NaBloPoMo #16 … 16.Juli „Traumhaus“

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Gestern habe ich beim National Blog Posting Month (NaBloPoMo) einen Text darüber geschrieben, wie weit ich schon von zu Hause fort war; heute soll es um mein Traumhaus gehen: „Wie sähe dein Traumhaus aus, wenn du eines hast.“ Auch hier soll der Schreibimpuls wieder für 20 Minuten reichen.

Die Schnecke trägt ihr Häuschen immer mit sich.

17:47 Uhr

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Heute oute ich mich. Ich hatte vor Jahren einen Bausparvertrag, und Monat für Monat flatterte ein Magazin in den Briefkasten – darin konnte man die tollsten Häuser und Bauprojekte bestaunen. Da gab es die unterschiedlichsten Haustypen. Von dem rundum durchökologisierten Haus, über das gemütliche Bauernhäuschen oder den kühnen modernen Aufbau auf einem Dach bis hin zu dem Riesenbungalow im Bauhausstil – und ein jedes Modell hatte was. Und genau das war mein Problem, denn ich konnte mich einfach nicht entscheiden, für welchen Haustyp mein Herz am höchsten schlug. Am Ende nahm ich den Betrag bei Fälligkeit und gab ihn anderweitiig aus. Jahrelang wollte ich von Hausneubau oder -umbau nichts mehr wissen. Seltsam, aber gerade jetzt befinde ich mich wieder an einem Punkt, wo ich mich beim Träumen ertappe. Doch im Gegensatz zu früher kann ich jetzt eine gerade Linie erkennen.

Gerade Linie ist das Zauberwort. Ich mag es nämlich geradlinig. Bauhaus wäre eine Option (z.B. die Weißenhofsiedlung) – wobei ich aber auch die Mathildenhöhe in Darmstadt mit ihren Jugendstilbauten äußerst reizvoll finde. Oder etwas ganz anderes; letzten Herbst in Oberbayern habe ich da ganz interessante würfelförmige Häuschen mit Holzfassade gesehen – modern und doch gemütlich, so stelle ich mir das Haus meiner Träume vor. Es muß ja nicht mal besonders groß sein. Sechzig Quadratmeter für mich alleine würden mir schon reichen. Zwar haben mein Mann und ich uns bereits den Traum von einer kleinen Wochenendflucht wahrgemacht, indem wir einen maroden Trailer instandgesetzt haben und dem Häuschen mit ca. 40 Quadratmetern Wohnfläche (urig mit Holz verkleidet) noch einen hübschen Rosengarten spendiert haben – 400 Quadratmeter Grund in idyllischer Natur sind ja auch nicht von schlechten Eltern.

Aber wenn ich gerne noch ein Traumhaus hätte, dann stelle ich mir dieses als Hausboot in Holzwürfeloptik mit genügend Fenstern vor. So ein Häuschen wäre dann keine Immobilie mehr, sondern mobil – ähnlich den Wohnmobilen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Und wenn mich das Reisefieber überkommt oder ich woanders leben möchte, wäre so ein Mobile Home in Form eines Wohnmobils zwar ideal, aber mir persönlich zu eng. So ein modernes Hausboot dagegen, es hätte alles, was mein Herz begehrt. Quadratisch, mit einem Deck, auf dem man gemütlich faulenzen kann, einen ausreichend großen Raum zum Wohnen, und zum Schlafen einen separaten Bereich mit winziger Naßzelle. Viel braucht es da nicht. Wichtiger wäre mir der Gedanke, dass ich mit meinem Haus jederzeit hinkönnte wo ich hinwollte, wenn mir der Sinn danach stünde.

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18:07 Uhr

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