Media Monday #304 : Zum Welttag des Buchs

 

Dass heute Welttag des Buches ist, war mir bisher unbekannt. Dabei bin ich doch so eine Leseratte. Aber dank Wulfs Blog „medienjournal“ konnte ich auch diese Wissenslücke schließen und freue mich nun extra darauf, den Lückentext rund ums Buch auszufüllen.

Media Monday #304

1. Der Welttag des Buches ist ein weiterer Welttag, den ich noch gar nicht kannte .

2. Bücher zu verschenken mache ich inzwischen nur noch, wenn sie sich jemand von mir explizit wünscht .

3. Lesen ist für mich wie ein Ausflug in eine andere Welt .

4. Am liebsten lese ich Bücher in Papierform (nicht als E-Books) mit einer abgeschlossenen Handlung: Von Fortsetzungsromanen lasse ich inzwischen die Finger, auch wenn es einige, sehr gute gibt, die durchweg die Spannung halten können. Und wenn es um Spannung geht, lese ich am liebsten Krimis im Stil von Agatha Christie, in denen zwar auch Morde vorkommen, die aber nicht blutrünstig sind. Ein weiteres Genre, das ich liebe, ist Fantasy. Doch darüber zu schreiben, würde jetzt zu weit führen. .

5. Das Buch „Die Camerons“ von Robert Crichton hat mich noch lange nach seiner Verfilmung immer wieder aufs neue in seinen Bann gezogen, weil es von dem harten Leben schottischer Bergleute handelt und auf faszinierende Weise erzählt, welche Anstrengungen und Entbehrungen die Familie Cameron auf sich nimmt, um ein besseres Leben zu erlangen. Ob es so authentisch wirkt, weil die Großeltern des Schriftstellers selbst vom Bergbau lebten?

6. Und weil ja auch Welttag des Bieres heute ist: Bier mag ich am liebsten frisch gezapft und als Begleiter zu einer herzhaften Mahlzeit, aber nicht in Massen, sondern in Maßen .

7. Zuletzt habe ich „Zigeunermärchen“ aus dem Insel-Verlag gelesen, und das war hochinteressant, vergnüglich und spannend, weil ich bei jeder Geschichte am Rätseln war, welche Elemente daraus sich bei Grimms Märchen oder den Märchen aus 1001 Nacht wiederfinden .

100 Creative Challenges # 100 : DIY

100 – Finde im Internet eine DIY-Anleitung, die du tatsächlich machen wirst. (Pinterest oder Craftgawker können dir weiterhelfen.)


Nachdem ich heute zum zweiten Mal ein Kleid nach dem burdastyle-Schnittmuster #113 aus der Februarausgabe von 2014 genäht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich diesen Schnitt bestimmt nicht zum letzten Mal verwendet habe. Doch bis es soweit ist, möchte ich das Schnittmuster anders aufbewahren als sonst üblich. Bisher habe ich die Schnittmuster mit dem dazugehörenden Nähjournal in einer Plastikhülle aufbewahrt und diese in einem Aktenordner abgeheftet – leider auf Dauer eine ziemlich sperrige Angelegenheit.

Inzwischen bin ich auf eine genial einfache Aufbewahrungsidee gekommen, die an verschiedenen Stellen im Internet erwähnt wird: die Papprolle, die das Innenleben von einer Küchenrolle bildet, dient als eine Art „Zeitungsrolle“ für das zusammengerollte Schnittmuster.

Das habe ich heute ausprobiert, denn zufällig hängt in unserer Küche seit Tagen schon eine solche Papprolle im Küchenrollenhalter, ohne gegen eine neue Küchenrolle ausgewechselt worden zu sein. Diese Papprolle habe ich mit einem Rest Geschenkpapier beklebt und mit Edding daraufgeschrieben, welches Schnittmuster die Rolle in Zukunft beherbergen soll.

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Und damit habe ich eine Do-it-Yourself-Anleitung im Internet gefunden, die ich auch tatsächlich gemacht habe, womit dann auch die 100. Aufgabe von Hotarus „100 Creative Challenges“ erfüllt ist, auch wenn ich sie weder bei Pinterest oder Craftgawker gefunden habe.

Media Monday #303 : Frohe Ostern …

… Frohe Ostern   ?

