17.05.2015 : Being on the needle II — Spoileralarm ! — Update

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Und weiter geht’s im wöchentlichen Wechsel beim Spring Style Along, nun wieder bei Marjakatz mit den letzten Schritten auf dem Weg zum Endspurt:

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Ich nähere mich dem Ende des Nähens. Wo brauche ich Hilfe? Wem kann ich helfen? Kurze Rekapitulation: Was habe ich bisher geschafft und was möchte ich noch schaffen?“

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

So ein Recap ist ja an sich gar nicht so schlecht, das ich aber eigentlich schon letzte Woche hatte. So kann ich jetzt schon mal damit prahlen, dass ich schon mit den nächsten beiden Oberteilschnitten (und von einem davon sogar ein Probeteil) angefangen habe. Nur abgepaust ist der Schnitt für das Kastentop aus der Fotostrecke „Am Meer“ aus der April-Buda dieses Jahres: Streifentop.

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Aus der Fotostrecke „African Dream“ aus der Mai-Burda dieses Jahres wollte ich diese Bluse mit Volants nähen.

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Aber ich habe mich aber dann für eine schlichte Kurzarmbluse aus derselben Fotostrecke entschieden.

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Der Anleitung und dem Zuschneideplan Glauben schenkend, habe ich die Teile auch gleich im Anschluß an das Abpausen auf einen Probestoff geheftet und die fünf Teile zuschnitten.

124 05 2015 2

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Das ging ganz fix, und wirklich: Viel Stoff braucht diese Bluse nicht.

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

124 05 2015 3 124 05 2015 4

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

Eine erste Messung hat ergeben, dass die Bluse über der Brust auch in Größe 38 für mich nicht zu knapp bemessen zu sein scheint – also fix den Stoff vorgewaschen (wusch sich übrigens prima und ohne zu fusseln oder auszufransen) und den ganzen Spaß fotografisch festgehalten. Allerdings hat sich zuletzt doch noch ein Wermustropfen eingeschlichen:

Um noch das Schnittmuster für das Wallis-Simpson-Kleid abzuausen, hatte ich nicht mehr genug Material. Für die beiden Tops ist nämlich der letzte Rest Dampf- und Windsperre draufgegangen. Ich kann mich aber dunkel erinnern, dass es wohl so ein dünnes, aber reißfestes Kopierpapier gibt, das auf Dauer raumsparender ist als die dicke, gelbe Folie, die ich bis jetzt verwendet habe.

Die bereits letzte Woche beschriebenen technischen Probleme bleiben zwar auch weiterhin noch bestehen, nur brauche ich für die geplanten Oberteile keine Reißverschlüsse; daher brennt mir deren Lösung doch noch nicht so sehr auf den Nägeln, wie ich zuerst dachte. Ansonsten scheine ich ja noch ganz gut in der Zeit zu liegen, obwohl das Finale ja immer näher rückt, wie der Plan zeigt:

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

24.05. – Alex: Being on the needle III

Nur noch die Biesen, ich brauche nur noch die Biesen! Es ist nur ein kleines Detail, aber ich will es perfekt! Nach zwei Röcken und fünf Oberteilen geht mir langsam die Puste aus. Mit Nähen bin ich durch – nun widme ich mich noch kleineren Projekten.

7.06. – Marja: Finale

Fertig! Yeah! Präsentation und Sektempfang!

~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~ ~~~°~~~

PS: Kleine Projekte? Ich glaube, ich muss jetzt mal spoilern: Nachdem ich ständig nach meiner Stoffschere suche und ich so langsam die Nase davon voll habe, möchte ich eine Hülle für mein liebstes Werkzeug nähen.

