„der Computer sagt Nein“

(Zitat aus „Little Britain“)

Och Menno.

Ich hatte es mir so schön vorgestellt – meine Jacke war endlich fertig und bereit, zusammen mit dem Rock beim letzten MMM getragen zu werden, und die richtigen Accessoires hatte ich auch endlich beisammen. Weißes Top und helle Strümpfe machen keine schöne Figur, also probierte ich das Kostüm zusammen mit einer dunkelblauen Bluse, marineblauer Strumpfhose und dunkelblauen hochhackigen Ankleboots. Schon besser, nur die Fotos, die sollte ich besser das nächste Mal zu Hause mit dem Selbstauslöser im Treppenhaus aufnehmen – und nicht versuchen, in den Duschräumen unserer Firma vor dem Spiegel ein Selfie zu produzieren. Wie ich schon früher feststellte, finde ich Selfies noch immer doof. Da kann ich mich verrenken, wie ich will – das wird nix.

Diese fruchtlosen Versuche werden durch diese „hübschen“ Aufnahmen dokumentiert.

06 schepp    04 ein bügel  05 zwei bügel

Wie Sie sehen, sehen Sie nix. Wieder ein Satz mit X (ha ha). Aber es sollte noch schlimmer kommen. Mittlerweile wissen meine Kollegen, dass ich mir ab und zu selbst was nähe und ich die selbstgenähten Sachen dann natürlich mittwochs trage, was dazu führt, dass ich jetzt jedesmal, wenn ich etwas neues anhabe, gefragt werde, ob ich die Sachen selbstgemacht hätte; leider muss ich dann ehrlicherweise verneinen, was auf die Dauer nicht sehr spaßig wird. Aber da muss ich nun durch, what shalls…

Jetzt aber zurück zum mißlungenen Mittwoch. Das Seidenjackett war im zugigen Büro angenehmer zu tragen als Strickware, die leider die fatale Neigung zum Kratzen hat – und die leuchtende Farbe bewirkte, dass ich mich zwischen all den gedeckten Blau-, Schlamm- und Violettönen wie ein knalliges Osterei fühlte. Nun ja, seit unserer Renovierungsaktion vom vergangenen Wochenende habe ich so richtig Lust auf Farbe. Jetzt, wo wir ein rotes Sofa vor einer lila Wand haben, möchte ich in puncto Buntheit den Möbeln in nichts nachstehen und kleide mich am liebsten in fröhliches 4711-Türkis. It’s fun and so much better through the dark winter hours.

Nach einem anstrengenden Tag freute ich mich so darauf, endlich die Bilder vom Morgen hochzuladen, aber o Schreck, die Kamera war weg. Ich Dussel hatte sie in der Mittagspause im Aktenschrank verstaut und vergessen, sie nach der Pause wieder in meine Handtasche zu packen – und so mußte sie leider im abgeschlossenen Aktenschrank übernachten. Gestern konnte ich sie dann wieder in meine Arme schließen. Mei, was für eine Freud‘ – nur war’s mit dem Text und der Verlinkung bei memademittwoch leider Essig.

01 ohne Kopf   02 von vorne   03 von der Seite

Aber vielleicht klappt’s ja am 17. Dezember – da ich so viel Selbstgenähtes oder -gestricktes ncoh nicht habe, werde ich dann wieder auf altbewährtes zurückgreifen müssen.

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