12tel Blick : Dezember – Kahlköpfe

 

 

 

Und wieder habe ich es nicht geschafft, den Punkt zu finden, von dem aus ich die Fotos der Monate Juli bis November 2017 für das von Tabea Heinicker ins Leben gerufene Langzeitprojekt „12tel Blick“ aufgenommen habe. Warum ich nicht an die übliche Stelle zurückgekehrt bin? Der Grund dafür war die unter Wasser stehende Wiese, die mehr einer Moorlandschaft glich.

 

12tel Blick Dez 1

12tel Blick Dez 2

 

Die Kirchturmspitze war sonst immer links zu sehen, jetzt kann man sie mehr in der Mitte erahnen. Dafür graste auf der Weide im Hintergrund eine Herde Schafe.

 

12tel Blick Dez Schafe

 

Jeden Monat eine Aufnahme vom selben Motiv, um die Veränderung festzuhalten: Damit habe ich im Juli dieses Jahres begonnen; nicht immer waren die Aufnahmebedingungen so, wie ich sie mir gewünscht habe. Mal sehen, was der Januar bringt. Zum Schluss noch die Gesamtübersicht des bisher veröffentlichten Werks:

 

Media Monday # 339 – die Weihnachtsausgabe

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Frohe Weihnachten allerseits – auch heute, am 1. Weihnachtsfeiertag, gibt es wieder den Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal – ich fasse mich heute mal kurz:

 

 

Media Monday # 339 – die Weihnachtsausgabe

 

 

1. Weihnachtsfilme im Allgemeinen sind für mich unerträglicher Kitsch, wenn es sich um eine amerikanische Produktion handelt. Und leider ist das Fernsehprogramm voll davon; wenn es sich um deutsche Produktionen handelt, sind an Weihnachten meistens dieselben Verdächtigen am Start: Familie Heinz Becker, Weihnachten bei den Hoppenstedts oder Der Weihnachtsmuffel mit Jan Fedder. Gestern gab es aber zur Abwechslung mal einen sehr lustigen Film im Nachmittagsprogramm, der war aus den 70ern – in dem spielte Trude Herr eine Hausfrau, die ausgerechnet an Heiligabend ihren Taucheranzug ausprobieren will, und Klaus Dahlen als Kammersänger mit russischem Namen.

2. Jetzt, da die Feiertage ins Haus stehen, kann ich endlich mal wieder länger schlafen .

3. „Zwischen den Jahren“ sind Überstunden ein leider schon Tradition gewordenes „Geschenk“.

4. Das Thema „mediale“ Geschenke hatten wir ja schon einmal. Bei mir persönlich gab es nichts dergleichen, denn ich habe einen Gutschein für eine Parfümerie geschenkt bekommen.

5. Wenn es die Zeit erlaubt räume ich meine Bude auf.

6. Dass irgendwas schiefgeht, gehört für mich irgendwie immer dazu, wenn Weihnachten ist. Dieses Jahr war es meine Schwester, die einen fulminanten Sturz auf dem glatten Küchenboden hingelegt hat und die ich noch vor dem Besuch der 22-Uhr-Christmette verarzten durfte – und heute eine Spiritusflasche , die ich öffnen wollte, aber nicht aufbekam und sie dann kurzerhand aufgeschnitten habe, um den Inhalt in eine andere Flasche umzufüllen. Nun steht die neue Flasche ordentlich beschriftet im Badezimmer, und die geschrottete Plastikflasche liegt im Müll für die gelbe Tonne.

7. Zuletzt habe ich im Taunus Bilder für das Projekt „12tel Blick“ aufgenommen und das war sehr schön, aber auch etwas anstrengend, weil der einzige Weg dorthin völlig zermatscht und voller Traktorspuren war.

Bilderrätsel vom 16.12.2017 – die Auflösung

Mein Bilderrätsel am 16. Dezember drehte sich um folgende Frage:

Welche Fernsehserie bzw. deren Weihnachtsspecial symbolisiert dieses Foto?

Und obwohl anscheinend niemand davon wußte oder raten wollte, präsentiere ich nun die Aufösung: The Christmas Invasion (2005) mit David Tennant als der 10. Doktor und Billie Piper als Rose Tyler, sein Companion. Die Weihnachtsmänner sind mordlustige Roboter, und auch der wie ein wildgewordener Kreisel rotierende Weihnachtsbaum wird zur lebensbedrohlichen Gefahr.