Schön, dass ich mal ein paar Tage entspannen kann, obwohl das Wetter den meisten zu scheußlich ist – mir kommt es gerade recht, denn so konnte ich die Zeit für Aktivitäten im Haus nutzen, wie z.B. Stricken, Nähen, das Terrarium reinigen… Darüber hätte ich fast Wulfs Media Monday vergessen. Nun denn, das sei hiermit nachgeholt:


Media Monday #303

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich Konzert- oder. Kinobesuche, denn da ist das leidige Platzproblem gelöst, vor allem wenn es sich um größere Gruppen handelt.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist ein Satz Rommékarten auf dem Tisch, denn damit können wir sowohl Rommé als auch Canasta spielen, manchmal auch Mau-Mau.

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über meine Näh- oder Strickprojekte, Bücher, Ausstellungen oder Filme und Serien.

4. Hingegen bei meinem Faible für Museumsbesuche würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemand interessieren, schließlich habe ich eine Dauerkarte für Frankfurter und Offenbacher Museen, die ich gerne öfters nutzen würde.

5. Immerhin was britische Krimiserien angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis, denn meine Schwester und ihr Herzblatt schauen beinah wirklich jede Serie, die aus dem Vereinigten Königreich im deutschen Fernsehen Fuß gefasst hat; auch wenn ich davon nicht alles sehe, weil mir einige schlichtweg zu langweilig sind.

6. Im Gegensatz dazu bleibt das Nähen wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber zum Glück habe ich durch das Internet ganz viele Gleichgesinnte gefunden, mit denen ich ich auch schon getroffen habe.

7. Zuletzt habe ich die Magritte-Ausstellung in der Schirn in Frankfurt besucht und das war nicht ganz so wie ich erwartet hatte, weil sie zum einen für mein Gefühl ziemlich überschaubar war und ich mir zum anderen trotzdem vorstellen kann, sie noch einmal zu besuchen. Wozu habe ich denn die Museumsufercard sonst?

 

Außerdem habe ich während des Ergänzens dieses Lückentextes auf N24 eine Reportage über Megawohnblöcke gesehen, in der auch ein Beitrag über die „Schlange“ (Schlangenbader Straße) in Berlin-Wilmersdorf vorkam; das Interessante für mich daran war die Tatsache, dass in diesem Bau weder Lärm noch Erschütterungen vorkommen, obwohl eine Autobahn mitten hindurch führt.

 

100 Creative Challenges #32 : Das Ei des Kolumbus.

Heureka! Wie einfach eine Aufgabe gelöst werden kann, hat seinerzeit schon Kolumbus bewiesen, als er ein Ei durch Aufdotzen auf die Spitze stellte und damit das „Ei des Kolumbus“ schuf. Jenes Ei des Kolumbus ist nun mein Beitrag zur 32. Aufgabe aus den „100 Creative Challenges“: Mach‘ etwas mit einem Ei oder mehreren Eiern.

To cut a long story short, hier ist das Ergebnis meines Experiments:

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Frohe Ostern! Und es ist wirklich so einfach, ein Ei auf die Spitze zu stellen – in diesem Fall habe ich die Spitze eingedrückt, so dass das Ei an dieser Stelle eine winzige Standfläche bekam und habe es auf einer umgestülpten Teetasse plaziert.

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Es war übrigens sehr lecker. Yammi!     ……………………………….    Dies war ein spontaner Einfall, dem eine längere Geschichte vorausgegangen ist. Diese folgt nun auf dem Fuße:


Neulich befanden sich noch Froscheier – pardon! Froschlaich – im Garetenteich, und außerdem hätte ich noch ein paar von einer Schlange gelegte „Wachseier“ im Haus, oder ein riesiges Schokoladenei, das ich gerade erst „geschlachtet“ habe. Klingt aber alles nicht sehr lecker. Eier im Glas wären noch eine Möglichkeit. Oder: Ostereier! Aber zeugt es denn von Kreativität, , gewöhnliche weiße Hühnereier zu bunten Ostereiern umzufärben und diese ansprechend zu arrangieren? Vermutlich nicht, obwohl Ostern vor der Tür steht und ich traditionell immer an Karfreitag die Küche in ein Farblabor umfunktioniere – Jahr für Jahr mit wechselndem Erfolg.

