NaBloPoMo #10 ………. 10.Juli „Ohrwurm“

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Heute kann ich beim National Blog Posting Month (NaBloPoMo) schreiben, worüber ich mag und soll dabei folgendes tun: „Schreibe worüber du magst & binde ein Filmzitat, Buchzitat oder eine Songzeile, die dich schon eine Weile begleitet mit ein“  —

Los geht’s … Anfang:

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Ohrwürmer – wer kennt sie nicht? Zur Zeit verfolgt mich seit drei Tagen eine Mischung aus „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer und „Ein Festival der Liebe“ von Jürgen Marcus. Schlager! Womit hab‘ ich das verdient?!! Das ist ja überhaupt nicht meine Musik. Aber es geht sogar noch besser. Was die Dauer meiner Ohrwürmer angeht, so kann mein aktueller noch getoppt werden von …Tusch, Trommelwirbel … Olly Murs.

Please 2

„Dear Darling, please excuse my writing. I can’t stop my hands from shaking” – eine Woche lang war dieser Ohrwurm mein ständiger Begleiter. Wo ich ging und stand, ob ich ruhte oder unterwegs war, ob alleine oder in Gemeinschaft – mein Urlaubswoche in Edinburgh hatte eine Hintergrundmusik. Dabei hatte alles so ruhig und gemütlich angefangen.

Oktober 2013. Während mein Schatz zu Hause seiner Arbeit nachging, nutzte ich eine Woche Resturlaub für einen Städtetrip. Das war bestimmt das gefühlt fünfzehnte Mal, dass ich in Schottland Urlaub machte. Bisher hatte ich Edinburgh als heimliche zweite Heimat meines Herzens betrachtet; hier wohnte ich seit Jahren bei einem liebgewonnenen Menschen, mit dem ich bis heute noch immer losen Kontakt pflege. Mit kleinem Gepäck zu reisen? Für mich kein Problem, da ich auf überflüssiges Gewicht in Form von Kleidung, die ja doch nicht getragen wird, und einem Regenschirm bewußt verzichte. Wie, kein Regenschirm? Aber in Schottland regnet es doch ständig. Ja, schon. Aber erstens bin ich nicht aus Zucker, zweitens möchte ich gerne die Hände frei haben und drittens besteht meine Taktik gegen Regenschauer darin, mich in einen voluminösen Wollmantel mit Kapuze zu hüllen und ie Hände in den Taschen zu vergraben, wenn ich nicht gerade darauf achten muss, das Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Alles, was ich mit mir herumtrug und woran man erkennen konnte, dass ich Urlauberin bin, war meine Kameratasche. Darin schleppte ich alles durch die Gegend, was ich unterwegs so benötigte. Und natürlich auch meinen Fotoapparat. Motive gab es zuhauf; da die Dame, bei der ich mein Zimmer hatte, am südlichen Stadtrand wohnt, gelangte ich zu Fuß in wenigen Minuten hinaus in die Natur, außerhalb der Großstadt. Ein kleiner Weiler oberhalb des Golfplatzes, freilaufende Hühner: Kaum zu glauben, dass die Autobahn ganz in der Nähe ist. So ruhig war es hier, und die Luft so klar und frisch. Und was mich ganz besonders freute, war der wunderschöne Regenbogen, der auf den Schauer folgte.

Nun, da ich diese Zeilen schreibe, fällt mir ein, dass ich mein Blog um eine Kategorie erweitern könnte: meine Reisen. Warum dies zu kurz gekommen ist, bleibt ein Rätsel, das es zu lösen gilt. Und vielleicht komme ich mit der Zeit noch dahinter. Jedenfalls sind meine zwanzig Minuten nun herum, und ich verabschiede mich ins Wochenende.

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Ende

PS: ein Update wird folgen, da das passende Bild dazu auf meinem Rechner ins Leere getrudelt ist und ich es erst mal suchen darf.       😦