NaBloPoMo #12 … 12.Juli „Einzigartig“

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Gestern war es spät. Zu spät, um mir über die Frage „Gibt es ein Erlebnis oder ein Ereignis, von dem du dir wünscht, dass es sich aus dem Bloggen ergibt?“ Gedanken zu machen, darum möchte ich es heute tun.

Die Idee, beim National Blog Posting Month (NaBloPoMo) jeden Tag zu einem Thema einen kurzen Beitrag zu verfassen, beinhaltet auch, dass einem 20 Minuten Zeit für das kreative Schreiben eines BlogPosts bleiben, ein Zeitrahmen, den ich heute locker unterlaufe.

13:34 Uhr

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Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, musste bei mir insgeheim wohl bereits der Wunsch bestanden haben, andere Blogger persönlich kennenzulernen. Ein Wunsch, der sich dann auch recht schnell erfüllte, denn bisher war ich bei zwei Nähtreffen und einem Ball. Ich hätte, wie so manch einer, auch das Bloggen lediglich als resonanzfreies Tagebuch betreiben oder (als anderes Extrem) mein Blog als Möglichkeit zum Geldverdienen ansehen können. Dann wäre ich Beauty- oder Modebloggerin geworden.

Dass ich aber zum großen Teil über ein liebgewonnenes Hobby schreibe, gab mir die Chance, mit mit Gleichgesinnten zu treffen und mich mit ihnen über unser Hobby auszutauschen, und zwar im kleinen Rahmen. Ich glaube, das ist es, was mir beim Bloggen am meisten Spaß macht: der Austausch mit anderen Leuten, die einen nicht runterziehen; bei denen ich mich wohlfühle und die mir ein positives Feedback geben. Eine ehrlich gemeinte negative Kritik, die ohne verletzten zu wollen, geäußert wird, betrachte ich als positives Feedback. Wenn nur das gesagt wird, was ich gerne hören möchte, hilft mir das nicht unbedingt weiter. Aus diesem Grund habe ich mich bei den bisherigen Treffen immer sehr wohl gefühlt.

Ähnlich war’s beim Ball; nie hätte ich gedacht, dass ich noch einmal eine Nacht durchmachen würde – auch so ein Wunsch, der mich ab und zu überkommt. Allerdings liegt das dann wohl eher an mir und meinen Gewohnheiten bzw. Lebensrhythmus. Ab einem bestimmten Alter, so habe ich festgestellt, fällt es mir nämlich nicht mehr so leicht, ausgiebiges Feiern mit ein paar Stündchen Schlaf wegzustecken. Ob ich ohne das Bloggen in den Genuß einer so tollen Festlichkeit gekommen wäre? Vorstellbar wäre es, aber ob das sinnvoll wäre, alles bis ins kleinste Detail so ausgiebig zu hinterfragen?

So, und bevor ich jetzt vom Hölzchen aufs Stöckchen komme, beende ich lieber meinen Monolog und halte die Uhrzeit fest: 13:46 Uhr? Damit habe ich, wie schon eingangs vermutet, die 20 Minuten locker um acht Minuten unterboten.

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13:46 Uhr

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