Gründe, warum das Ergebnis nicht immer so ausfällt, wie ich es gerne hätte, gibt es unterschiedliche. Entweder scheitere ich schon beim Kauf und erwische grundsätzlich nur brauen Eier, die Eier platzen beim Kochen, die Eier nehmen die Farbe nicht an – so wie hier (außer einem grünen Streifen kann man von der grünen Farbe nichts sehen):

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Oder ich saue die Küche ein… Den Vogel hat meine Freundin vor Jahren abgeschossen, als sie mit Blauholz aus der Apotheke färbte und die Eier nicht blau sondern schwarz wurden. Gruftige Ostern, konnte ich da nur sagen. Fand sie weniger witzig. Allerdings fand ich es auch nicht witzig, dass ich es danach nie wieder schaffte, denselben Farbton absichtlich herbeizuführen. Manche Zufallstreffer gelingen einem eben nur einmal. Was ich stattdessen Jahr für Jahr immer wieder ausprobiere, sobald ich das Minimum an Ostereiern in den vom Hersteller vorgesehenen Farben erreicht habe, ist das Experimentieren mit Mischtönen.

Was passiert, wenn ich zum Beispiel Rot mit Lila oder Blau mit Lila mische; oder Blau mit Grün oder Grün mit Gelb? Oder wenn ich blaßgelb gefärbte Eier nacheinander in ein oranges oder rotes Färbebad lege? Und funktioniert das auch mit Eiern, deren Schalen von Natur aus braun sind? Fragen über Fragen.  Dieses Jahr habe ich zu Expressfarben gegriffen. Pro Farbpatrone (Gelb, Orange, Grün, Rot und Pink) gibt es einen Plastikbeutel und einen Clip: Einfach 300 ml warmes Wasser in einen Beutel füllen, Inhalt der Farbpatrone hinzugeben, schütteln, Eier in dieses Bad legen, den Beutel mit dem Clip verschließen und ab in den Topf damit.

Das Färben passiert während des Kochvorgangs. Anschließend entnehme ich die Ostereier den Beuteln und gieße die Farbe in Schraubgläser, um damit zu experimentieren. Dazu habe ich ein Farbbad aus Rottönen gemixt und für eine andere Farbmischung fast die Hälfte von der gelben Farbe in die grüne gekippt, zwei von den bereits benutzten Beuteln damit gefüllt, um noch ein paar braune Eier damit zu färben. Auf dem Bild kann man es sehen: Das Pink sieht zum Beispiel bei allen drei Eiern unterschiedlich aus – das Ei mit der 1 war ursprünglich braun. Das Ei mit der 2 hatte ich zunächst in hellroter Farbe gekocht und es dann in dunkelroter Farbe nachziehen lassen. Das Ei mit der 3 hat die Farbe nicht sehr gut angenommen, aber ich habe es so gelassen, wie es aus dem Farbbad herauskam

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Dem Ei mit der 2 habe ich ein Porzellanhäschen als „Partner mit der kalten Schnauze“ beigesellt.

100 Creative Challenges #64 : Lieblingsland … „Bonny Scotland“

Schon seit geraumer Zeit schleiche ich um die 64. Aufgabe bei den 100 Creative Challenges herum,

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64 – Hast du ein Lieblingsland? Nutze es als Inspiration für ein visuelles Werk.

dabei habe ich das visuelle Werk, um das es hier geht, jeden Tag vor Augen…


Nach unserer vierwöchigen Schottlandreise, die wir 2008 unternommen haben, galt es, an die 5000 Bilder zu sichten, die allein mein Mann aufgenommen hatte. Allein 300 Aufnahmen entfielen auf die Seehunde, die wir bei einer Bootstour zu den Klippen unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye bewundern durften. Von den schönsten Bildern haben wir Papierabzüge angefertigt, diese in einem Rahmen zu einer Collage arrangiert und das Werk „Bonny Scotland“ genannt. Seitdem grüßt mich dieses Tag für Tag beim Nachhausekommen.

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. Besonders bemerkenswerte Einzelaufnahmen habe ich bei pinterest hochgeladen; hier sind sie nochmal zur Erinnerung, da man auf der Totalansicht ja nicht sehr viel erkennnen kann außer der Wirkung des Gesamtkunstwerks auf den Besucher:

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Ort des Geschehens: The Isla Way bei Dufftown (Speyside)

SONY DSC     Ort des Geschehens: Leuchtturm in Cromarty (Black Isle)

 

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Ort des Geschehens: An der Straße von der Black Isle nach John O’Groats, die Ostküste hinauf.

