•NaBloPoMo #9 ……….. 9.Juli „Keep out“

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Heute dreht sich der NaBloPoMo (National Blog Posting Month) um folgende Frage: „Von welcher Person hoffst du, dass sie nicht deinen Blog liest? – wieso?“ – Ich mach’s mal kurz und fange einfach an. Startzeit: 15:48 Uhr

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Hausverbot für eine bestimmte Person? Konkret fällt mir keine ein; zuerst dachte ich, es könnte mir eventuell unangenehm sein, wenn Kollegen mitlesen können, was ich im Internet so absondere. Dagegen spricht aber, dass ich zu dem stehe, was ich auf meinem Blog von mir preisgebe und überlege mir vorher gut, was ich zeige. Es kann natürlich vorkommen, dass manche meiner Beiträge in die Kategorie „schwarzer Humor“ fallen, aber das ist ja nichts ehrenrühriges oder anrüchiges – von Peinlichkeit also keine Spur. Außerdem möchte ich Dinge, die mir gelungen sind, auch zeigen, und warum sollen da bestimmte Personen aus meinem Umfeld außen vor bleiben? Ich kann mich auch nicht erinnern, auf meinem Blog jemals jemanden dahin gewünscht zu haben, wo der Pfeffer wächst. Die Gefahr, dass sich jemand beleidigt oder angegriffen fühlt, ist daher äußerst gering. Nun ja, dennnoch gibt es eine bestimmte Sorte von Leuten, von denen ich hoffe, dass sie mich nicht behelligen. Leider hatte ich nämlich zu der Zeit, als ich bei WKW (wer kennt wen), angemeldet war, den Fall, dass ich in meiner Naivität dort ein Foto von neuen Schuhen hochgeladen hatte und ich bereits binnen kürzester Zeit einen Fußfetischisten an der Backe hatte; woraufhin ich dann das prekäre Foto umgehend wieder löschte. Andere, die ich im Laufe der Zeit kennengelernt habe, waren sogar noch übler dran, denn sie wurden von Stalkern verfolgt; weshalb auf den Fotos, die sie von sich zeigen, die Köpfe unkenntlich gemacht worden sind. So weit musste ich zum Glück noch nicht gehen, hoffe aber inständig, dass mir ein solches Drama erspart bleiben möge.

Prozeßhanseln und Trolle können meinem Blog übrigens ebenfalls fernbleiben. Aber auch Firmen, die mich für ihre Zwecke als Werbetreibende einspannen wollen, indem sie mir ihre Produkte zur Probe überlassen, damit ich im Gegenzug nur Gutes darüber schreibe, werden sich bei mir die Zähne ausbeißen. Mein Blog dient ausschließlich dem Privatvergnügen, dem munteren Drauflosphilosophieren, der Erinnerung an schöne Reisen und dem Dokumentieren meiner Nähfortschritte. Für die Beweihräucherung von Kosmetikartikeln, Getränken oder Onlinediensten gibt’s besser geeignete Medien als ausgerechnet mein kleines Blog mit einer handvoll Followern. Sollte sich jedoch jemand von meiner weitverzweigten Verwandtschaft hierher verirren, dann möge er/sie sich herzlich gegrüßt fühlen, darf aber nicht erwarten, dass ich mich in einen regen Briefwechsel mit ihm/ihr stürze. Wenn ich das wollte, wäre ich bei Facebook oder Twitter. Da mir die knappe Freizeit aber zu kostbar ist, um zu viel Zeit in noch mehr sozialen Netzwerken und aus allen Nähten platzenden Timelines zu verdaddeln, beschränke ich derartige Aktivitäten auf ein Minimum und entscheide selbst, wann und wieviel ich schreibe.

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Ende: 16:08 Uhr

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