NaBloPoMo #25 … 25.Juli „Freunde“

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Nur noch zwei Beiträge zum National Blog Posting Month (NaBloPoMo), innerhalb von zwanzig Minuten geschrieben, haben bisher noch gefehlt – und zwar die für den 25. und 26. Juli. Diese folgen nun, nach und nach.

Copyright : Ulrike Sextro

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Am 25. Juli hatte mich die NaBloPoMo-Liste (National Blog Posting Month) vor folgende Aufgabe gestellt: Beende den Satz: “Mein engster Freund ist…”

 

(18:07 Uhr)

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Gute Freunde soll man niemals trennen? Ein Freund, ein guter Freund, das ist das schönste, was es gibt auf der Welt. La La La. Nun ja, gesungen und gedichtet wurde ja schon viel – auch Tiere konnten da schon mal die Rolle des Freundes einnehmen („der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde“), und davon mag man halten, was man will. Was unterscheidet für mich Freunde von Bekannten? Bekanntschaften auf Internetplattformen wie zum Beispiel WKW (das es nicht mehr gibt), Twitter, MySpace oder Facebook, sind für mich nicht zwingend notwendig Freunde.

Freunde, das sind die Menschen, die mir vertraut sind, die einem nicht böse sind, wenn man sich länger nicht gesehen hat. Menschen, mit denen ich mich auch ohne große Worte verstehe, und mit denen ich mich im Einklang fühlen kann. Die kann ich aber auch übers Internet kennengelernt haben – und manche meiner Freunde treffe ich wiederum nicht im Internet. Klingt kompliziert? Gut, ich füge an dieser Stelle die nächste Stufe hinzu: Engen Freunden, und dabei spielt es keine Rolle, wie lang wir uns kennen, habe ich schon so manche Gedanken und Träume anvertraut. Und da reichten schon wenige Momente nach längerer Abwesenheit, um die alte Vertrautheit wieder aufblühen zu lassen.

Komme ich nun auf den „engsten Freund“ zu sprechen, wird die Luft schon ziemlich dünn. Denn an der Spitze der Pyramide „Bekannte – Freunde – enge Freunde – engster Freund“ hat nur eine Person Platz, und das ist nicht die Freundin aus Kindertagen, der ich zeitweilig entfremdet war, sondern – wer hätte das gedacht…. Mein über alles geliebter Mann.

Also: “Mein engster Freund ist mein Mann”

Wenn ich besonders kitschig sein möchte, sülzete ich die Zeilen mit dem schon so oft strapazierten Begriff vom Seelenverwandten voll; dennoch ist es verblüffend, wie kurz mit die Zeit vorkommt, die wir uns schon kennen (als ob es erst gestern und nicht schon 2000 gewesen wäre), und doch spricht oft der eine aus, was der andere denkt (was m.E. nur funktioniert, wenn man einander schon lange kennt. Oft träumen wir sogar fast das Gleiche – seltsamerweise zeitlich parallel mit einer lieben Freundin in Bayern, die wir auch schon lange nicht mehr gesehen haben.

Und mit wem kann ich über den größten Dummfug blödeln oder einfach nur so daliegen und den Wolken nachschauen und dabei über Gott und die Welt sinnieren – oder in Erinnerungen an * ähem * Werbesprüche schwelgen, die uns seit unserer Kindheit ins Gedächtnis eingebrannt sind? Bei diesen Zeilen komme ich mir doch gleich zwanzig Jahre jünger vor und hoffe, dass wir uns beide noch lange das innere Kind erhalten mögen.

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(18:27 Uhr)

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