12 letters of handmade fashion ; „Koi-nobori“ mit Kellerfalten

Hach, Urlaub ist was feines! Glaubt man wahrscheinlich gar nicht, weil ich so ernst gucke. Aber ich hab‘ mich köstlich amüsiert…

kleid-1

 

So, dies ist mein erster Beitrag nach 10 Tagen Urlaub; ja, der Alltag hat mich wieder, und er widmet sich der Aktion #12 letters of handmade fashion: Hurra, hurra, es ist ein K! – Tusch! Dabei dachte ich zuerst noch „ach, wie unoriginell“, als ich bei Katha (www.kathastrophal.de) las, dass sie das

                                                       K

gezogen hat. Aber dieses „unoriginell“ bezog sich nicht auf den Buchstaben, sondern auf das, was mir dazu eingefallen ist. Wie es der gesteuerte Zufall so will, stand mein neuestes Kleidungsstück zum Zeitpunkt der Ziehung kurz vor der Vollendung, und zwar ein ………………..

                                                                        Kleid

…….. welch‘ Überraschung – als ob ich nicht gerade erst schon eines genäht hätte. Nun ist es aber so, dass mir eine besonders nette Nachbarin (der Einfachheit halber nenne ich sie B) einen ganzen Kupon Waxprint made in China geschenkt hat, den sie ihrerseits von einer Dame aus ihrer Kirchengemeinde geschenkt bekommen hat. B konnte jedoch mit dem Stoff nichts anfangen, da die leuchtenden Farben auf hellem Grund so gar nicht ihrem Geschmack entsprachen (Farben auf dunklem Grund wären ihr lieber gewesen).

Aber wie das mit geschenkten Gäulen halt so ist, kam mir die Idee, den geschenkten Stoff zu einem Probekleid für das Modell 111 aus der Burdastyle 07/2016 zu verarbeiten, bevor ich zwei Meter feinste (und schweinsteure) italienische Seide anschneide (Technische Zeichnung). Und hier das Foto vom Original.

Der Rock ist in Kellerfalten gelegt, was die Frage beantwortet, ob es nicht es nicht doch etwas anspruchsvolleres zu diesem Buchstaben als das simple „Kleid“ gibt. Tatsächlich habe ich es auf den letzten Drücker vor dem Urlaub fertig bekommen und konnte es beim Weinfest der Mittelmosel anziehen und war der Hingucker auf dem Campingplatz (*angeb*). Leider aber auch der Hingucker auf dem Schiff, mit dem wir letzten Mittwoch eine einstündige Fahrt auf der Mosel unternommen haben, denn der Rock bauschte sich im Fahrtwind, dass mein Mann spontan an den Film mit Marilyn Monroe denken musste, während mich der geblähte Rock eher an einen Windsack erinnerte. Auf den „Geisterfotos“ (Selfies in der Fensterscheibe) kann man es nicht so gut erkennen.

 

Witzigerweise findet sich auf Wikipedia unter dem Stichwort „Windsack als Dekorationsobjekt“ auch ein Link zu japanischen Karpfenfahnen, die am 5. Mai gehisst werden und als Koi-nobori bezeichnet werden. Zu gerne wäre ich mit diesem Kleid, dessen Oberteil ich nochmal ändern muss, auch beim MeMadeMittwoch dabei gewesen, aber im Urlaub durfte mein Laptop ruhen. 

Was bin ich schon gespannt auf die anderen K’s bei Kathastrophal am 30. September. Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es noch bis zum 27. September ein weiteres Stück – diesmal etwas herbstliches – einzureichen.

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