Unsortierte Gedanken : and the countdown continues

Noch zwei Tage, bis ich meinen geliebten Schatz wiedersehe; uns steht ein Gespräch mit der Therapeutin bevor, die sich mit uns über das Leben nach der Reha unterhalten möchte. Ein komisches Gefühl macht sich breit. Ein Gefühl, das ich noch gar nicht so richtig einordnen kann. Nur eins weiß ich: Wenn mein Schatz am Samstag über Pfingsten nach Hause darf, bevor es am Montagabend für zwei letzte Tage dort zurück ins Funkloch Odenwald geht, dann muss zu Hause alles picobello sein.

Gar nicht so einfach, wenn das Chaos Einzug gehalten und fünf Wochen lang regiert hat. Sei’s drum. Das Wohnzimmer ist halbwegs präsentabel, die Pflanzen versorgt, und den Tieren geht’s gut. Frühjahrszickig, wie in jedem Jahr. Nix neues eben. Als nächstes habe ich mir heute meine Hälfte unseres Kleiderschranks vorgenommen, da er dank Bestückung mit Sommer- und Winterkleidung kurz vorm Überquellen steht. Nun sind sie jedenfalls draußen, die dicken Plünnen, und mit ihnen auch gleich alles Schwarze, Graue und Braune sowie langärmelige weiße Blusen, Wollröcke und -kleider. Auch ein Lederkleid, das ich schon ewig nicht mehr anhatte, aber von dem ich mich nicht trennen möchte. Auch die umzuarbeitenden Klamotten sind rausgewandert. Was geblieben ist, sind Hosenanzüge, Röcke, luftige Oberteile und zwei leichte Wollmäntel, die ich morgens bei den frösteligen Temperaturen und der allgemein feuchten Witterung wohl doch noch zu brauchen scheine.

Leider muss ich ja nun wegen des Bahnstreiks auf die Regionalbahn ausweichen, und dazu muss ich zu Fuß zum Bahnhof, der nun nicht grade um die Ecke liegt. Und wenn dann noch so „tolles“ Wetter ist wie heute morgen, macht das riesigen Spaß. Ha ha. Na, dann nimm doch einen Schirm mit! Och nö – ich habe lieber die Hände frei, und da gibt es für mich als alternative Schutzmaßnahme nur noch eins: einen Wollmantel mit Kapuze. Der hält die Nässe ganz gut fern von mir.

Nun aber zurück zur Organisation des Kleiderschranks. Ganz oben lagern noch diverse Pullover, die zu dick sind für Frühjahr und Sommer. Die wandern als nächstes auf den Stapel, den ich am Freitag ordentlich verpacken und auf dem Speicher verstauen werde – in der Hoffnung, dass ich dann endlich den Platz für meine neu zu nähende Frühjahrs- und Sommergarderobe bekomme.

Jetzt brauche ich nur noch einen guten Tip, wie ich meine Gürtelsammlung am platzsparendsten verstaue, denn so wie sie jetzt untergebracht ist (mehrere Gürtel, nach Farben sortiert, an einem Kleiderbügel senkrecht hängend), verschenke ich zu viel Raum. Schleßlich habe ich nur einen Meter in der Breite Platz, und nach oben ist auch nicht mehr viel Luft.

Aber mit ein bißchen cleverer Organisation müsste sich auch dieses Problem lösen lassen.

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2 Kommentare zu “Unsortierte Gedanken : and the countdown continues

    • Ich habe jetzt mal geschaut, wie viele davon mir überhaupt noch passen – was für eine Enttäuschung: ausgerechnet meine beiden Lieblingsgürtel sind zu eng. Ich komme nicht mal mehr ins äußerste Loch. *gnarf*
      Und was noch passt, habe ich paarweise auf Bügel zu Teilen gehängt, von denen ich denke, dass sie am besten dazu passen würden.

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