 

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Ort des Geschehens: Strand bei Cromarty, auf der Black Isle

 

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Ort des Geschehens: Auf den Klippen, unterhalb von Dunvegan Castle (Isle of Skye)


Alle anderen Bilder schwirren auf einem Rechner oder bei photobucket herum. Dort liegen allein schon an die 1200 Bilder. Damit ich sie wiederfinde, habe ich sie mitsamt den dahinführenden Links bei pinterest gespeichert. Aber was ist mit dem Rest? Wo mein Mann sie hingetragen, ja, das weiß ich nicht zu sagen. Aber ich bin fest davon überzeugt, sie eines Tages wiederzufinden. Bis dahin erfreue ich mich an der im Treppenhaus hängenden Collage zur Erinnerung an eine unserer glücklicheren Zeiten.

 

 

 

 

100 Creative Challenges #8 – Pizza mit Gesicht ???????????

 

Sojaburger machen nicht satt – ich eß‘ nur, was ein Gesicht hat“ (Creme 21 „Ich mag Tiere“).


 

Ja, liebe Freunde des guten Essens, es ist mal wieder Zeit, sich etwas leckeres zu brutzeln oder eine Pizza zu belegen, denn die 8. Aufgabe der 100 Creative Challenges von Hotaru lautet:Belege eine Pizza so, dass darauf ein Gesicht oder eine Figur zu sehen ist“. Fakt ist: Ich mag keine Sojaburger, und jetzt im Frühling steht mir mehr der Sinn nach etwas Frischem. Eins meiner Lieblingsgerichte im Frühjahr ist etwas original Hessisches, die Frankfurter Grie‘ Soß‘ – der mundartliche Ausdruck für „Grüne Soße“.

Hinein gehören traditionell die sieben Kräuter Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, und es gibt sie fertig in Papier eingepackt auf Wochenmärkten und im Supermarkt zu kaufen. Die hackt man dann klein und mischt sie mit Joghurt, Quark, Crème Fraîche – je nachdem, wie cremig und/oder kalorienhaltig man sie haben will. Manche mischen noch gehackte Zwiebeln, Knoblauch oder gar Gewürzgurken drunter. Aber ich schwöre auf die althergebrachte Methode des Mahlens der Kräuter mit dem Fleischwolf, dem anschließenden Mischen mit Joghurt und Crème Fraîche und dem abschließenden Verfeinern mit Senf, kleingehackem Ei, Salz, Pfeffer und Muskat. Manchmal gebe ich noch eine Handvoll Dill oder einen Schuß Maggi hinzu. Aber das ist nicht zwingend notwendig.

Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, komplettieren Salzkartoffeln und hartgekochte Eier das Gericht; und aus diesen Zutaten lässt sich ganz leicht ein Gesicht zaubern.

mein Essen

 

Vielleicht errät ja noch jemand, von welchem Gesicht ich mich zu diesem Bild inspieren ließ. Das Krümelmonster ist es nicht, denn dem fehlen die überdimensionalen Zähne.

Media-Monday # 302

Diesmal gibt es von mir auf einige der sieben Fragen in Wulfs Lückentext ungewöhlích lange Antworten, von denen ich hoffe, dass sie niemanden abschrecken.

 

Media Monday #302

 

1. Animations- oder Zeichentrickserien gehören nur zum Teil zu meinem bevorzugten „Beuteschema“. Eine Ausnahme bilden Filme wie z.B. „Persepolis“. Liebend gerne würde ich auch einmal einen Scherenschnittfilm aus den 20er Jahren sehen. Wenn schon Animation, dann gerne die in Stop-Motion-Technik gedrehten Filme mit Wallace & Gromit. Auch einiges aus der Augsburger Puppenkiste kann ich mir als Wiederholung ab und zu vorstellen; und wenn mir ganz langweilig ist: Die Pinguine aus „Madagascar“.

