Grünes Geheimnis

00 grünes geheimnis 2

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Haben wir noch Sommer oder doch schon Herbst? Mir persönlich wäre ja ein warmer Herbst lieber als ein kühler Sommer, und vielleicht bekommen wir dieses Jahr mal wieder einen goldenen Oktober… jedenfalls bin ich schon fleißig am Stricken; eine Tätigkeit, die noch viele Wochen in Anspruch nehmen wird, denn geplant sind neben einem Dreieckstuch mit Totenköpfen auch ein supersofter Schal für meinen Mann. Der hat nämlich beim letzten Mal, als wir den Wolladen meines Vertrauens aufsuchten, Gefallen an einem Garn gefunden, das aus Seide und Wolle aus Yak besteht. Vermutlich wird mich diesese Projekt ein Vermögen kosten, aber an seinen Hals soll nur das Beste kommen.

Zur Zeit jedoch habe ich etwas ganz anderes auf den Nadeln: das „Grüne Geheimnis“. Gesehen habe ich es in einem Strickmagazin, in dem echt coole Sachen zu finden sind; anders als so manche am Kiosk erhältlichen Hefte, in denen ich meistens für meinen Geschmack echt schnarchlangweilige Modelle sehe, bei denen ich mich frage, wer so etwas freiwillig anzieht.

Aber zurück zum Heft. Leider haben die meisten Modelle in diesem Heft einen Schönheitsfehler, der darin besteht, dass mir die Anleitungen zu kompliziert sind oder, noch schlimmer, für die ich entweder ultrafeines Garn oder eine Engelsgeduld bräuchte; kommt also für eine Neueinsteigerin wie mich nicht in Frage – bis auf dieses: Originalaufnahme gefunden im Magazin „Knit the Cat #7“ und auf ravelry

 

Wer Schwierigkeiten damit hat, auf dem verlinkten Foto etwas zu erkennen (zugegeben, es ist vielleicht nicht ganz so clever, ein grünes Cape vor einem grünen Hintergrund zu fotografieren): das Cape ist aus blattgrüner Schurwolle mit dem sommerlichen Namen „Reggae“ kraus rechts gestrickt und am Kragen mit Kunstfell besetzt. Zwar weiß ich noch nicht, wo ich ein Kunstfell herbekomme, von dem sich mir nicht gleich sämtliche Nackenhaare aufstellen, aber darüber kann ich mir Gedanken machen, wenn das Cape fast fertig ist.

Der Hersteller rechnet 300 Gramm Wolle für das Cape, also sechs Knäuel zu je 50 Gramm. Nach zwölf Zentimeter Höhe (auf einer Breite von 60 cm) war das erste Knäuel verbraucht. Es könnte also gut sein, dass ich mit den sechs Knäueln gerade so hinkomme. Hauptsache, ich muss nichts nachkaufen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

00 grünes geheimnis 3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s