Luminaletagebuch : Finissage am Main

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Am letzten Tag der Luminale musste ich bis 18 Uhr arbeiten und war erst gegen 19 Uhr zu Hause. Und weil nach dieser anstrengenden Woche die Luft raus war, hatten wir uns auch nur noch eins vorgenommen: die Finissage der Installation „Mainmond“, die im Programmheft so beschrieben wird:

Mondlicht – gespiegelt im nachtschwarzen Waser, tanzend auf den Wellen des Flusses, fleckig gebrochen wie in einem impressionistischen Gemälde. Das ist Mainmond. Aber dieser Mond ist künstlich: eine stromgespeiste, romantische Illusion.“ (Programmheft #OF 30). Auf dem Foto, das diese Beschribung begleitet, ist eine runde Scheibe zu sehen, die aus einem Fingerabdruck besteht und über einem Gewässer zu schweben scheint.

Bei einer Vernissage war ich schon, auch wenn’s schon Jahre her ist. Bei einer Finissage dagegen noch nicht. Also nix wie hin. Uns erwartete ein von Weiden umstandener Treffpunkt, an dem ein Klapptischchen mit Gläsern und Getränken aufgebaut worden war, und der Herr, der das Kunstwerk zu seinem eigenen Pläsier hatte installieren lassen. Von ihm erfuhren wir dann auch, dass im Prinzip jeder mitmachen kann, sich sein Projekt aber selbst finanzieren und auch organisieren muss, sofern der eingereichte Vorschlag beim Planungsbüro Angklang findet.

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Den Mond zu fotografieren, erwies sich für mich als unmöglich. Mehr als ein paar Punkte und Striche brachte ich trotz unzähliger Versuche nicht zustande. So blieb es dann bei ein paar experimentellen Aufnahmen von der Mainfähre, die noch immer eifrig hin und her fuhr. Mein Mann hatte da mehr Glück und konnte dem Erschaffer des Mainmondes ein besonders gelungenes Bild zusenden. Trotz der recht kühlen Luft war es ein stimmungsvoller Ausklang, dessen stiller Charme lediglich eine Handvoll Leute anzog. Mehr als acht Personen scheinen es nicht gewesen zu sein; eine Wohltat nach all dem Rummel in und um Frankfurt, und so beließen wir es an diesem Abend auch dabei.

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Wir probierten dann noch das direkt neben der Mainfähre gelegene Traditionsrestaurant aus und waren gegen 22 Uhr zu Hause, wo wir alle unsere Bilder der vergangenen Tage erneut sichteten und eine Auswahl von fünf Aufnahmen für den Fotowettbewerb der Frankfurter Neuen Presse trafen. Es dauerte eine ganze Weile, weil man die Bilder nur einzeln hochladen konnte – und jedesmal wieder mit Adressdaten, Titel und Bildbeschreibung. Dass ich danach auch die Fotos anderer Besucher sehen wollte, war klar; aber bei mehr als 1000 eingereichten Beiträgen hätte ich wahrscheinlich die ganze Nacht dafür gebraucht. So beschränkte ich mich auf rund 200 Bilder und konnte bereits gegen Mitternacht schon einen deutlichen Trend ausmachen, was die Publikumslieblinge betrifft. Nach dem gefühlt vierzigsten Bankhaus Metzler und der dreißigsten Performance in der Katharinenkirche, war ich schon glücklich, wenn eine Aufnahme vom Höchster Mainufer, dem Offenbacher Ledermuseum oder dem Kunstverein Familie Montez e.V. auf dem Bildschirm erschien.

Ganz großer Beliebtheit erfreuten sich die Illumination des Bankhauses Metzler (#045), die interaktive Installation „Flora Luma“ und andere Objekte im Nizzapark am Untermainkai (#046 – #50), die Naxoshalle, die typographische Projektion „Lichtbeugung“ in der Katharinenkirche (#074) und die Liebfrauenkirche; was ich gerade bei der Katharinenkirche gut verstehen kann. Erstens ist es eine sehr schöne, alte Kirche, und zweites ist das, was ich an Aufnahmen davon gesehen habe, äußerst beeindruckend. Vor zwei Jahren hatte ich nämlich schon in Offenbach das Vergnügen, einer ähnlichen Aufführung beiwohnen zu können – und dieses Erlebnis hat noch lange in mir nachgehallt.

