Unsortierte Gedanken : Wir steigern die Kinoquote …

… beziehungsweise: wir haben es vor.

Die Dr.-Who-Sondervorstellung „The husbands of River Song“ im Cinemaxx am 28. Januar dieses Jahres war unser letzter Kinobesuch, und eigentlich hatten wir am vergangenen Freitag vorgehabt, mit „Kino kulinarisch – Picknick mit Bären“ unsere persönliche Kinoquote im Verhältnis zum Vorjahr um 100% zu steigern. Damals hatten wir uns den Film „Fünf Zimmer, Küche, Sarg“ im Bolongaropalast in Höchst ausgesucht und uns köstlich amüsiert; diesmal hatten wir bei Dr.Who auch unseren Spaß. Das lag nicht nur daran, dass sich an den Film zwei sogenannte Confidentials (auf DVD wäre dies das Bonusmaterial) anschlossen, sondern auch wegen einiger Kinobesucher, die sich dem Anlass entsprechend kostümiert hatten: das eine Kind als Timelord mit Fez auf dem Kopf, das andere als Dalek. Einzig die unmittelbare Umgebung des Kinos war nicht sehr einladend, aber gut – als Fan nimmt man auch das in Kauf.

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Quelle: https://i.ytimg.com/vi/Cb8KQMN4G-k/hqdefault.jpg

Und nun „Kino kulinarisch“, ein Film, auf den ich mich schon die ganze Woche gefreut hatte, nachdem ich den Trailer gesehen hatte – und das beste daran: vor der Vorstellung lockten Speis‘ und Trank. Ich zitiere aus dem Programm, das auf der Homepage des Museums veröffentlicht wurde:

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Picknick mit Bären (A Walk in the Woods, Ken Kwapis; USA 2015, 101 Min., FSK: ab 6 Jahren) – Honig x Ziegenkäse x Chili con/sin Carne – 12. Februar 2016 : „ … die beiden Wanderer sind im hohen Rentneralter und haben sich den rund 3.500 Kilometer langen „Appalachian Trail“ quer durch die USA zur Aufgabe erklärt. Der eine drahtig-ehrgeiziger Reiseschriftsteller, der andere gemütlich-adipöser Schlendrian. Dass allerdings Robert Redford und Nick Nolte gemeinsam in ebendiese Wanderstiefel steigen, macht den Film zu etwas ganz und gar Einzigartigem.“ – so viel zum Film.

Was das leibliche Wohl angeht, zitiere ich folgendermaßen: „Und während die beiden Schritt für Schritt die Berge hoch ächzen und vornehmlich Trockenfleisch und Doseneintöpfe verspeisen, verfeinern wir dieses kulinarisch eher bescheiden ausfallende Picknick zu einem standesgemäßen Kino Kulinarisch-Schmaus. Für Bärenhunger halten wir Salate mit in Honig gratiniertem Ziegenkäse bereit, als Hauptgericht grüßt hausgemachtes Chili con (bzw. sin) Carne aus regionaler Wildnis. US-landestypisch reichen wir hierzu natürlich Sour Cream, Cheddar und Cornbread. Ach ja, als Nachtisch gibt es Apple Pie, natürlich mit perfekt gereiften Beeren. Einfach unentbärlich!“

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Angeblich sollte es keine Reservierungen geben, aber als ich mich gegen halb sieben in die lange Schlage vor dem Museum einreihte, stellte sich heraus, dass sich die Mehrheit bereits Karten im Vorverkauf gesichert hatte und die Veranstaltung seit Tagen ausgebucht war. Na super… Gnarf! An dieser Stelle fühlte ich mich, als hätte mir jemand einen gewaltigen Bären aufgebunden. Aaaaaaaargh! Aber was tun? Sich weiter aufzuregen, brachte uns auch nicht weiter. Aber nun waren wir schon einmal in der Innenstadt, der Hunger wuchs mit jeder Minute, und wir hatten keine Lust, den Abend so früh bereits zu beenden. Also schwangen wir uns auf unseren Scooter und nahmen Kurs auf unsere Lieblingskneipe, wo es leckeres belgisches Bier gibt, um dort Muscheln zu essen. Nach Abschluß des deliziösen Mahls gönnten wir uns zu Hause dann noch eine Runde Dr. Who und segelten gemeinsam ins Traumland.

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