Media Monday # 292


 

Heute sehe ich rot, denn es ist wieder Media Monday, Folge 292. Inzwischen mache ich dabei gerne mit, denn Lückentexte fülle ich gerne aus, wenn es interessante Themen gibt, mit denen man sie bestücken kann. Diesmal in rotem Fettdruck.

 

1. Die Oscar-Nominierungen langweilen mich mehr und mehr mit jedem Jahr. Wann fing das eigentlich an, dieses Mehrfachnominieren und Überhäufen einzelner Filme mit Oscars – sechs, sieben, zehn, vierzehn? So toll kann m.E. Kein Film sein, dass diese Oscarinflation gerechtfertigt wäre. Und dabei gibt es so viele Filme, die beachtenswert sind.

2. Sehr gespannt bin ich ja schon auf die fünfte und sechste Staffel von Game of Thrones. Die vierte wird gerade auf RTL2 wiederholt.

3. Gemessen an dem Budget von 80.000,– D-Mark , muss ich ja sagen dass Katja von Garnier mit ihrem Film „Abgeschminkt!“ ein wirklicher Hit gelungen ist.

4. Unser Käsblatt ist absolut fesselnde Lektüre, denn nirgendwo sonst gibt es so viele faszinierende Stellenanzeigen, bei denen ich erst einmal ein Lexikon befragen muss, was man in diesem Beruf so tut. Aktuelles Beispiel: Die Stadt Dreieich sucht einen männlichen oder weiblichen Feldschütz für drei Jahre. Ich kenne diese Flurwärter nur noch aus Erzählungen meiner Mutter, die von einem solchen als Kind beim Äpfelstibitzen erwischt wurde und die Ohren langgezogen bekam. Und laut Wikipedia „obliegt den Feldschützen die Sicherheit von landwirtschaftlich genutzten Feldern. Sie sollten potenzielle Diebe davon abhalten, Gemüse und Obst zu entwenden oder tatsächliche Diebe auf frischer Tat stellen“

5. Ohne eine kleine, aber feine Auswahl an Speis und Trank in meinem Kühlschrank würde ich mein Heimkino nur halb so sehr genießen, immerhin machen mich lange Filme hungrig und durstig.

6. Das US-Remake von „The Ring“ ist in meinen Augen sogar besser als das japanische Original wegen der Art, wie die gruselige Stimmung visuell eingefangen wurde. Besonders der brennende Baum hat es mir angetan.

7. Zuletzt habe ich wieder mal „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada gelesen, und das war schwer verdauliche Kost, weil aus allen Zeilen Angst und Beklemmung sprechen und allgegenwärtig sind.