Serienmittwoch 76 : heute was fürs Herz

 

 


 

Früher war der Mittwoch mein Lieblings-Blogtag, weil ich beim MeMadeMittwoch die Fortschritte meiner Nähkünste präsentieren konnte – inzwischen aber bin ich viel neugieriger auf Corlys Serienmittwoch, diemal mit der Folge 76 und der Frage nach unserer Herzensserie:

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Wenn ihr an all eure Serien denkt: Welche ist eure Herzensserie? Also die Serie, die euch am meisten am Herzen liegt und wieso?

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Knifflige Frage, denn was Serien angeht, mag ich mich nicht nur auf ein Genre festlegen. In meinem Serienuniversum haben Arztserien genauso Platz wie Fantasy, Kostümdramen, Krimis und Science-Fiction. Hier nun erst mal eine Liste der Serien, die ich mir immer wieder gerne anschaue, wobei die Reihenfolge rein zufällig ist:

auf sixx: Grey’s Anatomy, Gilmore Girls

auf ZDF neo: Inspector Barnaby, Agatha Raisin, Der Coroner, Lewis

auf DVD: Game of Thrones, Vikings, Downton Abbey, Star Trek DS 9, Star Trek Voyager, American Horror Story

auf BBC One: Call the Midwife, Poldark, Casualty (laut englischer Wikipedia „It is the longest-running emergency medical drama television series in the world, and the most enduring medical drama shown on prime television in the world“), Dr. Who (die neuen Folgen)

auf ARD.one: Dr. Who (die alten Folgen), Torchwood, Mord mit Aussicht

und als „guilty pleasure“ auf SWR3 – Die Fallers.

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Jetzt aber zu meiner Herzensserie?

Es sind – ta-daa!!! –

Dr. Who und Torchwood

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Warum sollte man sich denn sonst die Wiederholungen der alten Folgen im Fernsehen anschauen, wenn man die kompletten Staffeln auf DVD hat bzw. jede Woche die neuen Folgen im Original aus dem britischen Fernsehen aufnimmt?

Dr. Who ist einfach Kult, auch mit wechselnden Gefährten (Companions) und unterschiedlich regenerierten Timelords. Wobei es einzeln herausragende Folgen gibt, die ich mir immer wieder anschauen kann, weil sie mir nie langweilig werden, obwohl ich sie bereits in- und auswendig kenne. Viele Zitate („Fishfingers & Custard“, „The image of an angel becomes itself an angel“, „Fütter‘ mich!“, „Allons-y, Alonso“, „You’re kidding me“) haben sich unauslöschlich in meinem Gedächtnis festgesetzt. Und wenn ich einen Nebendarsteller oder Darsteller eines Companion besonders interessant finde, dann werde ich neugierig, wo er oder sie sonst noch so mitgespielt hat. Da wären z.B. James Corden, Russell Tovey, Burn Gorman, Naoko Mori oder Billie Piper – nur um einige zu nennen.

Dass die Hauptcharaktere (David Tennant, John Barrowman oder Christopher Eccleston) auch außerhab dieses Genres unterwegs waren, hat als angenehmen Nebeneffekt auch meine Neugier auf ihre übrigen Rollen geweckt. Was war ich überrascht, als z.B. John Barrowman einen Terroristen in der Serie „Desperate Housewives“ spielte und Christopher Eccleston in den Filmen „Thor – The Dark World“ und „The Others“ auftauchte. Bei David Tennant habe ich ganz gezielt die Serien „Broadchurch“, „The politician’s husband“ und „The escape artist“ (Anwalt des Teufels) eingeschaltet und war fasziniert von seiner Wandelbarkeit.

Jetzt habe ich so viel über Dr. Who geschrieben – da bleibt nicht mehr viel Raum für Torchwood. Und doch liegt mir auch diese auf zunächst zwei Staffeln beschränkte Serie, die als Spin-off von Dr. Who konzipiert war, sehr am Herzen. Zwei Staffeln klingt zunächst nach nicht sehr viel, aber ich habe jetzt bewußt die fünfteilige Miniserie „Torchwood – Children of Earth“ und den Zehnteiler „Torchwood – Miracle Day“, eine britisch-amerikanische Co-Produktion außen vor gelassen. Stellt man die Buchstaben von DOCTOR WHO um, so kommt das Anagramm TORCHWOOD dabei heraus. Und wie es sich für einen ordentlichen Spin-Off gehört, der sich zum Publikumsrenner entwickelt hat, gibt es auch immer wieder Querverweise auf UNIT und andere Gemeinsamkeiten.

Da ist es dann immer so richtig schön, wenn man im Urlaub lustige Sachen entdeckt, die das Fanherz höher schlagen lassen, wie diese Fotos aus Edinburgh zeigen.

tardis

SONY DSC

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Ach ja, dass ich einige Jahre später dort die Briefmarken der Royal Mail aus Dr.-Who-Sonderedition gekauft habe, ist dann wiede eine andere Geschichte. Und nun wünsche ich allen noch eine schöne Restwoche inclusive Feier- und Brückentag.

 

 

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4 Kommentare zu “Serienmittwoch 76 : heute was fürs Herz

  1. Torchwood als Anagramm von DOCTOR WHO…das hätte ich nie gemerkt. Aber ich schaue es auch nicht. Das ist eher das Gebiet meines Mannes – Wobei, Torchwood, habe ich wenigstens die ersten Folgen mal mit gesehen und auch ganz gut gefunden…
    LG

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