Unsortierte Gedanken – Teil zwei

In den letzten Tagen habe ich mich gedanklich mit dem vierten Thema des Projekts „Nix für Lemminge“ beschäftigt, obwohl ich mit der dritten Aufgabe, dem Mustermix, noch nicht fertig war. Zum Glück habe ich es doch noch knapp vor dem B-Finale geschafft. Tusch! Die roten Schuhe sind geputzt – die Feier mit Schampus kann kommen. Und – ganz wichtig: Endlich kann ich mich voll und ganz der vierten Aufgabe widmen, für die ich bis zum 2. August ein Moodboard erstellen soll.

Eine Schautafel mit Entwürfen zu präsentieren, das klingt so einfach, und viele nutzen dazu ein pinterest-account. Tatsächlich aber gibt es nichts, was mir schwerer fiele, noch dazu, wenn das Brainstorming bis zu einem bestimmten Termin abgeschlossen sein soll. Ich glaube ich bin gar nicht der Typ, der so sauber strukturierte Zeitmarken setzen kann. Eher geht die Ideensuche mit dem Erstellen von Entwürfen Hand in Hand.

Oder anders ausgedrückt: Ideensuche, Entwicklung eines Entwurfs samt Zeichnung und Erstellung eines Schnitts bzw. des Findens eines bereits existierenden Schnitts und das Aussuchen eines geeigneten Stoffs aus dem eigenen Vorrat liegen manchmal in einem einzigen Fluß, der nur ungern unterbrochen sein möchte. Nun lautet das Thema „Märchen“, und ich spiele in Gedanken unterschiedliche Möglichkeiten durch, denn ich frage mich, in welcher Welt ich mich bewege und welche Figuren mich ansprechen. Bald steht der Herbst vor der Tür, und Melancholie und düstere Elemente klopfen an.

Möchte ich sie oder gar das Gespenstische, Geisterhafte und Surreale hereinlassen? Oder doch lieber Leichtigkeit und Unbeschwertheit? Welcher Stimmung möchte ich nachspüren? Noch ist die Reise ungewiß. Um sie zu beginnen, rufe ich mir nochmals ein Zitat in Erinnerung: „Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz“ und reise zurück in meine Kindheit, in der Märchen eine wichtige Rolle spielten. Da diese Reiise in die Vergangenheit aber fast schon einem Lebenslauf gleichkommt, breche ich an dieser Stelle erst einmal ab und komme ein andermal wieder.

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2 Kommentare zu “Unsortierte Gedanken – Teil zwei

  1. Ich bin leider noch nicht fertig beim Mustermix, aber überlege auch schon zum nächsten Thema und finde das sehr spannend – ich bin gespannt wofür Du Dich entscheidest. Ich finde es am schwersten dieses Drama und das Gefühl von Märchen alltagstauglich zu machen.

    Mal sehen – falls es mit dem Mustermix bei mir nicht mehr pünktlich klappt hat das aber erstmal auf jeden Fall Vorrang!

  2. Im Moment bin ich noch beim Sammelln von Gedanken – dann suche ich Fotos und versuche, die irgendwie sichtbar zu machen; wohin die Reise geht, ist noch nicht klar.

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