Unsortierte Gedanken, oder neulich in der S-Bahn : „Vampirnacht“

Unsortierte Gedanken, oder neulich in der S-Bahn : „Vampirnacht“

Keine Angst, ich bin nicht unter die Vampire gegangen. Ich lese nur gerade einen spannenden Fortsetzungsroman, der im Seattle des 21. Jahrhunderts spielt und in dem neben Elfen, Feen und Werwesen auch Vampire, Dämonen und andere sagenhafte Gestalten vorkommen. Am liebsten schmökere ich Fantasyromane oder Krimis, und diese am liebsten in der S-Bahn. Meine aktuelle Lektüre habe ich von meinem Mann geliehen. Der ist gerade mit dem letzten der bisher erschienenen Bücher fertig geworden und wartet auf den nächsten. Wenn ich in dem Tempo weiterlese, bin ich dann vielleicht auch bald soweit. Zwar hatte ich bisher immer nur eine Vorliebe für die klassische Fantasy, die mit „Der Herr der Ringe“ populär geworden ist, aber warum nicht mal Bücher aus einem anderen Fantasygenre ausprobieren? Da mir mein Mann so viel von der Reihe „Schwestern des Mondes“ vorgeschwärmt hat, die im Seattle des 21. Jahrhunderts spielt, dachte ich mir „so what“ – dann eben: Urban Fantasy.

Mittelpunkt dieser von Yasmine Galenorn geschriebenen Serie sind die drei D’Artigo-Schwestern, die halb Mensch, halb Fee sind: Camille, die älteste (eine Hexe), Delilah, die mittlere (eine Werkatze) und Menolly, die jüngste (eine Vampirin); und im aktuellen Band wird die Geschichte in der Ich-Form, aus der Sicht Menollys erzählt. Klingt gruselig? Nur teilweise, in den einzelnen Bänden gibt es zwar jede Menge Kampfszenen (und stellenweise sehr eindeutig geschilderte erotische Szenen), aber auch eine Prise Humor darf nicht fehlen.

Zwar habe ich jede Menge Bücher (mein Fluch bei begrenztem Wohnraum *gnarf*), aber ich leihe mir auch ganz gerne welche aus; und manchmal entdecke ich darin Sätze, bei denen ich schmunzeln muss oder die ich für notierenswert halte. Einen davon hatte ich mir neulich aufgeschrieben, nun ist ein neuer dran. Eigentlich ja eine komplette Szene – aber die fand ich so was von passend – auf Seite 158 von Yasmine Galenorns zwölftem Schwestern-des-Mondes-Band „Vampirnacht“:

~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° 

Ich beugte mich zu Nerissa und flüsterte: „Sieht irgendwie so aus, als wären wir in einen besonders exzentrischen Poetry-Slam geraten.“ Sie kicherte und schlug sich die Hand vor den Mund, um ihr Lachen zu unterdrücken. Roman warf mir einen belustigten Blick zu. Dann beugte er sich so weit vor, dass wir ihn beide hören konnten und flüsterte: „Zufällig schreibe ich tatsächlich Poesie, und wenn ihr beiden euch weiterhin über die modische Ausstattung meiner Leibwächter lustig macht, zwinge ich euch, sie euch anzuhören.“

° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~

Denken Sie auch gerade, was mir dabei durch den Kopf gegangen ist? Bei Gedichten, die man auch unter Zwang kaum ertragen kann, fällt mir nur noch „Per Anhalter durch die Galaxis“ ein. Und tatsächlich …

~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° ~~~~ ° 

Das ist aber keine Vogonen-Dichtung, oder?“, prustete Nerissa. Roman lachte schallend und klopfte sich auf den Oberschenkel. „Ich fürchte, auf Douglas Adams‘ Dichtkunst-Ranking habe ich es nicht geschafft, meine Liebe.“

° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~° ~~~~°

tauchten vor meinem geistigen Auge auch tatsächlich Vogonen auf. Aga-äks! Ich glaube, mir droht gleich der große grüne Arkelanfall. Zu hülf! Ich glaube, ich sollte mehr lesen und weniger fernsehen.