Gefährlich sind auch die Weinenden Engel (Weeping Angels), die einen an einen x-beliebigen Punkt in der Vergangenheit zurückschicken und sich von dieser Energie ernähren. In dem von mir gesuchten Christmas-Special kommen sie aber nicht vor.

12 MM 02 Plätzchen Engel

Die Engel auf diesem Bild sind jedoch völlig harmlos und haben vorzüglich geschmeckt. Frohe Weihnachten allerseits.

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Finale


 

Heute, pünktlich zum Weihnachtsfest, habe auch ich es geschafft, mich zum Finale des Weihnachtskleid-SewAlongs einzufinden. Das Finale ist zwar schon gestern, am 23. Dezember eröffnet worden, aber den Baum stellen wir traditionell am 24. Dezember auf, und mich in meinem Outfit zeigen wollte ich mich erst, wenn er fertig geschmückt ist. Geändert habe ich an meinen Kleidern übrigens nichts mehr, und das Schwarz-Weiße habe ich auch bereits inzwischen ein paar Mal angehabt – zum gemütlichen Abhängen auf dem Sofa und dem Schlemmen mit Bratwürstchen und Kartoffelsalat ist es genau richtig: schön dehnbar – da kneift nichts. Das rosa Kleid ist für den Besuch des Gospelkonzerts am 1. Weihnachtsfeiertag reserviert.

 



 

Zu den zu erwartenden Temperaturen von 10 oder 11°C plus paßt es perfekt (als ob ich es geahnt hätte). Und das leidige Reißverschlussproblem habe ich auch gelöst, indem ich nach dem Mittagessen gestern nachmittag noch einmal losgezogen bin und im Einkaufszentrum um die Ecke in einem Laden für Damenoberbekleidung fündig geworden bin: ein Kurzblazer aus Kunstleder in einem ganz hellen, undefinierbaren Pastellton. Von innen sieht’s aus wie Veloursleder, von außen wie Nappaleder.

 

 

Das Ensemble wird ergänzt von hellen Lackschuhen, die ich schon wer weiß wie lange habe, und silbernem Schmuck.

 



 

So, und nun noch zusammen mit dem Baum, den wir dieses Jahr mit goldenen und silbernen Kugeln und ein paar Strohsternen geschmückt haben. Leider hat einer der Fotografen bei der Aufnahme gewackelt. Irgendwas ist ja immer…

 



 

Nach diesen stimmungsvollen Bildern unterm Weihnachtsbaum möchte ich mich ganz herzlich bei Nina, Claudia und Katharina für diesen tollen Sew-Along bedanken und mich in die MeMadeMittwoch-Spezialgalerie zum Finale einreihen und allen, die dabei mitgemacht haben, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst es euch gutgehen.

Die fünf Besten am Donnerstag # 74 : „Last Christmas“ (not again!) ;-(


Bildquelle –- https://commons.wikimedia.org/wiki/File:XRF_12days.jpg — Autor: Xavier Romero-Frias, Beschreibung: The Twelve Days of Christmas song poster – Das traditionelle englische Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert in Form eines Kinderreims lief gestern in einer Folge von „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“.


 

Ein paar Worte vorab: In gewisser Weise mag ich Weihnachten. Das Aufwachen am Ersten Weihnachtsfeiertag, und draußen ist es so friedlich wie am Sonntag. Zeit für all das, was sonst in der Hektik des Alltags zu kurz kommt. Gemütliche Kaffeestunden mit der besten Freundin. Der Besuch eines Gospelkonzerts… Was sich wie ein roter Faden durch dieses Sammelsurium zieht, ist das Runterschalten um einen Gang. Leider kollidiert diese Wunschvorstellung mit der Wirklichkeit, die ich in einer Verballhornung des eichendorff’schen Weihnachtsgedicht parodiert habe.

 

Und nun fragt uns Gorana in ihrer Rubrik „Die 5 besten am Donnerstag“ nach den 5 nervigsten Dingen an Weihnachten – hier kommt meine Sammlung von jährlich wiederkehrenden Nervensägen:

1) Kitschige (Werbe)filme im Fernsehen, die ein Klischee nach dem anderen breittreten: meterhohe Schneeberge, rieselnder Schnee, herausgeputzte Leute, die eine rauschende Party feiern oder sich zu einem 10gängigen Festmahl um einen überladen geschmückten Tisch versammeln. Dazu noch grauenhaft kitschige Musik. Ich habe genug von dem Glöckchengeklingel-Overkill oder dem nervtötenden Gefiepe von „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ auf der Blockflöte (böse Zungen bezeichnen dieses Musikinstrument auch als kleines Folterhölzchen). Viel lieber möchte ich die Werbung mit der sprechenden Socke zurück. Ich mag Socken, auch wenn sie nicht sprechen können. Und am liebsten in legerem Ambiente.

