Serienmittwoch #71 : Piep, Piep, Ritchie!

AHS 1-4

 


 

 

Diese Woche hat corly bei ihrem Serienmittwoch mal wieder für mich eine interessante Frage, die ich gerne beantworten möchte:

Welche Serie habt ihr zuletzt für euch entdeckt und wieso gefällt sie euch so?

Ich mach’s kurz: American Horror Story.

Wie lange ich schon im Technikmarkt an dem DVD-Regal, in dem diese Serie angeboten wird, vorbeigeschlichen bin, weiß ich schon gar nicht mehr. Mir gefiel allem die Covergestaltung der dritten und der fünften Staffel, aber ich wollte mir nicht noch eine Fortsetzungsreihe ins Regal stellen, bei der ich am Ende nur den Auftakt mag, aber alle folgenden Staffeln nicht mehr. Bis ich dann erfuhr, dass die einzelnen Staffeln nicht aufeinander aufbauen, sondern auch sehr gut unabhängig voneinander funktionieren, weil es sogenannte Anthologien – in sich abgeschlossende Geschichten sind (wenn auch mit teilweise denselben Darstellern). Jede Anthologie ist einem speziellen Motiv gewidmet, mit dem sich so viele Horrorfilme bisher beschäftigt haben: ein Haus, in dem es spukt (1.Staffel), eine Irrenanstalt (2.Staffel), ein Hexenzirkel (3.Staffel), und so weiter, und so fort.

Das erleichterte mir die Entscheidung, bei den ersten beiden Staffeln zuzugreifen, denn sie gab es auch noch günstiger. So, und nun habe ich es tatsächlich geschafft, mir Staffel Eins und Zwei in den letzten Tagen nacheinander anzuschauen, ohne in der Nacht von Alpträumen heimgesucht zu werden. Ja, wenn es sich um intelligent gemachten Grusel handelt, der nicht extrem blutig sein muss, und die erzählte Geschichte nicht zu dicht an der Realität bleibt, dann kann ich durchaus wunderbar nach so einem Film schlafen.

Ein weiterer Pluspunkt sind die Schauspieler, allen voran Jessica Lange, die zwar in beiden Staffeln einen ähnlichen Rollentyp spielt, aber da gerade z.B. Evan Peters in Staffel Eins als der Böse und in Staffel Zwei als der Gute besetzt wurde, weiß ich bei regelmäßig wiederkehrenden Darstellern nicht, was mich erwartet – was die Spannung zusätzlich erhöht. Und weil ich die ersten beiden Staffeln schon so spannend fand, habe ich mir gleich die beiden nächsten geholt, wobei ich die dritte erst mal übersprungen und gleich mit der vierten (Freak Show) angefangen habe. Und siehe da: Es gibt doch Querverweise zu den beiden Vorgängern, taucht doch eine Insassin der Irrenanstalt inmitten der „Freaks“ (die man aber besser so nicht nennen sollte) auf. Bis jetzt habe ich den Kauf der DVDs nicht bereut, denn hier habe ich seit langem mal wieder interessanten Stoff zum Gruseln gefunden. Und ohne zu spoilern, möchte ich eine Warnung aussprechen: Nicht umsonst sind einzelne Staffeln erst ab 18 Jahre freigegeben, und wer eine tiefsitzende Angst vor Clowns hat, sollte vor „Freak Show“ erst recht die Finger lassen – dagegen ist Clown Pennywise aus „ES“ ein Anfänger

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10 Kommentare zu “Serienmittwoch #71 : Piep, Piep, Ritchie!

  1. Die Freakshow wäre für mich schon der Grund, in diese Serie einzusteigen. Das Gute ist ja, wenn ich richtig informiert bin, dass jede Staffel in sich abgeschlossen ist. Man kann im Grunde mit jeder Staffel anfangen, die man möchte.

  2. Erste Season. Check. Zweite Season: Never ever again. Ich hasse Psychiatrien und ähnlich gesinnte Anstalten. Es ist eine grausame Mischung aus ausgeliefert sein und null Chance haben. Splatter, Freaks, Mord, Gehirn und so, alles kein Problem, aber Psychiatrien? Nach Folge 3 oder so musste ichs lassen ^^

  3. Pingback: Serienmittwoch #71 – Bisherige Neuentdeckung – filmexe

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