52 Schlüsselwörter Filmchallenge – September, pt. II

Ein weiteres Schlüsselwort in Hotarus Septemberausgabe ist „Monster. Es gibt zwar einen Film mit dem Titel „Monster“, aber den habe ich nie gesehen, und da mit „Cars 2“ eine Pixar-Produktion den Auftakt gemacht habe, geht es bei mir lustig mit einem weiteren Film von Pixar aus dem Jahr 2001 weiter: der

                  Monster AG

Hier dreht sich alles um die in einem Kraftwerk arbeitenden Monster Sulley (ein blaues Flauschmonster) und „Glotzkowski (ein grüner, wandelnder Augapfel), deren Beruf es ist, Kinder zu erschrecken, um aus deren Angstschreien Energie zu gewinnen. So richtig furchteinflößend sehen sie für mich zwar nicht aus, aber die Kinder finden sie dafür umso gruseliger, wenn sie nächtens durch eine Tür ins Kinderzimmer spazieren und aufpassen müssen, dass sie niemals mit Menschen in Kontakt kommen, andernfalls werden sie dekontaminiert. Durch einen dummen Zufall gerät eines Tages das kleine Mädchen Buh in Sulleys und Glotzkowskis Welt und stellt diese gehörig auf den Kopf, da die beiden Monster um jeden Preis verstecken müssen, bis sie Buh wieder in deren eigene Welt zurückbringen können.

Wie die beiden Monster aussehen, zeigt das Bild, das sich hinter dem dazugehörigen Link verbirgt, aber begegnen möchte ich ihnen nicht, dazu bin ich doch wohl schon zu groß. Aber ich bin sicher, als Kind hätte ich einen Heidenspaß bei einer Begegung mit ihnen gehabt – mein erwachsenes Ich würde viel lieber den fiesen Randall (das lila Monster ganz rechts auf dem Bild), Sulleys und Glotzkowskis Erzrivalen durch alle möglichen Türen scheuchen oder nähere Bekanntschaft mit Glotzkowskis Freundin bzw. deren aus Schlangen bestehender Haarparcht schließen.

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PS: Das Beitragsbild mit dem Filmstreifen und dem Titel „52 Schlüsselwörter – eine Film-Challenge“ stammt von Hotarus Blog (Bildquelle: http://i787.photobucket.com/albums/yy157/AliceMika/Hitodama/P52-Keywords_zpsotsexqq8.png)

52 Schlüsselwörter Filmchallenge – September, pt. I

Es ist September, und Hotaru hat wieder vier neue Schlüsselwörter, zu dem man den passenden Film finden soll. Zum Zeitpunkt der Ziehung war ich mit meinem Mann im Campingurlaub an der Mosel. Also habe ich mir als erstes der September-Schlüsselwörter den Begriff „Auto“ vorgeknöpft, denn der erste Film, den wir am Samstagabend auf Super-RTL gesehen haben, war

                               Cars 2

………….. bye-bye „Herbie“, „Chitty Chitty Bang Bang“ und „Christine“ – den Pixar-Film finde ich einfach passender, weil ich mir zum Ziel gesetzt habe, mich auf heitere bzw. lustige Filme zu konzentrieren, um mir den Sommer noch ein wenig zu erhalten. Filme gucken finde ich meistens doch noch spaßiger, als darüber zu schreiben, und erst recht, wenn man die Spannung nicht vorweg nehmen will. Trotzdem versuche ich, die drei Zusatzfragen (Was für ein Auto ist es? Was macht es besonders? Würdest du gern darin sitzen?) zu beantworten, so gut ich kann.

Vorweg möchte ich noch betonen, dass ich sonst kein Fan von Animationsfilmen bin, die einem krampfhaft eine Botschaft vermitteln wollen; und darin ist Disney ja besonders groß. Dann schon lieber Pixar-Filme (der letzte, den ich gesehen habe, war „Alles steht Kopf“), obwohl ich den Vorgänger „Cars“ nun wirklich nicht den Brüller fand. Aber die Fortsetzung als Mix aus Autoren– und Agentenfilm fand ich so mitreißend, dass ich es schade finde, ihn nicht aufgenommen zu haben – schon allein wegen der deutschen Synchronstimmen (eine davon ist Sebastian Vettel) oder des Spruchs mit der „Obernulli“ über das Auto.