Weitere beliebte Motive, die bei dem Fotowettbewerb eingereicht wurden, waren die projizierten Geldscheine, die Dinosaurier, der Stern vor dem Messeturm, wenn auch nicht ganz so gehäuft.

Mein Fazit für dieses Jahr: In diesem Jahr hatte für mich Frankfurt eindeutig mehr zu bieten als meine Heimatstadt, und ich werde mich vor der nächsten Luminale (2018) rechtzeitig erkundigen, ob es genauso interessante Workshops und Veranstaltungen zum Mitmachen gibt wie dieses Jahr.

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Ergänzende Links:

#OF 30 „Mainmond“: www.mainmond.de

#001 „Luminale Fotowettbewerb“: www.fnp.de/luminale

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Luminaletagebuch : „Liebling, ich laß‘ mich lasern“

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Für den Donnerstag hatten mein Mann und ich einen Besuch der Mainmetropole Frankfurt geplant, wo sich definitiv die meisten der über 200 Beiträge zur Luminale befanden. Wir trafen uns nach Feierabend vor der Festhalle und fuhren nach Hause zurück, um uns das Offenbacher Highlight „Schwarzlicht“ von Ulrich Wagner nochmal in Ruhe anzuschauen, etwas trinken zu gehen und uns umzuziehen.

Nach dem Abendbrot hieß es dann zunächst aber auf der Fahrt nach Frankfurt, vorbei an den bunt beleuchteten Sehenswürdigkeiten erst einmal im Stau stehen und sich den Platz vor dem Stern gegenüber der Messehalle mit gefühlt dreißig anderen Fotografen teilen, von denen die meisten mit Mega-Objektiv und Stativ unterwegs waren. Zum Glück brauchen weder mein Mann und ich dieses Zubehör nicht, weil wir in der Lage sind, bei Belichtungszeiten von bis zu einer Sekunde aus der Hand zu fotografieren, ohne dass verwackelte Bilder dabei herauskommen. So können wir uns freier bewegen und auch sehr nah an ein Motiv herangehen, wenn es erforderlich ist. So wie bei dem von innen leuchtenden, dreidimensionalen Stern, der sich bei den Besuchern großer Beliebtheit erfreute: Aus der Ferne gesehen, ist es zunächst scheinbar nur ein mehrzackiges, die Farben wechselndes Gebilde; steht man aber direkt davor, so kann man im Innern ein verkleinertes Modell dieses Sterns erkennen, das ebenfalls in changierenden Farben von innen heraus strahlt. Schööööön…

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„Star“

Schön anzusehen ist auch die Installation „Überlebenslicht“ auf dem Weiher in der Parkanlage gegenüber dem orange angestrahlten Messeturm: ein Rettungsring inmitten unzähliger kleiner Lichter; Seenotrettungsleuchten, die stellvertretend für all jene Flüchtlinge stehen, die mit teils hochseeuntauglichen Booten übers Mittelmeer übersetzen – „nicht alle kommen an“, um die Worte aus dem Begleitheft zu zitieren. Kunst mit ernster Botschaft; bereits zum zweiten Mal an diesem Tag (die Papier- und Lichtinstallation „Schwarzlicht“ kann man in dieselbe Kategorie einordnen – aber darauf werde ich sicherlich noch einmal zurückkommen).