2) Der zum hundertelfzigsten Mal heruntergedudelte Weihnachtshit: „Santa Claus is coming to town“, „Have yourself a Merry Little Christmas“, „Jingle Bells“, „Let it snow“… Ich. Kann. Es. Nicht. Mehr. Hören. Der absolute Horror: „All I want for Christmas is you“, dargeboten von Helene Fischer. Zum Gruseln. Am meisten tun mir die Beschäftigten im Einzelhandel leid, die diesen Geschmacklosigkeiten von früh bis spät ausgesetzt sind.

3) Dass die Firmenweihnachtsfeier immer an einem Donnerstag stattfindet: Es ist mir ein Rätsel, warum man die Feier nicht auf einen Freitag legen kann. Wie herrlich wäre es, nach einer langen Feier am nächsten Morgen gemütlich ausschlafen zu können. Aber statt dessen ist frühes Aufstehen angesagt, denn die Arbeit ruft. Wenigstens sind die meisten so schlau, sich nicht bei der Feier vollaufen zu lassen, denn die wahre Pest sind verkaterte Kollegen mit Alkoholfahne.

4) Die kitschigen Bildchen und Filmchen, die man mir per Whatsapp schickt: Ein einfacher Anruf hätte es auch getan; statt dessen darf ich mich an Bärchen, Schlümpfen und anderen Figuren „erfreuen“, die mir mit quietschender Heliumstimme aus dem Lautsprecher meines Smartphones entgegensäuseln. Auch wenn es Freunde und Bekannte gut meinen, nervt es mich trotzdem ungemein.

5) Wenn es wider Erwarten doch noch schneit: Jedes Jahr das gleiche Gejammer. „Ach, wie schön wäre es doch, wenn es dieses Jahr weiße Weihnachten gäbe!“ Wirklich? Ihr habt tatsächlich alle Bock, in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu krabbeln und den Gehweg freizuräumen? An allen drei Feiertagen? Wenn das so ist, dann dürft ihr gerne alle bei mir vorbeikommen und schippen & fegen. Besen und Schneeschieber warten schon. Und da wir in der Stadt und nicht auf dem Land wohnen, wo Schnee auf Feldern und in Wäldern idyllisch aussieht, verwandelt sich die „weiße Pracht“ auf der Straße recht schnell in braunen, unappetitlichen Matsch – der absolute Weihnacht-Shit, sozusagen.

An dieser Stelle möchte ich meine kleine Nervparade enden lassen, denn noch mehr Gejammer muss nun wirklich nicht sein. Und darum wünsche ich allen ein paar entspannte Feiertage.

100 Creative Challenges # 99 – Gedicht des Tages


Nun ist das Jahr fast herum, und ich konnte nur einen Bruchteil der 100 kreativen Aufgaben lösen, vor die uns hotaru mit ihrem Blogprojekt „100 Creative Challenges“ gestellt hat. Aufgabe Nr. 99 lautet „Verwandele ein Lieblingsgedicht in ein visuelles Werk.“

Vor einigen Jahren habe ich bereits angesichts der immer lauter und spektakulärer werdenden weihnachtlichen Lichtüberflutung das berühmte Weihnachtsgedicht von Joesph Freiherr von Eichendorff insgeheim umgedichtet. Mag sein, dass Weihnachten zu der Zeit, als es geschrieben wurde, vielleicht wirklich noch so war; mit dem Bild, was mir ein Gang durch meine Stadt heute bietet, hat es allerdings nicht mehr viel zu tun.

Und darum nun mein Beitrag zu hotarus Challenge – der die ersten beiden Strophen versinnbildlicht. Für die dritte und vierte Strophe war leider kein Platz mehr.

