NaBloPoMo #13 … 13.Juli „Dein Leben, das Buch“

~~~~~~~~~~

Und noch ’n Gedicht.

Was wäre, wenn… Wir nähern uns der Mitte des National Blog Posting Month (NaBloPoMo), und heute geht es um unser Leben; besser gesagt, um unsere Biografien: „Schriftsteller, Star, anderer Blogger oder Bloggerin oder jemand anderes? – Wer sollte deine Autobiographie schreiben?

 

 

14:50 Uhr

~~~~~~~~~~~~~

Äh. Meine Autobiografie kann ja eigentlich nur von mir geschrieben werden, denn sonst wär’s ja eine Biografie. Da wir aber das unmögliche wagen dürfen (wie ich annehme), stelle ich mir jetzt einfach mal vor, dass die Personen, die ich mit meiner Biografie beauftragen möchte, noch lebten. Worte zu finden für ein Leben voller Hochs und Tiefs, ist nicht immer einfach. Darum wäre das naheliegendste, in eine Zeitmaschine zu steigen und ein Buch über mein Leben als Bildband zu gestalten: nicht zu dick, aber gut gefüllt mit großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Andreas Feininger (1906-1999), dem Sohn des Malers Lynonel Feininger.

Als ich zu Zeiten der analogen Fotografie selbst sehr viel in schwarz-weiß fotografiert habe, versuchte ich unter Zuhilfenahme seines Buchs über Schwarz-Weiß-Fotografie bessere Ergebnisse zu erzielen. Natürlich wurden meine Bilder nie so schön wie die von Herrn Feininger. Auch hatte ich keine Dunkelkammer; aber ich fand es trotzdem spannend, wie er die chemischen Entwicklungsprozesse im Labor bzw. der Dunkelkammer schilderte.

~~~~~

Quelle: http://www.moma.org/collection_images/resized/774/w500h420/CRI_217774.jpg

~~~~~

Der beste Bildband taugt jedoch nicht viel, wenn nicht doch ein erhellender Text darin zu finden wäre. Er müsste ja nicht mal besonders lang sein. Für diese Aufgabe würde ich mir den Schriftsteller Hans Erich Seuberlich (1920-1984) aussuchen. Wie habe ich seine Kinderbücher aus den 50er Jahren geliebt. Eine seiner Kinderbuchserien dreht sich um das Schicksal eines Mädchens aus dem Banat, das sich zu Fuß bis nach Österreich durchschlägt und später unter großen Gefahren ihren kleinen Bruder nachholt.

In einer anderen Romanserie verdient sich die Heldin ihr Geld mit unterschiedlichen Jobs, um sich davon eine Vespa kaufen zu können. Später entdeckt sie ihr Herz für die Fotografie, und weil sie so talentiert fotografieren und so feinfühlig schreiben kann, beschließt sie, Reporterin zu werden – um später den verpaßten Schulabschluß nachzuholen und in den USA zu studieren. Hier wäre wieder der Bezug zur Fotografie gegeben, und der Kreis kann sich schließen.

Natürlich könnte immer die Gefahr bestehen, dass der Text einen leicht antiquierten Touch erhält; eine Lösung dafür, wie man diesem Dilemma entgehen könnte, wäre ein Gespräch zwischen mir, dem Schriftsteller und dem Fotografen, damit auch von mir noch ein paar eigene Worte mit in das Werk einfließen.

~~~~~~~~~~~~~

15:10 Uhr

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s