In Memoriam – J. : 2017

 

 

In Memoriam Jürgen

 

 

Komische Verbindungen – manchmal stellt das Unterbewußtsein anscheinend Verbindungen her, die erst Monate später ihre wahre Natur offenbaren.

Vor einiger Zeit hatte ich versucht, etwas über den Verbleib des Ladens herauszubekommen, in dem mein Mann und ich immer Whisky gekauft und an Tastings teilgenommen hatten. Mails an die Adresse des Inhabers kamen als unzustellbar zurück, und weder die Handy- noch die Festnetznummer schienen noch zu existieren. Und so hatte ich mich an einem Freitagabend im Sommer aufgemacht und war zu der besagten Adresse zu fahren, nur um festzustellen, dass es den Laden gar nicht mehr gibt. Hinweise auf eine neue Adresse: Fehlanzeige. Über diesen Versuch glaubte ich, in meinem Blog geschrieben zu haben, und so begab ich mich auf die Suche danach.

Dabei bin ich auf einen Beitrag zum Media Monday vom 3. Juli gestoßen, in dem ich den zweiten Lückentext mit Worten über die Serie „Death in Paradise“ gefüllt habe, um gleich danach über Amy Winehouse zu schreiben:

 


2. Als ich seinerzeit den ersten Teil von Death in Paradise“ gesehen habe, hätte ich ja nie gedacht, dass mich diese Krimiserie mit ihrem karibischen Flair so reizen würde, dass ich mich auf die weiteren Folgen an jedem Freitagabend auf zdf neo freuen würde.

3. Dass Amy Winehouse mit 27 plötzlich tot umfallen würde, habe ich nicht kommen sehen, obwohl ich im Nachhinein nicht überrascht war, dass eine Alkoholvergiftung die Ursache für ihr frühes Ableben war.“


 

Was ich damals nicht wusste: Den Titelsong „You’re wondering now“ gibt es auch von Amy Winehouse. Was das mit meiner Suche nach dem Inhaber des Whiskyladens zu tun hat?

Letzten Samstagabend war ich mit einer Freundin bei einem Whiskytasting in einer unserer Nachbarstädte, und in der Pause kamen wir auf den besagten Herrn zu sprechen. Dabei stellte sich heraus, dass er in diesem Sommer unerwartet gestorben war. Deshalb also hatte meine erfolglose Suche nach ihm damals einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. *)

Für einen kurzen Moment stand ich wie unter Schock, denn wir hatten ihn als sehr sympathischen Menschen kennengelernt, der mit Leib und Seele bei dem war, was er tat. Weshalb wir immer gerne wiederkamen. Nun ist auch dieses Kapitel abgeschlossen, und was bleibt, ist ein melancholisches Gefühl. Rest in peace – mögest Du in Frieden ruhen.


*) Gefunden habe ich den Blogeintrag dann übrigens über die Kalenderansicht , und zwar am 14. August 2017

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5 Kommentare zu “In Memoriam – J. : 2017

  1. es ist schon oft seltsam, welche wege man geht, bis man informationen erhält, manchmal aktiv, manchmal passiv. ich kenne auch die betroffenheit über den tod eines menschen, der einem nicht allzu nahe gestanden ist, den man aber dennoch gekannt hat.

  2. Ich melde mich nach langer Zeit bei dir. Ich will mit ein paar nähbloggerinnen am 5.11. in die Jil Sander Ausstellung, dann lunchen, dann evtl Stoffmarkt. Wenn du auch Interesse hast, gib Bescheid. LG Anja

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