CC 99 Gedicht

Und hier noch der eichendorff’sche Originaltext aus dem 19. Jahrhundert :  

CC 99 Original

Media Monday # 338 : „himmlisch“, diesmal ganz anders

 


 

Eine Woche vor Weihnachten, und die Luft ist raus? Das Verpacken von Geschenken muss leider auch noch warten, weil ich kein Tesafilm mehr im Haus habe. I am not amused. Nachdem ich mich heute durch das Zuschneiden von Jersey für ein Weihnachtsgeschenk und das Backen von Vanillekipferl und Kokosplätzchen gequält habe, musste ein kitschiger Weihnachtsfilm her: „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ mit Diane Keaton, John Goodman und Amanda Seyfried. Eigentlich für mich noch einer der Filme, in denen sich die festliche Zeit im Kreise der Familie anders entwickelt als geplant, um schließlich doch noch auf ein Happy End zuzusteuern. Dass die Geschichte aus der Perspektive des Familienhundes erzählt wird, gibt der vorhersehbaren Handlung dann doch noch einen skurrilen Pfiff.

Skurrilerweise geht es heute in den sieben Lückentexten zum Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal um Science Fiction. Bei mir führt die Verknüpfung von Weihnachten mit Science Fiction jedes Jahr zu den Christmas Specials von Doctor Who, und da ist das meiste, das vom Himmel kommt, alles andere als himmlisch. And now I am ready for the show:

 

Media Monday # 338

 

1. Die Premiere des neuen Star Wars-Films interessiert mich nicht, da ich mit Star Wars und dem ganzen Rummel, der darum veranstaltet wird, nichts anfangen kann.

2. Science-Fiction im Allgemeinen kann ich nicht über einen Kamm scheren, denn inzwischen gibt es neben den klassischen Weltraumabenteuern einer Enterprise oder einer Voyager auch andere Genres, die nicht ohne Reiz für mich sind.

3. Von all den Droiden in den unterschiedlichsten (nicht nur) Star Wars-Filmen wird mir ja K9 aus Doctor Who immer der Liebste sein, denn dieser Robodog verhindert eine Invasion, indem er sich und eine ganze Schule in die Luft sprengt. Übrigens erinnert mich R2D2 an die Daleks und C3PO an die Cybermen aus Doctor Who.

 
4. Inspiriert von Pippi Langstrumpf in ihrer Villa Kunterbunt würde ich mich ja über einen auf dem Fußboden Weihnachtskekse ausstechenden Herrn Nilsson, unter dem Weihnachtsbaum freuen, auch wenn ich dazu keinen Weihnachtsbaum brauche.

5. Von den letzten zwei Wochen des Jahres erwarte ich mir vor allem eins: viel Arbeit und Überstunden.

6. Dass ich Jahresrückblicken, egal welcher Art, mittlerweile nichts mehr abgewinnen kann, bedarf einer gesonderten Erwähnung, schließlich wird es auf meinem Blog dieses Jahr keinen geben – und ich wette, dass damit niemand gerechnet hat (am allerwenigsten ich selbst, denn den Entschluss habe ich genau in diesem Moment gefasst).

7. Zuletzt habe ich hunderte von Fotos von meinem Handy gelöscht, und das war seltsam, weil ich das Gefühl nicht los werde, dass ich beim vorherigen Kopieren auf meinen Rechner einige vergessen habe, die nun unwiederbringlich verschwunden sind.

12 magische Mottos 2017 – Dezember : „meine Weihnachtszeit“

 

 

Im Dezember zeigen wir bei den „Magischen Mottos 2017“ etwas, das für uns in unseren Herzen Weihnachtszeit bedeutet. Das Motto lautet

 

Meine Weihnachtszeit

 

Weil ich weiß, wie stressig die letzten Wochen des Jahres werden können, nehme ich mir seit ein paar Jahren schon zu Beginn des Dezembers eine kleine Auszeit, in der ich einen Saunatag einplane und all das tue, worauf ich Lust habe. Dieses Jahr zählt dazu: Plätzchenbacken, ein Museumsbesuch, mein Weihnachtskleid nähen und den Weihnachtsmarkt in meiner Heimatstadt schon am frühen Nachmittag zu besuchen. Schneefegen ist dann weniger prickelnd, sorgt aber manchmal für fotogene Motive:

 

12 MM 01 Blatt

 

Keine Lust habe ich dagegen auf eine volle Kirche zur Christmette an Heiligabend, deshalb gehe ich auch dieses Jahr – wie schon im letzten und vorletzten – zur Roratemesse, frühmorgens um 6:30 Uhr in der Werktagskapelle in der Kirche in unserem Stadtviertel, mit anschließendem Frühstück im Pfarrhaus. Diese besinnliche Stunde bei Kerzenlicht noch vor Beginn des Tagewerks mit Gesang im kleinen Kreis fand ich schon auf dem Gymnasium schön, die von einem Religion unterrichtenden Pfarrer organisiert wurde. Viele haben daran nicht teilgenommen, denn die meisten zogen es vor, nicht ganz so früh aufzustehen.

