yippie-yah-yah …

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… yippie yippie yeah! – WordPress schickt mir Liebesgrüße *äh* die Information, dass ich heute einen neuen Rekord erreicht habe: „Am Sonntag, 11. Dezember 2016 hast du deinen bisherigen Rekord der meisten Likes an einem day für deine Beiträge auf Blaupause7 gebrochen. Das ist fantastisch. Gut gemacht! —Die meisten Likes an einem Tag. Aktueller Rekord: 6 -Alter Rekord: 5″- Fantastisch. Warum ich das poste, und das ganz ironiefrei?

a) weil ich mich bedanken möchte bei denen, die meine Beiträge lesen und als „gefällt mir“ markieren,

b) weil ich heute einen Erfolg auf anderer Linie verbuchen konnte (doch dazu später mehr),

c) weil mir die Grafik, die bei der oben genannten Information dabei war, so gut gefällt.


 

Sterne und Raketen hätte ich zwar noch schöner gefunden, aber man kann nicht alles haben. Sterne und Raketen wären ein super Beifall gewesen für meinen Erfolg bei der Reparatur eines sündteuren Haushaltsgeräts. Seit ein paar Jahren haben wir einen Kaffeevollautomaten, und der muss ab und an gereinigt werden, da das sich darin angesammelte Kaffeepulver mit jedem fortschreitenden Tag nicht frischer wird (ägs). Und bisher gab es auch noch nie größere Probleme beim Herausnehmen der Brüheinheit. Diesmal allerdings fiel ein Bauteil bei der Entnahme herunter, von dem ich nicht wusste, wo es hingehört:
622087

(Bildquelle: https://www.juraprofi.de/images/product_images/info_images/622087.JPG)


 

Das Rätselraten war groß. Was ist das für ein Bauteil, und wo genau im Inneren der Maschine soll es plaziert werden? Ich hatte eine Idee, aber die stellte sich als undurchführbar heraus, weil die gesamte Brüheinheit so weit herausstand, dass sich die Tür nicht schließen ließ. Ich beschloß, die gereinigte Einheit und die vorübergehend nicht einbaufähigen Teile über Nacht ruhen und an der Luft trocknen zu lassen und mein Glück am nächsten Morgen noch einmal zu versuchen. Nach ausgiebiger Recherche im Internet, natürlich.

Erste Erkundigungen brachten mich zu der Erkenntnis, dass es sich bei dem schwarzen Plastikteil mit zwei „Nöppeln“ um das „BSH Kupplung Baugruppe Drainageventil TK4“ handelt, welches im Normalfall seitlich an der Brüheinheit sitzt. Es mit den zwei Nöppeln direkt in der Maschine zu befestigen, hätte also nichts gebracht. „Again what learned“, wie eine meiner früheren Lieblingskolleginnen immer zu sagen pflegte. Mit Hilfe einer starken Brille fand ich dann auch den Modus, mit dem man dieses Ventil an der Brüheinheit befestigt.

Aber warum passte die Brüheinheit jetzt immer noch nicht in die Maschine? Eigentlich hätte sie jetzt einrasten müssen, aber das tat sie definitiv nicht, und ich stand kurz vor dem Ausrasten. Eine intensivere Inspektion der Maschine führte mich auf den richtigen Weg: Damit das blaue Röhrchen für den Wassertransport den Weg zum Drainageventil findet, hat die Maschine ein Drehrad, das einem Zahnrad ähnelt. Es hat drei schmale und eine breite Aussparung, und das Gegenstück mit den entsprechenden „Zacken“ sitzt an der Brüheinheit. Und damit die Brüheinheit einrasten kann, müssen die beiden Gegenstücke halt genau ineinander passen, sonst klemmt’s. Nur: wie das Rad so drehen, dass die Zacken zueinander finden? Drehen mit einem Löffelstiel? Keine so gute Idee. Das blaue Röhrchen kann man nicht an jeden Punkt befördern, und das in die Maschine eingebaute Drehrad lässt sich von Hand nun einmal nicht drehen. So weit so schlecht.

Des Rätsels Lösung? Maschine einschalten, dann dreht sich das Rad in die Ausgangsposition, und das Gegenstück lässt sich ganz einfach auf dem Drehrad so positionieren, dass die Brüheinheit endlich einrasten kann. Hip-hip-hurra! Für die ganze Aktion, inclusive Rätselraten, Recherche und Learning by Doing habe ich rund zwei Stunden gebraucht. Vielleicht waren es auch drei. Mann, hab‘ ich ein Schwein gehabt; hätte ich den Kundendienst angerufen und wäre einer vorbeigekommen, um das Teil zu reparieren, hätte mich das einen Haufen Geld gekostet.

PS: Um ein Haar hätte ich noch in letzter Minute die Arretierung geschrottet, aber auch die konnte ich retten. So, das war die erste umfangreichere Reparatur, die ich selbst durchführen konnte. Und beim nächsten Mal ist die Erneuerung der Terrariumsbeleuchtung dran.

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