Working Girl Sew Along : Zwischenstand

Eine Erkältung hat mich ins Haus verbannt, und da das Wetter mich nicht gerade zum Spazierengehen einlud, habe ich mit dem ersten Stück für den Working Girl Sew Along angefangen, denn bis zur AnNäherung Süd wollte ich nun wirklich nicht warten.

Das Schnittmuster hatte ich noch – irgendwo in dem Chaos meines Nähkellers verborgen; also war gestern abend erst einmal Suchen, Aus- und Umsortieren angesagt. In einer Plastikbox mit Stoffen habe ich es dann wiedergefunden: Burda 5/2015, mitsamt den abgepausten Schnitteilen für das Modell 124.

Um elf Uhr ging es heute morgen dann mit dem Zuschneiden los, und es war schwieriger als erwartet. Dank des psychedelischen Rorschachtest-Kaleidoskop-Musters hatte ich noch nie so viel Verschnitt wie jemals zuvor. Schließlich sollten es keinen Versatz im Muster geben: an der Nahtlinie zwischen Unterteil und Passe nicht, und auch nicht an den Seitennähten zwischen Vorder- und Rückenteil. Bei den Ärmeln war es mir dann schon fast wieder wurst.

Das Nähen selbst ging dann wieder recht flott von der Hand. Nach sechs Stunden Arbeit (inclusive Mittagessen und Kaffee) konnte ich das frisch entstandene Blüschen bügeln und zum Aushängen und Fotografieren über die Puppe streifen. Hätte ich die Bluse bei der AnNäherung Süd genäht, so wäre ich wahrscheinlich am ersten Abend damit fertig geworden und hätte entspannt zum nächsten Teil übergehen können. Hier das Ergebnis meiner heutigen Produktivität:

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01 Bluse WGSA front   01 Bluse WGSA back

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Ein paar kleine Änderungen werden wohl doch noch vonnöten sein, denn beim Einnähen des einen Ärmels ist mir ein Teil des Stoffs in die Naht gerutscht, und nun bauscht er sich ganz eigenartig an dieser Stelle. Baustelle Nummer Zwei ist der Halsausschnitt: Den hattbe ich nur nach innen umgeschlagen und mit Zickzackstich festgesteppt – nur rutscht der Rand immer nach oben. Um das zu bereinigen, könnte ich entweder mit Schrägband von innen gegenarbeiten (was den Ausschnitt enger machen würde) oder den Rand nochmal mit Zickzackstich befestigen.

Fazit: Trotz des einen in den Wahnsinn treibenden Musters ließ sich der Stoff gut verarbeiten, sowohl beim Zuschneiden als auch beim Nähen; aber fragt mich bloß nicht, woraus er sich zusammensetzt, aber seine Dehnbarkeit ist eher begrenzt. Und weil ich den ersten Teil meines dreiteiligen Businessensembles nun schon fertig habe, folgt als nächstes der Bleistiftrock. Einen fertig abgepausten Schnitt habe ich noch von der ersten AnNäherung – wenn der daraus genähte Rock noch passt, werde ich einfach diesen verwenden.

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2 Kommentare zu “Working Girl Sew Along : Zwischenstand

  1. Ich mag solche psychedelischen Muster ja sehr gern und deine Bluse ist echt toll geworden! Kann ich mir lebhaft vorstellen, dass das Zuschneiden nicht sehr einfach war O.o Aber du hast es echt sehr schön hinbekommen! Liebe Grüße 🙂

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