 

12 MM 03 Lichterbaum

 

Angesichts des Deko-Overkills, der mir Tag für Tag begegnet, habe ich es zwar zu Beginn der Adventszeit vorgezogen, mein Zimmer zur dekorationsfreien Zone zu erklären, dennoch konnte ich nicht umhin, am 4. Dezember Kirschzweige von unserem Baum im Garten in eine Vase zu stellen, auf dass sie zum Heiligen Abend blühen mögen. Außerdem kommt irgendwann im Dezember der Moment, in dem ich mir ein paar Windlichter auf die Fensterbank oder ein winziges Adventsgesteck auf den Couchtisch stelle.

 

12 MM 06 Deko

12 MM 05 Schmuck

 

Das ist dann auch der Augenblick, in dem mir klar wird, dass ich es schon wieder versäumt habe, rechtzeitig ein paar Plätzchen zu backen; da ist es auch schon vorgekommen, dass ich die Plätzchen am 1. Weihnachtsfeiertag gebacken habe und wir zum Kaffeetrinken noch ofenwarmes Gebäck genießen durften. Allerdings sah das selten so schön aus wie diese beiden Engel:

 

12 MM 02 Plätzchen Engel

 

Aber was wäre Weihnachten ohne die ein oder andere Sache, die schiefgehen kann? Ob es der um Nachmittag des 24. Dezembers immer noch nicht aufgestellte Baum ist, die Ente, die wir wegen zu späten Auftauens erst um vier Uhr nachmittags essen konnten, oder die Bedienungsanleitung zu der geschenkten Kamera, die am Tag nach der Bescherung auf Nimmerwiedersehen verschwand… irgendwas ist immer. In diesem Sinne: Genießen wir doch lieber die freien Tage anstatt uns über solche Kleinigkeiten zu ärgern.

Und darum wünsche ich paleica und allen, die sich durch die 12 Magischen Mottos dieses Jahr haben inspirieren lassen, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Wechsel ins neue Jahr.

 

 

100 Creative Challenges # 82 : Bilderrätsel


Gestern noch die Sommersonne genossen, und heute ist das Jahr schon rum – oder: Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Hrr… Und vor lauter Gerödel im Berufs- und Privtleben sind bei mir die kreativen Eingebungen auf der Strecke geblieben. Bis gestern.

Da überquerte ich auf dem Heimweg den Weihnachtsmarkt und geriet mitten in eine Darbietung weihnachtlicher Klänge, eine Mischung aus traditionellem Liedgut und amerikanischen Evergreens, denen man zur Weihnachtszeit kaum entgehen kann. Und als ich mir so die drei Weihnachtsmänner ansah, fielen mir wieder die lange von mir vernachlässigten 100 Creative Challenges von Hotaru mit der 82. Aufgabe ein, die da lautet: „Denk dir ein Bilderrätsel aus.“ – Und deshalb …


I proudly present das kürzeste Bilderrätsel ever:

CC 82 Bilderrätsel

Welche Fernsehserie bzw. deren Weihnachtsspecial symbolisiert dieses Foto?


 

Auf eure Antworten bin ich schon gespannt und präsentiere die Auflösung an Weihnachten.

 

Media Monday # 337 : die „Hallelujah“-Spezialedition

 

 

In der letzten Woche hatte ich wohl etwas zu viel Halleluja. Nein, nicht etwa Glühwein und Eierpunsch oder den Leonard-Cohen-Song mit seinen x Coverversionen, sondern neben der Roratemesse um 6:30 Uhr in der Frühe auch den Titelsong der 8teiligen Serie „Victoria“, gesungen von den Mediaeval Baebes, ein britisches Ensemble von Interpretinnen mittelalterlicher Musik.