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„Überlebenslicht“

Statt politische Inhalte umzusetzen, scheinen manche Künstler die Besucher auch vielleicht einfach nur verzaubern zu wollen. So wie der Licht-Poet Alfred Wolski, in Zusammenarbeit mit Dorte Sukavi: Im Senckenbergmuseum schwebten an der Decke hoch über den Dinosaurierskeletten bunte Objekte aus Metall und Filterglas und reflektierten bunte Lichtschnipsel, die über die in geisterhaftes Licht getauchten Wände glitten und über die Saurerknochen wanderten. Dazu erklang eine sphärische, futuristische Musik, die ich nur schlecht beschreiben kann… elektronischen Klänge, gemischt mit dem beinahe schon archaisch wirkenden Zusammenspiel aus Didgeridoo, Rasseln und anderen Instrumenten, vermutlich so alt wie die Menschheit selbst.

Hier fühlte ich mich beinahe wie in einer anderen, längst versunkenen Welt – ein Eindruck, der gewiß auch von anderen Besuchern, die sich des intensiveren Genusses wegen auf den Rücken gelegt hatten und auf diese Weise die kaleidoskopartigen Farbspiele an der Decke noch besser auf sich wirken lassen konnten. Kleine Anekdote am Rande: Bevor wir zu dieser Expediton aufgebrochen waren, hatten wir durch Zufall eine Dokumentation auf ZDF-info eingeschaltet, die sich mit Dinosauriern befasste. Aber solche Zufälle fallen mir meistens erst hinterher auf.

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Flugsaurier im Senckenberg-Museum

Irgendwo habe ich neulich in einem Reisebericht über Mailand gelesen, dass es besser ist, sich treiben zu lassen und offen zu sein für Unbekanntes anstatt stur eine Liste abzuarbeiten. Daran musste ich auf dem Rückweg zu unserem Motorroller denken, als wir an einem Haus vorbeikamen, durch dessen hellerleuchtete Fenster wir im Erdgeschoss ein rotierendes Band erblickten, dass sich in einer Art Doppelsinuskurve oder Doppelhelix bewegte.

Und richtig: Vor der Eingangstür befand sich ein Luminalebanner – der Hinweis, dass es hier auch etwas spannendes zu sehen gab. Ich zitiere aus dem Programmheft (#164 „Objets Trouvés):

Im denkmalgeschützten Chemag-Haus präsentiert Merlin Baum sein kinetisches Lichtinterface, das auf den Wind der Umgebung und den Luftzug der Besucher reagiert und somit ein interaktives Lichtfeld entstehen lässt. Die Installationen von Niklas Reiners untersuchen die Schnittstellen zwischen den Elementen: Zeit, Licht, Raum und Skulptur. Die Fadenwellenmaschine entwickelt aus Bewegung und Licht eine räumliche Dimension. Der Ventilatorlaser segmentiert den architektonischen Raum.“

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„Objets Trouvés“

Ah! Deswegen war die Luft im Treppenhaus auf einmal so geschwängert von Trockeneis, und dadurch konnten wir den roten Laserstrahl über uns hinweggleiten sehen, der von einem an einem Seil schwingenden Ventilator in Rotation versetzt wurde. Faszinierender als Ventilator und Laserstrahl war für mich jedoch das Treppenhaus selbst, das ich zu gerne schöner fotografiert hätte als so:

Doch leider, leider waren die Lichtverhältnisse nicht nach meinem Gusto, und bei Tag ist das Gebäude höchstwahrscheinlich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Schade, schade… Gerne wäre ich noch länger geblieben, aber der Abend war schon weit fortgeschritten, und ich wollte mir auf keinen Fall die Projektion „Scheinbares“ von T.Groll (Programmheft #N1) entgehen lassen. Hier wurde die klassizistische Fassade der Deutschen Bank am Roßmarkt und nicht die modernen Glastürme in eine Fläche verwandelt, auf die die Abbildungen historischer Geldscheine geworfen wurden. Ob Zehnmarkschein mit seinem blauen Schiffchen, Einhundertmarkschein mit seinem blauen Adler, Eintausendmarkschein mit seinem Portrait eines Mannes in Brauntönen oder noch ältere Banknoten nach Ende des Zweiten Weltkriegs – die Bilder waren nicht sofort sichtbar und luden ein zum fröhlichen Geldscheinraten, und wir stellten fest, wie schön sie doch damals gestaltet waren.