Wie der Titel schon sagt, spielen hier ausschließlich Autos die erste Geige, abgesehen von einigen Booten und Flugzeugen, die als Statisten fungieren, aber lebendige Wesen? Fehlanzeige. Aber die braucht es auch nicht, denn die mechanischen Darsteller wirken fast schon wie lebendige Wesen mit Stärken, Schwächen und Gefühlen. Der eigentliche Hauptdarsteller in diesem bunten Panorama ist der leicht schusselige, angerostete und ziemlich verbeulte Abschleppwagen Hook, der seinen Kumpel Lightning McQueen (ein Nascar-Rennwagen) nach Tokio begleitet, der sich dort in einem gigantischen Rennen seinem Herausforderer Francesco Bernoulli stellen möchte. Allerdings fährt der mit dem alternativen Kraftstoff Allinol – und der hat es in sich, und zwar so sehr, dass ich in diesen Autos, die per Fernzündung unter der Ägide des bösen Professor Zündapp aus dem Rennen katapultiert werden, nicht für geschenkt sitzen möchte. Schließlich möchte ich mich auch weiterhin noch bester Gesundheit erfreuen.

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PS: Das Beitragsbild mit dem Filmstreifen und dem Titel „52 Schlüsselwörter – eine Film-Challenge“ stammt von Hotarus Blog (Bildquelle: http://i787.photobucket.com/albums/yy157/AliceMika/Hitodama/P52-Keywords_zpsotsexqq8.png)   PPS: Das mit „Professor Zündapp“ verlinkte Bild zeigt den Schurken, umringt von seinen „Gurken“, die einen gar teuflischen Plan verfolgen.

12 letters of handmade fashion ; „Koi-nobori“ mit Kellerfalten

Hach, Urlaub ist was feines! Glaubt man wahrscheinlich gar nicht, weil ich so ernst gucke. Aber ich hab‘ mich köstlich amüsiert…

kleid-1

 

So, dies ist mein erster Beitrag nach 10 Tagen Urlaub; ja, der Alltag hat mich wieder, und er widmet sich der Aktion #12 letters of handmade fashion: Hurra, hurra, es ist ein K! – Tusch! Dabei dachte ich zuerst noch „ach, wie unoriginell“, als ich bei Katha (www.kathastrophal.de) las, dass sie das

                                                       K

gezogen hat. Aber dieses „unoriginell“ bezog sich nicht auf den Buchstaben, sondern auf das, was mir dazu eingefallen ist. Wie es der gesteuerte Zufall so will, stand mein neuestes Kleidungsstück zum Zeitpunkt der Ziehung kurz vor der Vollendung, und zwar ein ………………..

                                                                        Kleid

…….. welch‘ Überraschung – als ob ich nicht gerade erst schon eines genäht hätte. Nun ist es aber so, dass mir eine besonders nette Nachbarin (der Einfachheit halber nenne ich sie B) einen ganzen Kupon Waxprint made in China geschenkt hat, den sie ihrerseits von einer Dame aus ihrer Kirchengemeinde geschenkt bekommen hat. B konnte jedoch mit dem Stoff nichts anfangen, da die leuchtenden Farben auf hellem Grund so gar nicht ihrem Geschmack entsprachen (Farben auf dunklem Grund wären ihr lieber gewesen).

Aber wie das mit geschenkten Gäulen halt so ist, kam mir die Idee, den geschenkten Stoff zu einem Probekleid für das Modell 111 aus der Burdastyle 07/2016 zu verarbeiten, bevor ich zwei Meter feinste (und schweinsteure) italienische Seide anschneide (Technische Zeichnung). Und hier das Foto vom Original.

Der Rock ist in Kellerfalten gelegt, was die Frage beantwortet, ob es nicht es nicht doch etwas anspruchsvolleres zu diesem Buchstaben als das simple „Kleid“ gibt. Tatsächlich habe ich es auf den letzten Drücker vor dem Urlaub fertig bekommen und konnte es beim Weinfest der Mittelmosel anziehen und war der Hingucker auf dem Campingplatz (*angeb*). Leider aber auch der Hingucker auf dem Schiff, mit dem wir letzten Mittwoch eine einstündige Fahrt auf der Mosel unternommen haben, denn der Rock bauschte sich im Fahrtwind, dass mein Mann spontan an den Film mit Marilyn Monroe denken musste, während mich der geblähte Rock eher an einen Windsack erinnerte. Auf den „Geisterfotos“ (Selfies in der Fensterscheibe) kann man es nicht so gut erkennen.

 

Witzigerweise findet sich auf Wikipedia unter dem Stichwort „Windsack als Dekorationsobjekt“ auch ein Link zu japanischen Karpfenfahnen, die am 5. Mai gehisst werden und als Koi-nobori bezeichnet werden. Zu gerne wäre ich mit diesem Kleid, dessen Oberteil ich nochmal ändern muss, auch beim MeMadeMittwoch dabei gewesen, aber im Urlaub durfte mein Laptop ruhen. 

Was bin ich schon gespannt auf die anderen K’s bei Kathastrophal am 30. September. Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es noch bis zum 27. September ein weiteres Stück – diesmal etwas herbstliches – einzureichen.