Nix für Lemminge 5 : ein Vorgeschmack auf meine Version des „All out (evening) Glamours“

Oder was dabei so herauskommt, wenn man das Moodboard beim Zeichnen der Entwürfe nicht vor Augen hat.

Gleich nach der Präsentation meines Moodboards zur fünften und letzten Aufgabe von „Nix für Lemminge – Design it yourself“ bin ich zu einem Kurzurlaub aufgebrochen. Als erstes nach meiner Rückkehr am Mittwochnachtmittag las ich die Kommentare zu meinem Mooodboard, und ich muß sagen, es ist schön, positives Feedback dazu zu erhalten. Das konnte ich natürlich nicht unbeantwortet lassen, und deshalb möchte ich an dieser Stelle euch nochmals meinen Dank aussprechen: Ihr habt mir sehr weitergeholfen, denn ich denke auch, mein Kleid wird nix mit Rüschen, Schleifen, Volants und großen Wellen, sondern eher „straight“, „clean“ und modern.à la „Cos goes Abedmode“, um den zweiten der beiden lieben Grüße und gedanklichen Anstöße zu zitieren…

Aber erst mal der Reihe nach. Was war geschehen? Ich hatte, aufbauend auf der Grundidee des „Kleinen Schwarzen“, drauflosgepinnt, was das Zeug hielt, und zwar querbeet durch alles, was mir festlich erschien – von kurz bis lang, und von schwarz bis bunt. Dann habe ich diesen Kessel Buntes aufgesetzt und einige Zeit ruhen lassen. Aus den Augen, aus dem Sinn? Das wohl eher nicht, denn während meines verlängerten Wochenendes hatte ich Zeit, Ruhe und Lust, mich an das Entwerfen zu wagen, und herausgekommen sind zwei unterschiedliche Modelle, die zwar am 29. November präsentiert werden sollen, doch da ich schon jetzt so hibbelig wegen des kommenden Dressmaker’s Ball bin, zeige ich sie bereits jetzt.

Aus welchem Stoff ich das Kleid meiner Träume endgültig nähen werde, ist mir im Moment noch ein Rätsel, da ich dachte, ich hätte den Vorrat bereits in der Tasche, aber ich fürchte, dass das Material nicht reichen wird. Da ich aber am Montag sowieso in die Stadt wollte, um mich mit Stoff für die AnNäherung im Januar einzudecken, kann ich dort ja mal ein wenig stöbern und mich inspirieren lassen. Wobei ich gut aufpassen muss, die 50 Euro nicht zu überschreiten. Und dann könnte ich mich schon mal ans Nähen machen – theoretisch; denn garantiert fallen mir bis zum Finale am 15. Januar noch etliche Stolpersteine und Hürden ein, die das ganze zu einem Hindernisparcours machen. Nun aber mal nicht so schwarz sehen – reicht ja, wenn die Kleider auf meinen Entwürfen schon schwarz sind, und zwar so:

Entwurf 1  Modell A

Entwurf 2 Modell B

Während Modell B einen eher unspektakulären V-Ausschnitt haben und den fehlenden Glanz durch aufgestickte Pailetten verliehen bekommen soll (ob blau, grün oder rot, weiß ich im Moment noch nicht), hatte ich mir für Modell A einen etwas weiter schwingenden Rock vorgestellt, der einen keilförmigen Einsatz aus glänzendem oder leicht transparentem Material und einen raffinierten Ausschnitt bekommen soll – und zwar so einen ähnlichen wie in der aktuellen Ausgabe von „La Maison Victor“ auf Seite 125. Unter der Überschrift „Glorious Girls“ gibt es dort das Top „Fauve“, das laut Zeitschrift trotz auffälligem Detail einfach zu nähen sein soll: „zwei Falten, mehr braucht dieses Top nicht, um ein echter Eyecatcher zu werden. Hier treffen mühelos Komfort und moderne Eleganz aufeinander“.

Na, wenn das nichts ist. Zum Tanzen und Futtern auf dem Ball scheint mir das doch die richtige Wahl. In der niederländischen Online-Ausgabe des gleichen Magazins bin ich noch auf das Modell „Jurk Martini“ gestoßen, das eine ähnliche Asymmetrie in der Halslinie aufweist. Ich bin zwar sehr für U-Boot-Ausschnitte, so wie bei meinem rosa-roten Modell, aber liebäugele trotzdem mit etwas raffinierterem. Verblüffenderweise gehen die Entwürfe, die ich ohne Zuhilfenahme meines Moodboards gezeichnet habe, in eine ähnliche Richtung wie das Kleid, das ich auf meinem Moodboard als allererstes oben festgepinnt habe. Schön klar und puristisch.

Modell A – „Kleines Schwarzes mit Einsätzen„:

Modell B – „Rosa-rote Cos-Abendgarderobe„:

Bleibt  abzuwarten, wie hoch der Materialverbrauch ist und ob ich alles wiederfinde. Und vor allem, ob ich das nähtechnisch bewältigen kann.

 

 

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