Den Besuch der Katharinenkirche schlugen wir angesichts der langen Schlange vor dem Eingang dann auch sofort aus dem Kopf und traten lieber den Weg nach Hause an. Mein Fazit für den vorletzten Tag der Luminale: Das wahre Highlight für uns war die prähistorische Welt der Dinosaurier, getaucht in surreales Licht.

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Ergänzende Links:

#N1 „Scheinbares“: www.tomgroll.de

#OF 25 „SchwarzLicht“: www.klingspor-museum.de

#164 „Objets Trouvés“: www.hauserlacour.de

#162 „Überlebenslichter“: www.hgp-architekten.de/luminale/2016

#160 „Licht-Klang der Elemente“: www.senckenberg.de

#012 „Star“: www.sigibussinger.de

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Luminale Highlight Offenbach : Auf der Suche nach den Highlights von Offenbach II

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Jeden Abend Kunst im öffentlichen Raum zu betrachten, kann mir der Zeit arg anstrengend werden, so reizvoll die Idee auch ist. Deshalb gönnte ich mir einen Tag Pause, nicht ohne mir die in den Räumen der Schule für Mode Grafik Design ausgestellten Aufnahmen vergangener Luminale-Eröffnungsmodenschauen anzusehen. Schade, dass es nur so wenige waren, aber der Weg war nicht ganz umsonst gewesen, denn in einem separaten Raum liefen Videos vergangener Modenschauen, gefilmt aus einem anderen Blickwinkel, der außerdem auch noch einige Einblicke hinter die Kulissen gewährte und zum Teil das Geheimnis der Machart einiger Kreationen lüftete.

Nun aber zum nächsten Tag: Für den Mittwoch hatten wir uns verschiedene Ziele in Offenbach ausgesucht. Eines davon war das Ledermuseum, dessen Fassade mit verschiedenen Grafiken angestrahlt wurde, die Heyne-Fabrik und das Gelände unseres städtischen Energieversorgers, der EVO. Im Internet hatte ich eine Aufnahme gesehen, auf der der gesamte, unter Denkmalschutz stehende Turm mit seinen farbig von innen beleuchteten Fenstern abgebildet war – mitsamt der vor ihm stehenden Besucher. Im Gegensatz zu dem Zugang zum EVO-Turm, fanden wir die Installationen in der Heyne-Fabrik relativ schnell.

 

Wir mussten nicht lange suchen, weil es an diesem Abend nicht viel zu sehen gab, nämlich einen Beitrag der niederländischen Künstlergruppe iLo Dutch Institute Lighting Design, Amsterdam, und die Ausstellung „PhotoGRAPHIC Luminale“ mit interaktiver Überraschung.

Bei der Ausstellung musste ich den Zusatz „Interaktive Überraschung“ wohl überlesen haben, denn ich war lediglich auf ausgestellte Fotografien eingestellt, nicht jedoch auf die leuchtende Schaukel, auf der man sich hin und her schwingen konnte, vorausgesetzt man wog insgesamt nicht mehr als 100 Kilogramm.

Als kurze Anmerkung zu dem Projekt „many many moons“ von iLo bliebe noch zu sagen, dass wir an jenem Abend einzig die Licht- und Klanginstallation von Blauwe Uur bewundern konnten. Der Zugang zu den Ateliers in der Heyne-Kunstfabrik war aus mir nicht ersichtlichen Gründen versperrt. So fiel der Besuch an diesem Ort auch nicht ganz so lange aus wie vor zwei Jahren, und wir machten uns deshalb auf den Weg zum Ledermuseum und der Lichtinstallation „Leder zum Licht“ von der Hochschule für Gestaltung (HfG), Offenbach. Im Begleitheft war das Projekt folgendermaßen beschrieben: „Die Fassade des DLM wird zur Bühne verborgener Schätze. Körpereinsatz ermöglicht einen interaktiven Zugang zum Werkstoff Leder.“ Eine der anwesenden HfG-Studentinnen erklärte den Besuchern, wie sie mittels Handbewegung die an die Fassade projizierten Grafiken in Bewegung bringen konnten; ähnlich wie bei einem Theremin, musste man seine Hände über einem Sensorfeld in gewissem Abstand hin und her bewegen, nur dass hier keine Töne, sondern Bilder erzeugt wurden; größtenteils handelte es bei diesen Bildern bzw. Grafiken um Abbildungen von Exponaten des Museums.

