12 Colours of Handmade Fashion : Dezember – Schwarz

 

Eigentlich hatte ich mich schon entschieden, bei der Novemberausgabe der 12 Colours of Handmade Fashion Schwarz zur Farbe meiner Wahl zu erklären, doch jetzt ist Schwarz zur Farbe für den Dezember geworden, und so lasse ich den November sausen und gebe dem Dezember den Vorzug. Leider ist dieser dann auch der letzte; nicht nur als Monat im Jahr, sondern auch, weil es nach den „12 Letters-“ und „12 Colours of Handmade Fashion“ im kommenden Jahr bei tweedandgreet keine mehr geben wird- das Finale ist hier.

Deshalb habe ich mich entschieden, bei der Abschlußchallenge im Dezember mit einem asymmetrisch genähten Jerseykleid in Schwarzweiß an den Start zu gehen.

Nachdem ich das Kleid für den März fertig hatte, wollte ich das gleiche Modell noch einmal mit einem anderen Muster und habe mir einen wildgemusterten Jersey ausgesucht. Hier nochmal das Original.

 


 

Und das ist dabei herausgekommen:

01 Black 1 Dusche

Nein, ich habe keine Dusche im Garten genommen, auch wenn ich keinen besseren Platz als den neben der Gartendusche gefunden habe.


 

Hier sieht man von dem Muster etwas mehr:

 

01 Black 2

 

Und auch wenn ich von diesem Stoff noch zwei Meter im Schrank habe, so weiß ich noch nicht, ob ich in nächster Zeit noch etwas anderes daraus nähe oder sogar ganz bei Schwarz bleibe.

Jedenfalls hat mir Selmins Langzeit-Challenge sehr gut gefallen, und ich möchte mich noch einmal herzlich dafür bedanken.

Media Monday # 336

 

 

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Pünktlich zum ersten Advent ist auch der erste Schnee eingetroffen, ein Spaß, auf den ich gerne verzichtet hätte, denn von der ganzen Räumerei dieser pappnassen weißen Pest werde ich immer so unglaublich müde. Das Werken an meinem Weihnachtskleid, das ich beim diesjährigen Sew-Along beim MeMadeMittwoch nähe, konnte mich auch nicht viel wacher machen.

Abhilfe konnte da nur noch das Einlegen eines alten Films aus meiner DVD-Sammlung: Hochwürden Don Camillo; diese Filme haben ihren Charme auch noch nach Jahrzehnten nicht verloren, und sie schaue ich mir immer wieder gerne an. Ob ich das mit neueren, mit modernsten Mitteln gedrehten Filmen auch tun würde? Bestes Beispiel: „Mord im Orient-Express“, dessen Neuverfilmung von Kenneth Branagh mir zwar zwei Stunden beste Abendunterhaltung boten, die ich aber trotzdem nicht als Film des Jahres bezeichnen würde. Grandiose Landschaftsaufnahmen, wunderschöne Kostüme, ein gestochen scharfes Bild… leider so gestochen scharf, dass gut zu erkennen war, wie stark die Schauspieler geschminkt waren. Aber lassen wir das.

Eine hübsche Form der Abendunterhaltung ist für mich das Paket mit sieben Lückentexten zum Media Monday, auf Wulfs Blog medienjournal, das heute so aussieht:

 

Media Monday # 336

1. Alle Jahre wieder geht mir diese kitschige „Weihnachtsmusik“ in Kaufhäusern, im Radio, in der Fernsehwerbung und Weihnachtsmärkten auf den Keks. Und damit meine ich jetzt zur Abwechslung mal jetzt nicht „Last Christmas“.

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2. So leid es mir tut, aber ich fürchte, die aktuelle Staffel von „Outlander“ wird wahrscheinlich auch nicht mehr besser werden, schließlich fand ich schon die ersten Folgen nicht sonderlich spannend, aber ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf und schalte jeden Mittwoch aufs neue ein.

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3. Die Synchronstimme von John Nettles als Inspector Barnaby gefällt mir besser als die Originalstimme.

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4. Wenn ich einer Sache überdrüssig bin, dann ist es besser, sie erst einmal ruhen zu lassen, bevor ich entscheide, ob eine Fortsetzung lohnt.

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5. Die Dose selbstgebackener Plätzchen, die meine Freundin mir geschenkt hat, hat mich ja regelrecht süchtig gemacht, schließlich backt sie echt toll, und am besten schmecken mir ihre Vanillekipferl. Dafür verzichte ich doch gerne auf Chips und andere Snacks.

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6. Die Serie „Der Club der roten Bänder“ steht ja auch schon seit ewigen Zeiten auf meiner persönlichen Watchlist, nur ist mir bisher immer etwas anderes dazwischengekommen. Am besten probiere ich es in der Stadtbücherei – vielleicht haben sie sie ja vorrätig.

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7. Zuletzt habe ich an meinem Kleid weitergenäht und das war trotz enormem Zeitvorsprung eine wahre Sisyphusarbeit , weil ich doch mehr von Hand daran zu arbeiten habe und mir die Maschine dabei nicht sehr viel nützt.