100 Creative Challenges : #16 Bushaltestelle


 

Heute habe ich von einer neuen Challenge erfahren, der „100 Creative Challenges“ auf dem Blog von hotaru, die heute beginnt und am 31. Dezember dieses Jahres endet und die 100 kreative Aufgaben umfasst. Von denen kann man so viele „abarbeiten“ wie man möchte, auf einer jeweils eigenen Seite. Ich habe mir die Aufgabenliste einmal durchgelesen und schon jetzt so einiges gefunden, was mich reizen würde, wie z.B. das Lieblingstier für ein visuelles Werk zu nutzen, einen Traum als Inspiration für ein visuelles Werk zu verwenden oder interessante Dinge an der Bushaltestelle bzw. in deren näherer Umgebung zu fotografieren. Diese Bildwerke lade ich auf einem eigenen Pinterest-Board hoch, um sie gegebenenfalls zu verlinken. So weit so gut. Und die erste Challenge habe ich auch schon gefunden:

(16) : Geh zur nächsten Bushaltestelle und fotografiere dort etwas Interessantes in der Umgebung

Frei nach „Galileo Big Picture“ möchte ich ein Erlebnis schildern, das mich heute morgen dazu brachte, ein sinnloses Werk der Zerstörung auf dem nächsten Polizeievier zur Anzeige zu bringen.

Gerade hatte ich die Straße am Zebrastreifen überquert und näherte mich der Bushaltestelle; da erblickte ich den Briefkasten bzw. das, was von ihm übrig war. Ein Unbekannter hatte mit brachialer Gewalt den Korpus von der Aufhängung getrennt und die Brocken mitten auf den Gehweg geschmissen. Und mittendrin lag der Rest der darin befindlichen Briefe, die nach und nach vom leise rieselnden Schnee durchtränkt wurden. Bevor jemand über die Trümmer stolpern oder mit dem Fahrrad in sie hineinfahren konnte (es ist ein kombierter Fuß- und Radweg), schob ich sie mit dem Fuß beiseite und sammelte die verstreuten Briefe in der Briefkastenruine. Aber so konnte das nicht bleiben. Wen sollte ich anrufen? Bei der Post? Da wäre vor acht Uhr bestimmt niemand ans Telefon gegangen – also entschloß ich mich nach kurzem Nachdenken, das auf meinem Weg liegende Polizeirevier aufzusuchen. Es war keine große Sache, und auch wenn ich nicht sicher bin, ob meine Aktion genützt hat, habe ich mich danach wohler gefühlt. Als ich am Abend den Ort des Geschehens begutachtete, war von der Tat kaum noch etwas zu sehen; lediglich ein paar gelbe Plastikfitzelchen…

Media Monday # 288


 

 

Happy New Year!

Ein neues Jahr hat gestern begonnen, und um ein Haar hätte ich den Media Monday vergessen. Aber noch ist Montag, und es nicht nicht zu spät. Den Lückentext habe ich diesmal mit Kursivschrift in poppigem Orange gefüllt.


 

Media Monday #288

 

1. In 2017 freue ich mich im Moment am meisten auf die neue Staffel von Call the Midwife. Die wievielte ist das eigentlich jetzt schon? Und wann beginnt sie? I think I must be keeping watching possible announcements on BBC One .

 

2. Wohingegen 2016 das Christmas-Speicial von Dr.Whom im Cinemaxx für mich eines der Highlights war, denn es gab anschließend ein „Confidential“. By the way, warum gibt es diese Confidentials nicht mehr auf BBC, direkt im Anschluß an die aktuelle Dr.Who-Folge, so wie es dort früher üblich war ?

 

3. Außerdem habe ich mir fürs neue Jahr vorgenommen öfters mal den Mund aufzumachen, wenn es Not tut. Und den Anfang habe ich heute gemacht, indem ich auf dem Weg zur Arbeit aufs Polizeirevier gegangen bin und die sinnlose Zerstörung eines Postbriefkastens gemeldet habe.

 

4. Und nachdem ich an/zwischen den Feiertagen endlich die erste Staffel von Game of Thrones geschaut habe, kann ich mich auch auf die zweite und dritte freuen.

 

5. Bleibt nur zu hoffen, dass sich meine unklare Jobsituation dieses Jahr zum Guten wendet.

 

6. Immerhin wird in diesem Jahr aber jetzt schon frühzeitig Nägel mit Köpfen gemacht, mit wem ich Silvester feiere. Heute habe ich mit einer langjährigen Freundin gesprochen und sie gefragt, ob ich mich ihr beim nächsten Mal anschließen darf, und sie fand diese Idee ganz großartig.

 

7. Zuletzt habe ich auf den Jahreswechsel ein zweites Mal angestoßen, und das war die Fortführung einer liebgewonnenen Tradition, die letztes Silvester aus einer Sektlaune heraus entstanden war, weil wir die Idee, das Lied „Auld Lang Syne“ beim großen Silvesterfeuerwerk in Schottland zu hören, als Schottlandfans schon immer reizvoll fanden. In dem Film „Ist das Leben nicht schön“ wird es ja auch am Schluß gesungen, und in Großbritannien ist dieser Brauch ein fester Bestandteil der Kultur. Allerdings war ich diesmal etwas enttäuscht, weil es sich in der Form, wie es beim Robbie-Williams-Konzert in London zu hören war, wie ein Massengegröle angehört hat.