 

2. Die BBC-Serie „Poldark“ aus den 70er Jahren habe ich regelrecht durchgesuchtet, und das war bereits in den 80er Jahren, wo sie Sonntagnachmittags auf BR3 um 17:00 Uhr (ha! Ich weiß sogar noch die Uhrzeit) ausgestrahlt wurde. Das wurde bei mir so ausgeprägt, dass ich 1999 unbedingt Urlaub in Cornwall machen musste und mich wie Bolle freute, als ich dort von der Existenz der „Poldark Appreciation Society“ (PAS) erfuhr – bei denen wurde ich sogar für kurze Zeit Mitglied; und ein Jahr später nahm ich an einer von der PAS organisierten Convention für Fans teil: Mit Übernachtung in einem schönen Hotel, Fahrten zu einigen Drehorten und Ball in einem stilvollen Landhaus.

Sogar der Hauptdarsteller und der Schöpfer der literarischen Vorlagen waren dort als Ehrengäste. Dass die BBC über dreißig Jahre später eine Neuauflage drehen würde, hätte sich noch nicht einmal die PAS träumen lassen, und dass der Hauptdarsteller von damals darin eine Nebenrolle bekommen würden, sicherlich auch nicht.

 

3. Wenn es um handfestes Drama geht schalte ich immer wieder gerne an Sonntagabenden BBC 1 ein, wenn es ein neues „Original British Drama“ gibt – diese Zeitreisen in vergangene Epochen haben sie bei der BBC einfach drauf, egal ob es zu den Tudors, Königin Victoria oder in die Vierziger Jahre während des Zweiten Weltkriegs geht .

 

4. Eine ganze Reihe sogenannter Buddy Movies erfüllt so ziemlich jedes Klischee, nämlich z.B. das von den zwei ungleichen Cops, die sich zusammenraufen müssen und am Schluß ganz dicke Freunde werden.

 

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue ist die zehnte Staffel von Dr.Who mit Peter Capaldi, die am kommenden Samstag auf BBC 1 startet .

 

6. Maisie Williams hat mit ihrer/seiner Rolle als Arya Stark mein Herz erobert, und ich war begeistert, als sie in vier Dr.Who-Folgen der letzten Staffel zu sehen war .

7. Zuletzt habe ich den Film „Frauen ohne Männer“ gesehen, und das war eine interessante Erfahrung, weil ich nicht erwartet hatte, dass einige Szenen eine sehr poetische und märchenhafte Stimmung verbreiten, es weitaus weniger Tanz und Musik gab als vermutet und ich außerdem noch etwas über das Leben in Teheran Anfang der 50er Jahre erfahren konnte. Ungewohnterweise gibt es auf der DVD nur zwei Tonspuren – 1) Deutsch & 2) Farsi mit deutschen Untertiteln; statt wie sonst Englisch, Französisch, Catalan u.a. .

Und weil ich es erst jetzt sehe: Mit Antwort 7 habe ich geografisch einen Bogen zu Frage 1 zurück geschlagen.

Magische Mottos 2.0 – April 2017 : Kontraste


Auf dem Episodenfilm-Blog von paleica wird an jedem Monatsersten ein Motto bekanntgegeben, die es bis zum Ende des Monats fotografisch umzusetzen gilt. Auch ich war nicht untätig und habe mein Archiv durchstöbert, in dem sich Bilder mit Kontrasten unterschiedlicher Art befinden. Vier davon habe ich für die Aprilaufgabe ausgewählt:

Kontrast 1 : „Drinnen“ vs. „Draußen“ – Ort des Geschehens: Luminale 2014

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Normalerweise stellt man Stehlampen ins Wohnzimmer. Hier hat der Künstler drei Lampen im Freien aufgestellt. Für mich lag der Reiz des Motivs nicht nur in dem Gegensatz zwischen „drinnen“ (Wohnzimmer) und „draußen“ (am Fluß), sondern auch zwischen künstlicher Beleuchtung und echter Dunkelheit.

Kontrast 2 : „freier Fall“ vs. „fester Boden“ – Ort des Geschehens: Luminale 2016

MM 04 April 2 Kontrast

In diesem begehbaren Kunstwerk habe ich gleich zwei Kontraste entdeckt: 1) den Gegensatz zwischen Rot und Schwarz (die klassische Farbkombination zur Steigerung von dramatischen Effekten, nicht nur beim Roulette) & 2) das Gefühl, gleich ins Bodenlose zu stürzen, das ich beim Betreten des festen Bodens hatte, denn der war verspiegelt.

