12 Colours of Handmade Fashion : Blau im Juni – die Zweite!

 

Bei den 12 Colours of Handmade Fashion auf dem Blog von Tweedandgreet gibt es jeden Monat eine neue Farbe zu bewundern. Im Juni war es die Farbe Blau.


 

Blau ist eine Farbe, die man häufig in meinem Kleiderschrank findet – mal als Solist, mal als Teil eines Musters. Nachdem ich wochenlang an der „Origami“-Weste gestrickt hatte, wollte ich endlich wieder einmal etwas nähen und hatte mich für die AnNäherung Süd angemeldet – ein Nähtreffen in der Jugendherberge in Würzburg, das bereits zum dritten Mal stattfand, und zwar vom 13. bis 15. Oktober. Mitgebracht hatte ich einen blauen Stoff (50% Wolle & 50% Leinen), den ich auf dem Mittelaltermarkt beim Hayner Burgfest gekauft hatte. Daraus wurde ein Kleid, das ich für mich bereits zweimal und einmal für meine Schwester genäht habe; und jedes Mal aus einem anderen Stoff:

Modell 1 für mich – aus grauem Möbelstoff,

Modell 2 für meine Schwester – aus grüngrundigem Waxprint,

Modell 3 für mich – aus blauem Baumwollstoff, nach einem Motiv von Stella Jean.

 

 

Modell 4 hat zwar immer noch das bewährte Vorder- und Rückenteil, aber zur Abwechslung mal andere Ärmel bekommen, und zwar kurze, deren Saum von einer glockig fallenden Rüsche geschmückt wird, wie man sie momentan an vielen Kleidungsstücken sieht, und zwar so – im Prinzip unterscheiden sich die Kleider wirklich nur durch die Ärmel, und selbst die sind eine Kurzversion des zuerst von mir genähten Kleides, nur mit einem zusätzlichen Volant dran.


 


 

Weil es draußen in den Morgenstunden doch ein wenig frisch war, habe ich die Origami-Weste drübergezogen und festgestellt, dass sich beide Teile durchaus ergänzen, auch wenn der Eindruck entstehen könnte, dass sich die beiden Blautöne beißen.

 

 

Werbeanzeigen

Media Monday # 329

 

Sänk ju for träwelling wis deutsche bahn“ von den Wise Guys ist mir nach meiner erstklassigen Fahrt mit der Deutschen Bahn nach Würzburg und wieder zurück eingefallen.

Was auch immer da los war – erst stimmte die Wagenreihung nicht, und ich durfte von A nach C pilgern, dann war das Bordbistro ausgefallen, und es gab Kaffee im undichten Pappbecher. Aber der wurde mir wenigstens an den Platz gebracht. Das sonntägliche Highlight aber war der Notarzteinsatz im Zug, der dazu führte, dass der Zug erst über eine halbe Stunde später in Frankfurt ankam. Aber da war’s mir dann auch schon wieder egal. Manche Wochenenden haben es eben in sich, und im Grunde hatte ich viel Spaß in Würzburg beim Nähen und Sightseeing. Schönes Wetter inclusive und ein paar wunderbare Begegnungen. Da weiß ich schon, warum ich mich jedes Jahr wieder auf diese Veranstaltung freue.

Gefreut habe ich mich auf der ermüdenden Heimfahrt auch auf den neuesten Media Monday mit sieben Lückentexten auf dem Blog „medienjournal“ – und so sieht’s aus:

 

Media Monday #329

 

1. Die lang erwartete Fortsetzung von „Blade Runner“ wird komplett an mir vorbeigehen, denn ich kenne den Originalfilm von 1982 nicht.

2. Am 30. September habe ich an einem Whiskytasting für Anfänger teilgenommen, obwohl ich ja nicht mehr zum ersten Mal schottischen Whisky trinke. Das aber ging ja in eine völlig andere Richtung als zunächst gedacht, schließlich wurden nicht nur Single Malts verkostet, sondern auch einer aus Finnland, und ein Blend aus sechs verschiedenen Destillerien mit einer erstklassigen Produktpalette.

3. Um schon mal eine kurze Prognose zu wagen, war 2017 für mich trotzdem das Whiskytasting Ende September das bisherige Highlight, denn so bin ich in den Genuß von Single Malts gekommen, die ich noch nicht kannte.

4. Wenn Sie jetzt aus meinem Lieblingsfilm auch noch eine Serie machen, werde ich die Zeit anderweitig nutzen, denn die Enttäuschung möchte ich mir nicht geben.

5. Analog zur Buchmesse in Frankfurt würde ich mir ja wünschen, dass solche Veranstaltungen wie „StadtLesen“ in Offenbach auch mal zu einer Zeit stattfinden, wo ich nicht arbeiten muss.

6. Crowdfunding-Aktionen für brauchbare und sinnvolle Erfindungen müsste ich mal näher verfolgen; bisher habe ich mich mit dem Thema schlechthin noch nicht genügend beschäftigt.

7. Zuletzt habe ich in Würzburg mit vielen anderen Frauen zusammen genäht, und das war wie schon bei den letzten Malen einfach wunderbar und inspirierend zugleich, weil ich so nicht nur neue Ideen für kommende Projekte bekommen habe sondern auch den Entschluss gefasst habe, die unvollendeten Kleidungsstücke endlich fertigzustellen.