NaBloPoMo #15 … 15.Juli „Weit weg“

in einem unbekannten Land

So, nun haben wir Mountain Party (Bergfest, wie eine ehemalige Kollegin immer mittwochs verkündete). Ja, nun bin ich genau in der Mitte des National Blog Posting Month (NaBloPoMo) angekommen und beschäftige mich mit der Frage: Wie weit warst du jemals von zu Hause weg? 

und nun geht es auch schon los (18:08)

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Da ich schon sehr viel gereist bin aber noch nie groß darüber nachgedacht habe, wie viele Kilometer zwischen meinem Zuhause und meinem Urlaubsziel lagen – weil ich meistens in Flug- oder Fahrstunden rechne -, bin ich jetzt mal auf die Idee gekommen, die Entfernungen von einem Entfernungsrechner im Internet (was es nicht alles gibt) ausrechnen zu lassen. Und weil ich geografisch die vollkommene Niete bin, war ich dann doch etwas erstaunt, welche Zahlen mir der Computer ausgespuckt hat. Ich bin an der Stelle einfach mal so frei, auf volle Hunderter auf- oder abzurunden. Et voilà – eine kleine Auswahl in nach Kilometern aufsteigender Reihenfolge:

Frankfurt-Edinburgh 1400 km, Frankfurt-Tunis 1700 km, Frankfurt-Varna 1700 km, Frankfurt-John O’Groats (Schottland) 1900 km und Frankfurt-Arrecife (Lanzarote) 3000 km.

Doch egal wie weit man auch von zu Hause fort ist, oft ereignen sich die spannendsten Geschichten vor der Haustür oder um die Ecke, so wie heute morgen, auf dem Weg zum Bus. Kurz vor der Haltestelle sprang mir ein Eichhörnchen fast direkt vor die Füße, um mich kritisch zu mustern. Auge in Auge, der Moment währte nur Sekunden, aber für kurze Zeit schien die Zeit stillzustehen. Und Stück für Stück erklomm das kleine Tierchen baumaufwärts einen Meter nach dem anderen, um zwischendurch kleine Pausen einzulegen, in denen es mich fixierte. Ob es mich angreifen wollte oder einfach nur neugierig war, das kann ich nicht sagen, denn auch ich mußte mich sputen, sonst wäre der Bus weg gewesen. Na ja, im Nachhinein klingt das nicht unbedingt aufregend, und auch mit einem Beweisfoto kann ich nicht dienen; schließlich habe ich nicht überall meine Kamera dabei, und die an meinem Handy ist zur Zeit außer Betrieb.

Viel interessanter finde ich ohnehin die Frage, wie lange ich bereits von zu Hause weg war, in welchem Alter ich zum ersten Mal ganz alleine verreist bin, oder an welchen Ort in der Vergangenheit ich reisen würde, wenn ich eine Zeitmaschine hätte. Ich glaube, diese Fragen würden äußerst aufschlußreiche Erkenntnisse zutage fördern. Ach, jetzt würde ich gerne den schon lange geplanten Artikel über meine Reisen mit der TARDIS (Time And Relative Dimensions In Space) des Doctor Who beginnen, aber dazu bedarf es einiger Ziele und Ereignisse, die mich schon lange brennend interessieren.

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Time Out (18:28)

NaBloPoMo #14 … 14.Juli „Im Gegenteil“

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Heute mach‘ ich’s kurz, denn die heutige Aufgabe beim National Blog Posting Month (NaBloPoMo) heißt: „Mach das Gegenteil von dem, was du sonst auf deinem Blog tust. Wenn du schreibst, poste ein Foto, das den Tag zusammenfasst. Wenn du fotografierst, schreibe.“ – und weil mein Blog doch eher text- als bildlastig ist, habe ich heute mal geknipst:

Pechvogel

Ein Wunder, dass das heute überhaupt geklappt hat, denn die Technik wollte heute nicht.

du kummst hier net rein

 Dafür, dass es jetzt zwei waren, nach dem Motto „doppelt genäht hält besser“, bitte ich um Verzeihung. Wer weiß, was morgen kommt…