Kontrast 3 : „alt“ vs. „neu“ – Ort des Geschehens: Bei uns im Hof

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Noch ein Kontrast, der mir erst später aufgefallen ist: Beim Ausmisten habe ich uralte, rostige Schrauben und Ketten gefunden, die ich auf einer nagelneuen Serviette drapiert habe. Et voilà: Fertig ist der Gegensatz zwischen alt und neu.

Kontrast 4 : Komplementärkontrast Rot/Grün – Ort des Geschehens: Bayrischzell 2014

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Hier bedarf es nicht vieler Worte. Ich wollte unbedingt noch einen Komplemenärkontrast ins Spiel bringen: entweder Blau/Orange, Gelb/Violett oder Rot/Grün. Meine Wahl fiel dann schließlich auf Rot/Grün.

Jetzt bin ich auf die anderen Ergebnisse gespannt.

100 Creative Challenges #83 : Spielplatz


 

Mein letzter Beitrag zu den „100 Creative Challenges“ ist schon eine Weile her, und so wie es aussieht, werde ich längst nicht bei allen Aufgaben mitmachen, so reizvoll ich sie auch finde… aber das ist ja auch nicht Voraussetzung, um dabei mitzumachen. Am liebsten erkläre ich ja Fotos zu „visuellen Werken“, auch wenn man darunter Zeichnungen, Gemälde, Aquarelle, Collagen, Filme etc. verstehen kann. Diesmal aber wime ich mich zur Abwechslung einer reinen Fotografier-Aufgabe. Sie trägt die Nr. 83 und lautet:

Geh zum nächsten Spielplatz und mach ein interessantes Foto von etwas, das du dort entdeckst. (Bitte keine fremden Kinder fotografieren.)

~~~~~~~~~~~~   Der Spielplatz, den ich jeden Tag vor meiner Nase habe, wenn ich auf meinen Bus warte, liegt idyllisch an einem Weiher, der momentan von Enten, Nil- und Kanadagänsen sowie Blässhühnern bevölkert wird. Aber nicht die haben mein Interesse geweckt, sondern die rosa blühenden Bäume. Und so habe ich mein Handy gezückt und munter drauflosfotografiert. Die Bäume waren nämlich nicht das Einzige, was ich heute festhalten wollte.   ~~~~~~~~~~~~

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So eine wunderbare Blütenpracht müsste doch betörend duften… könnte man meinen; was aber in meine Nase drang, war nicht der Duft von Frühlingsblühern, sondern von Lösungsmitteln und frischer Farbe. Eine Drehung um 270° offenbarte mir die Quelle dieses Odeurs:

Seit März gibt es hier an bestimmten Nachmittagen einen Fahrradworkshop für Kinder und Jugendliche, und in diesem speziellen Fall hatte man einen Fahrradrahmen in einen Baum gehängt und den jungen Künstler mit Spraydosen hantieren lassen. Mit stolzgeschwellter Brust erklärte mir der Bub, mit welcher Farbe außer Blau und Schwarz er seinem Drahtesel zusätzlich einen besonders coolen Look verpassen wollte.

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Schließlich gewann Silber den Vorrang, weil Gold seiner Meinung nach doch nicht so cool sei. Natürlich wollte der Kleine unbedingt mit aufs Bild, aber auch die Erlaubnis der Mama konnte mich nicht von meinem Vorhaben abbringen, nur das zerlegte, baumelnde Rad abzulichten.

Außer dem Fahrrad und den Sprayern habe ich auch noch die Rückseite des Gebäudes fotografiert, in dem anscheinend die Materialien für den Fahrradworkshop aufbewahrt werden. Das Büdchen war einst ein Kiosk, in Offenbach auch Wasserhäuschen genannt, wo ich früher immer Eis und ab und zu auch eine Zeitung gekauft habe. Seit seiner Schließung lag es lange Zeit brach, bis sich ein Stadtteilbüro seiner erbarmte und es seitdem für unterschiedliche soziale Initiativen nutzt.

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Farblich passt dieses Graffiti mit dem Kolibri dann am Ende doch wieder sehr gut zu den blühenden Bäumen. Und nun war’s für dieses Mal auch schon wieder bei den „100 Creative Challenges“. Doch dazu demnächst mehr in diesem Theater.