Working Girl Sew-Along : I’m watching

Working-Girl-SewAlongMach‘ ich mit oder mach‘ ich nicht mit? Diese Frage stelle ich mir, seitdem ich bei mamamachtsachen als erstes die Zieldefinition gelesen und als zweites den Zeitplan überflogen habe. Was die Zieldefinition angeht, so neige ich dazu, mitzumachen – allerdings ist für mich der Zeitplan eine harte Nuß. Im Moment laboriere ich nämlich noch an den Folgen eines Kreislaufzusammenbruchs in der letzten Augustwoche herum und habe mir geschworen, mir selbst keinen Druck mehr aufzuerlegen.

Dennoch würde ich gerne wieder mal etwas nähen (unter anderem auch die unvollendeten bzw. nie in Angriff genommenen Projekte), und da liegt es für mich nahe, ein bißchen was für den Job zu nähen, und zwar aus Stoffen, die sich schon seit Januar oder sogar noch länger in meinem Fundus befinden. Allerdings ist es mit dem Nähen so eine Sache; so lange ich noch nicht komplett wieder hergestellt bin, wird es damit so schnell nichts werden, weshalb ich im Zeitplan vermutlich nur sporadisch auftauchen werde.

Nun aber zu der Zieldefinition, die seit letztem Sonntag läuft: Gedanken dazu hatte ich mir erst vor kurzem dazu gemacht…

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6.9.2015 — Zieldefinition:

Welche Kleidungsstücke braucht Ihr für Euren beruflichen Alltag? Gibt es ganz praktische Beschränkungen, die Ihr bedenken müßt? Gibt es Kleidervorschriften, die Ihr zu beherzigen habt? Welche Wirkung möchtet Ihr mit Euren Kleidungsstücken erzielen? Auf andere? Und auf Euch? Wo hakt es zur Zeit? Was habt Ihr schon an Business Kleidung, was den Grundstock bilden kann, den Ihr nur erweitern braucht?

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Was brauche ich wirklich, damit ich mich im klimatisierten Großraumbüro wohlfühlen kann und trotzdem korrekt gekleidet bin? Kostüm, Hosenanzug, Blazer, Kleid, Rock, Bluse? Im Prinzip ja, aber:

Eine Klimaanlage relativiert m.E. nämlich jegliche Vorstellungen von Sommer und Winter: Im Sommer zieht es oft kalt und unangenehm, so dass ich selbst bei über 30°C Außentemperatur gerne zu Jäckchen, Pulli und Strumpfhosen greife; im Winter ist es mir dagegen im Büro oft zu warm, weshalb ich bei niedriger Außentemperatur lieber in kurzärmeligen oder gar ärmellosen Oberteilen (oder Kleidern) unterm Blazer arbeite. Freitags darf es gerne etwas legerer zugehen, dann gerne auch mit Twinset, Cardigan oder Pullover. Für den kurzen Weg zur Bushaltestelle bin ich, was Jacken oder Mäntel angeht, gut ausgerüstet, und meistens habe ich noch nicht einmal einen Schirm dabei.“

Da ich in einer Bank arbeite, erfüllen die oben genannten Kleidungsstücke weitgehend die Kriterien des von unserer Geschäftsleitung aufgestellten Dresscodes („Wer in einer Bank arbeitet, hat es mit deutlich rigideren und klareren Berufskleidervorschriften zu tun, als eine, die im sozialen Bereich unterwegs ist.“).

Aber ich bin immer noch der Meinung, dass es nicht nur uni zugehen darf, sondern auch dezent gemustert und dass auch andere Farben als schwarz, dunkelgrau oder marineblau akzeptiert werden – z.B. woll- bzw. cremeweiß, hellgrau, greige, grün oder auch rot. Neben den obligatorischen Hosen und Blazern in dunkelblau und anthrazit habe ich zwei weiße Blazer im Schrank, die ich gerne zu Etuikleidern anziehe.

Die von mir sehr oft getragenen Kleidungsstücke (cremeweißes Strickkleid, weißes Kleid in A-Linie mit Dreiviertelarm, ärmelloses graues Etuikleid, braunes Etuikleid mit kurzen Ärmeln, ausgestellter weißer Rock aus neoprenartigem Stoff, beiger Bleistiftrock mit Hüftpasse) sind nicht selbstgenäht, aber heißgeliebt – haben leider nur einen Fehler: sie passen nicht mehr so gut wie früher: „Einen selbstgenähten Ersatz dafür zu schaffen, ist die große Aufgabe, vor der ich bisher zurückgescheut bin, aber inzwischen traue ich mir nähtechnisch mehr zu als noch vor einigen Jahren. Ich könnte mir also gut vorstellen, mir aus der folgenden Aufstellung das ein oder andere Teil zu nähen: Oberteil, Rock, Kleid oder Blazer.“ Ein fester Termin, den ich dafür vorgesehen habe, ist die AnNäherung Süd im Oktober in Würzburg.

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