Eine interessante Erfahrung, die für diesen Abend dann auch erst einmal die letzte bleiben sollte, denn nach so viel Kunst zum Mitmachen zog es uns nach Hause zum Betrachten unserer Bilder, die wir an dem Abend geknipst hatten.

Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bis jetzt hatte ich das Gefühl, dass in Offenbach in früheren Jahren auch schon irgendwie mehr los gewesen war, und dass es sich bei vielem von dem, was dieses Jahr gezeigt wird, um eine Aufarbeitung vergangener Themen handelt; oder mit anderen Worten, es für mich noch nicht viel neues zu entdecken gab. Dazu würde auch passen, dass mir diesmal der Antrieb fehlte, die Ateliers in der Bettinastraße zu besuchen, da ich bei den Beschreibungen im Begleitheft ein Déjà-vu hatte. Mein Fazit für diesen Abend: mit meiner Suche nach den Highlights war ich bisher nicht sehr erfolgreich – aber ich gebe so schnell noch nicht auf, denn es stehen noch einige Punkte, die ich gerne sehen würde, auf dem Programm.

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Weiterführende Links zu den einzelnen Kunstprojekten

http://www.offenbach.de/wirtschaft/kreativwirtschaft/luminale-2016-projekte.php#SP-grouplist-0-1:5

EVO at work (Lichtinstallation)


Akteur:
Energieversorgung Offenbach AG

Beschreibung:
Verschiedene Betriebsstätten der EVO werden audiovisuell in Licht und Ton umgesetzt. Je nach Lautstärke und Frequenzspektrum werden unterschiedliche Farben via LED-Leuchten im EVO-Gasturm eingespielt.

Veranstaltungsort:
Gasturm der Energieversorgung Offenbach AG, Goethering, 63067 Offenbach

Öffnungszeiten:
13.3.-18.3., 19.00 – 24.00 Uhr

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Many Many Moons (Lichtinstallationen und Workshops)


Akteure:
Gruppenausstellung niederländischer Künstler iLo Dutch Institute Lighting Design (Amsterdam), Isabel Nielen. Licht Installationen von: Roos van Haaften, Maarten Warmerdam, Lidy Six, Carla Monchen, I.M.B.T., Domenico Casillo, Anita Doornhein, Marc Breed, Katinka Marac,
Blauwe Uur, Bas Peeters (spatial design)

Beschreibung:
2015 war das „Jahr des Lichts“. Das niederländische Institut für Lighting Design (iLo) kündigt das „Jahr der Dunkelheit“ an.Das ultimative Bewusstsein für die Wirkung des Lichts entsteht durch den Wurf der Schatten; wir brauchen Dunkelheit genauso wie Licht. In dieser Veranstaltung sind Lichtinstallationen, Forschungspräsentationen und ein öffentliches Programm von Künstlervorträgen und Workshops zu finden.

