Schnipp Schnapp! Die Fäden sind ab…

Der Plan: Ich pause jetzt erst mal die Schnitteile für Bluse und Rock ab,. Dann versuche ich, brauchbare Teile aus der zerlegten Bluse herauszuschneiden. Ärmel werden nicht benötigt, und der Rücken müßte auch genügend Stoff hergeben. Hier die Maße: für den Rücken habe ich eine Breite von ca. 65 cm und eine Höhe von ca. 50 cm zur Verfügung. Das Vorderteil besteht aus zwei Hälften zu je ca. 32 cm Breite. Die Höhe kann ich erst mal außen vor lassen, weil die Bluse einen leichten Rundhalsausschnitt hatte. Ärmel werden vorerst nicht benötigt. Beim Rock habe ich mehr Glück. Das zu verarbeitende Stoffstück mißt 155 cm in der Breite und 107 cm in der Höhe, was mehr als ausreichend sein müsste.

 

Die Umsetzung: Nicht unwichtig ist das Material, auf das ich die Schnitteile pausen möchte. Früher habe ich es mit dem Rändelrad aus meinem Nähkästchen und Zeitungspapier probiert, bin aber bald davon abgekommen, als ich festellen mußte, dass davon mit der Zeit die Schnittmusterbögen so perforiert wie ein schweizer Käse aussehen und auseinanderzufallen drohen.

 

Dann habe ich mein Glück mit Baufolie versucht, war aber wenig erbaut davon, weil das dünne Zeug dank elektrostatischer Aufladung überall haften bleibt, bevor ich es schaffe, das Zeug mit Sprühkleber auf Packpapier aufzukleben. Außerdem bleiben Markierungen darauf nicht lange haften, und wie lange es dauert, bis sich die Folie wieder von dem Papier löst, möchte ich lieber nicht wissen.

 

Deshalb benutze ich jetzt Dampf- und Windsperre aus dem Baumarkt. Davon war noch ein Rest von unserer letzten Renovierung übrig, und bevor wir den wegwerfen, findet er jetzt beim Anfertigen von Schnittmusterteilen seine Verwendung. Das Zeug ist stabil und trotzdem durchsichtig genug, um sämtliche Markierungen vom Bogen darauf zu übertragen, und das Zuschneiden mit einer gewöhnlichen Haushaltsschere ein Klacks.

 

An dieser Stelle gibt’s jetzt schon mal ein paar Aufnahmen von dem Ergebnis meiner Auseinander- und Zuschneideaktion

 

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Das Rückenteil ist schon mal groß genug, um passend gemacht zu werden.Bei den beiden vorderen Hälften ist Tetrisspielen mit dem Schnitteil angesagt, denn es passt mit Ach und Krach gerade so drauf, vorausgesetzt, ich ignoriere die Richtung des Fadenlaufs und bin bei der Nahtzugabe sparsamer als die Anleitung es vorsieht.

 

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Ich hoffe nur, dass das jetzt keine Fehlentscheidung war.

 

 

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