Die Nähnerdkarte

Und heute wieder im Sonderangebot: die Orientierungshilfe für Nähnerds! Chirissy hat auf ihrem Blog Chrissys Nähkästchen eine Idee von Frau Kirsche vorgestellt, und zwar die Überlegung, eine Nähnerdkarte anzufertigen. Ich muss sagen, diese Idee finde ich gut: Sie legt eine von ihr moderierte Karte an und trägt die jeweiligen Blognamen ein. Wer mitmachen möchte, schreibt sie per E-Mail an und entscheidet selbst, was dort eingetragen werden soll. Was soll ich sagen? Ich finde diese Idee ganz ausgezeichnet, und deshalb habe ich mich dort angemeldet.

Denn, ganz ehrlich: ein bißchen neidisch bin ich ja schon auf die Kölner und Berliner Nähbloggerinnen, weil es von ihnen so viele gibt, dass sie sich auch tatsächlich treffen können. Das sieht in der Region, in der ich wohne, schon nicht mehr so einfach aus. Jetzt bin ich mal gespannt darauf, wie viele sich dort eintragen lassen. Für mich als  Orientierungslegasthenikerin (grade heute wieder auf der Rückfahrt von einem Ausflug in ein größeres Einkaufszentrum erlebt) wahrscheinlich eine nicht zu unterschätzende Hilfe.

 

xxxxxxxxxxx  mein Erlebnis in der Orientierungskonfusion  xxxxxxxxxxx

Alles war ganz wunderbar: Ich hatte im Parkhaus des Einkaufszentrums den perfekten Platz für mich gefunden. Direkt neben dem Eingang, der sich in der Nähe der Zugänge zur U-Bahn befindet, und der Zahlautomat auch gleich an Ort und Stelle. Alle wichtigen Läden (Supermarkt, Stoffgeschäft und Zoohandliung nur wenige Meter entfernt) – ich war happy. Endlich verschwendete ich nicht Unmengen an Zeit bei dem Versuch, mein Auto wiederzufinden. Und das Parken hat mich auch nur 1 Euro gekostet. Der Heimweg würde ein Klacks werden.

Äh, nö, dann doch nicht. Denn an gechilltes Fahren bzw. lässiges Dahincruisen zu Musik von Johnny Cash war nicht mehr zu deken, als mich irgend so ein Vollhonk mich von rechts fast geschnitten bzw. gerammt hätte. Frustabbau per Hupsignal funktionierte auch nicht richtig, so dass ich meine Ausfahr verpasste und auf die Spur mitten ins Ballungszentrum geriet anstatt die softe Variante außenrum zu erwischen.  Na gut, wird ein Umweg von 10 Minuten. Macht ja nix. Jedenfalls in der Theorie, denn dann war genau die Straße, die ich als Alternativroute ausgewählt hatte, von einer riesigen Baustelle unbenutzbar gemacht, und ich landete auf einer Umleitung, die mich in die entgegengesetzte Richtung führte. Als dann endlich eine geeignete Stelle zum Wenden auftauchte, geschah das Malheur. ich gab tüchtig Gas, um dem von hinten nahenden Verkehr zu entkommen und wurde prompt geblitzt. In der 30er Zone. Mist. Das war ein teurer Einkauf.

Lebensmittel: 15 Euro — Reißverschlüsse: 17 Euro — Reptilienfutter 48 Euro — Geblitztwerden: 80 Euro und einen Punkt in Flensburg — Ein Navi dabei haben: unbezahlbar.

Ich hatte keins dabei. So keep calm and carry on.

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