Jeden Abend: 18.00 – 21.00 h Konstruieren mit Licht: Interaktives Gestalten für Kinder und Erwachsene

13.3., 18:00 h, Vernissage

14.3., 15.00 – 18.00 h, Twilight Shooting: Fotografie Workshop mit Wijnand van der Horst (Gebühr: 5,– €)

14.3., 21.00 h, Astro Archaeology, Licht und Architektur haben eine Vergangenheit von mehr als 6000 Jahren: Lesung und Diskussion mit Henk van der Geest

15.3., 19.00 –21.00 h, Drawing Darkness: Zeichen Workshop mit Kohle auf Papier mit Roos van Haaften (Gebühr: 5,– €)

16.3., 21.00 h, Video-screening: Videos über Licht & Dunkelheit inspirieren unsere Teilnehmer

17.3., 21.00 h, Künstlergespräch: Inspiriert durch Licht

18.3., 21.00 h, Künstlergespräch: Dunkelheit – das Phänomen

Veranstaltungsort:
Heyne Fabrik, Lilistraße 83 D, 63067 Offenbach

Öffnungszeiten:
13.3.-18.3., 18.00 – 23.00 Uhr

ÖPNV-Anbindung:
S-Bahn: Ledermuseum, Linien 1, 2, 8, 9
Bus: Hafenbrücke, Linie 108

Weitere Informationen:
www.lichtontwerpen.nl
www.heynekunstfabrik.de

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PhotoGRAPHIC Luminale (Ausstellung und interaktive Überraschung)


Akteure:
Novex GmbH, Ulrike Hartung,
Fotofreunde Seligenstadt

Beschreibung:
Die Fotofreunde Seligenstadt präsentieren großformatige Leinwandbilder der vergangenen Luminale Jahre. Dabei steht der individuelle kreative Umgang mit den Lichtkunstobjekten der verschiedenen Lichtkünstler im Vordergrund. Ziel war es, Bilder zu machen, die einen völlig neuen Blick auf die Kunstwerke ermöglichen. Gerade durch ihre grafische Reduktion und künstlerische Umsetzung zeigen die Bilder eine völlig neue Ansicht vergangener Luminale Projekte.

Veranstaltungsort:
Heyne Fabrik, Ludwigstraße 180 a, 63067 Offenbach

Öffnungszeiten:
13.3.-18.3., Beginn mit Einbruch der Dunkelheit

ÖPNV-Anbindung:
S-Bahn: Ledermuseum, Linien 1, 2, 8, 9
Bus: Hafenbrücke, Linie 108; Ludwigstraße, Linie 102

Weitere Informationen:
www.novex-schulmoebel.de

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Leder ans Licht! (Lichtinstallation)

Akteure:
HfG Offenbach: Prof. Frank Georg Zebner, Lehrstuhl für Industrial Design

Beteiligte Studierende HfG Offenbach: Pia Scharf, Tamara Eda Temucin, Aldin Sakic, Thao Eder, Aeneas Stankowski, Fabian Schöfer, Laura Schillke und Ulrike Markus

DLM Deutsches Ledermuseum Offenbach: Dr. Inez Florschütz, Vanessa Didion M.A.

Beschreibung:
Das Museum durch modernste Lichttechnik neu erfahren? Die Fassade des DLM wird zur Bühne verborgener Schätze. Körpereinsatz ermöglicht einen interaktiven Zugang zum Werkstoff Leder.

Vernissage:
13.3., 18:00 Uhr Vernissage

Veranstaltungsort:
DLM Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße 86, 63067 Offenbach

Öffnungszeiten:
13.3.-18.3., Beginn mit Einbruch der Dunkelheit, täglich ca. 19 bis 24 Uhr

Kooperation:
Eine Initiative der Direktorin des DLM, Dr. Inez Florschütz, und dem Lehrstuhl für Industrial Design, Prof. Frank Georg Zebner.

Das DLM dankt seinen Sponsoren und Unterstützern: BWS Sicherheitsdienste GmbH, EVO AG, HfG Offenbach (Lehrgebiete Prof. Oppermann und Prof. Zebner), IHK Offenbach, Lions Club Offenbach Lederstadt, MESO, Offenbach Post, Satis & Fy AG und SOH GmbH.

ÖPNV-Anbindung:
S-Bahn: Ledermuseum, Linien 1, 2, 8, 9 Bus: Ludwigstraße/Ledermuseum, Linien 103, 120

Weitere Informationen:
www.ledermuseum.de