Mittendrin-Mittwoch #79 : Lügenlandschaft

 

 

Der MeMadeMittwoch hat immer noch Sommerpause; und weil ich gerade eine neue Lektüre angefangen habe, bin ich heute mal wieder gerne zu Gast beim MittendrinMittwoch von elizzy91, die zur Zeit „Ein Kuss aus Sternenstaub“ liest. Wie man sich denken kann, dreht sich der Mittendrin-Mittwoch ums Lesen – genauer gesagt:

 

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese“

(Zitat aus ihrem Blog)

In welchem Buch liest Du gerade?

Antwort:

Lügenlandschaft“ von Peter Watson, 2000 erschienen bei Ullstein (ISBN 3-548-25099-8)

 

Wie sehen Deine nächsten Zeilen aus?

 

Sie lehnte sich bequemer gegen das Fensterbrett.

Er las vor: ‚Jesse, Baum des (Stamm des). Die Prophezeihung Jesajas, Kapitel 11, Vers 1 bis 3, daß ein Messias aus der Familie Jesses, des Vaters von David entspringen würde, wurde im Mittelalter bildlich als Stammbaum dargestellt. Ein Baum wächst aus Jesses Lenden, auf dessen Zweigen Christi Vorfahren zu erkennen sind. Dieses Bildthema taucht auch in der Rennaisancemalerei auf, insbesondere in der Frührennaissance der Niederlande.‘ “

 

Noch ist Weihnachten weit entfernt, aber bei diesen Zeilen musste ich unwillkürlich an das beliebte Weihnachtslied „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ denken, bei dem ich mich immer gefragt habe, was die Rose in dem Text bedeutet. Irgendwann fand ich dann eine mir logische Erklärung im Gesangbuch, nach der es eigentlich „Es ist ein Reis‘ entsprungen“ heißen müsste; also Reis‘ im Sinne von Reisig bzw. Zweig und nicht im Sinne des Grundnahrungsmittels, das früher gerne bei Hochzeiten geworfen wurde. Aber keine Angst – „Lügenlandschaft“ ist kein Sachbuch, das sich theologische Abhandlungen dreht, sondern ein spannendes Detektivspiel um einen Millionenschatz:

 


Die finanziell abgebrannte Isobel Sadler steht kurz davor, ihre Farm zu verlieren, als ein Einbrecher ihr ein vemeintlich wertloses und schlecht gemaltes Gemälde stehlen will, das sich seit ewigen Zeiten im Familienbesitz befindet. Es muss schon ein tolles Bild sein, wenn man ihr diesen häßlichen Schinken für 1000 Pfund abkaufen will! Gemeinsam mit dem Londoner Galeristen Michael Whiting begibt sie sich auf eine spannende Suche nach einem Schatz aus der Zeit der Klosterauflösung durch Heinrich VIII.  – doch auf ihrer Jagd haben sie schon längst Konkurrenz durch einen skrupellosen Gegner bekommen, der vor gar nichts zurückschreckt.


Bei der Schatzsuche mitzufiebern, macht dank des Gemäldes als Ausklapptafel im Buch gleich doppelt so viel Spaß – jedenfalls macht es mir mehr Spaß als die letzte Hetzjagd namens „Acht Nacht“ von Sebastian Fitzek, die ich am Wochenende gelesen habe.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s