Dass Jenna Coleman (Doctor Who) die 18jährige Thronerbin spielt, die über Nacht plötzlich zur Königin von England wird, wusste ich und war darauf gespannt, wie sie die Rolle wohl ausfüllen würde. Nicht gefasst aber war ich auf Eve Myles (Torchwood und Doctor Who) als oberste Kammerzofe der Königin und Nell Hudson, die Darstellerin der Laoghaire aus „Outlander“. Damit aber nicht genug: in zwei kurzen Szenen, ganz am Anfang der Staffel, erspähte ich in der Menge ein weiteres bekanntes Gesicht, von dem ich für eine Weile gar nicht wusste, wo ich es schon einmal gesehen hatte. In Downton Abbey, in Doctor Who, in Torchwood?

Nach der letzten Folge machte es dann klick, und ich hatte den Polizisten Andy aus Torchwood vor Augen. Eine weitere kurze Szene mit Rufus Sewell als Lord Melbourne brachte mich auf eine dumme Idee: Wäre er nicht ein geeigneter Kandidat für die Rolle des James Bond? Schließlich wird seit Monaten fleißig gerätselt, wer denn Daniel Craigs Nachfolger werden könnte, und im Gespräch sind u.a. Aidan Turner, Idris Elba oder Tom Hiddleston. Die Frage ist nur: Will ich wirklich noch einen weiteren Bond-Film sehen? Vielleicht sind die Hörbücher oder Hörspiele ja spannender? Wenn ich mir so anschaue, welche Stimmen es da zu hören gibt, könnte ich glatt zum Fan werden (vom Bond Watcher zum Bond Listener)… Joanna Lumley, Bill Nighy, Hugh Bonneville, Jason Isaacs, David Tennant, Rufus Sewell, Kenneth Branagh oder Tom Hiddleston, wobei wir wieder bei möglichen Kandidaten für die Rolle des neuen Bond wären.

In einem Reisevideo über Island kam dann das Thema „Bondfilme“ erneut auf. Aber das ist eine ganz andere Geschichte *). Noch spannender finde ich die sieben Lückentexte zum Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal.

 

Media Monday # 337

 

1. Die Figur der/des James Bond wird für mich immer unweigerlich verbunden sein mit Sean Connery und Pierce Brosnan. Der ideale Nachfolger wäre für mich jemand, der eine ähnliche Ausstrahlung hat und sowohl die Guten als auch die Bösewichte mit Überzeugung spielen kann. .

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2. Mein persönlicher (medialer) Weihnachtswunschzettel besteht aus Fernseh-Weihnachtsspecials von Serien wie „Victoria“, „Call the Midwife“ und „Doctor Who“ und Musik der isländischen Sopranistin Arndis Halla und anderer stimmungsvoller Musik aus dem hohen Norden.

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3. Eine Weihnachtsgeschichte (nach Charles Dickens) ist auch einer dieser Weihnachtsfilme, die zu Tode verfilmt wurden. Dann zu Weihnachten doch lieber die x-te Wiederholung des Kleinen Lords oder der Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

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4. Im Vorfeld als Miniserie angelegte Produktionen, die dann des Erfolges wegen verlängert werden, stehen und fallen mit dem Drehbuch; wenn es so kitschüberladen wie „Hotel Sacher“ ist, brauche ich keine Fortsetzung – bei „Ku’Damm 56“ bin ich der Fortsetzung „Ku’Damm 59“ nicht abgeneigt.

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5. The Ring gefiel mir ja als amerikanisches Remake deutlich besser als das japanische Original.

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6. Einmal möchte ich erleben, dass an Weihnachten keine Tiere verschenkt werden. Wie heißt es so schön auf einem Autoaufkleber, den ein Bekannter spazierenfährt? A Dog is for life, not just for Christmas.

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7. Zuletzt habe ich mir Reisevideos über Island und eine Dokumentation über die Wikinger angeschaut und das war in Kombination mit dem Schneegestöber vor dem Fenster sehr eigenartig, weil in den Filmen Sommer war und es ur wenig Eis und Schnee zu sehen gab. Interessant fand ich Esther Schweins in ihrer Rolle als Wikingerfrau, die ihren Mann verlässt und zusammen mit dem Rest des Haushalts in See sticht, um ein freies Leben in Island zu führen. Den krönenden Abschluss bildeten Videos auf youtube, mit denen ich mich auf eine Reise, die mich schon lange reizt, einstimmen kann.

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Bilder von Eisbergen, die von einer Instrumentalversion von „A view to a kill“ durchs Bild driften, haben was. Doch zum Abschluss dieses besinnlichen Fragebogens lausche ich dann doch noch lieber den Klängen von Eurielle und begebe mich nach einer arbeitsfreien Woche in eine turbulente Zeit.