Media Monday # 337 : die „Hallelujah“-Spezialedition

 

 

In der letzten Woche hatte ich wohl etwas zu viel Halleluja. Nein, nicht etwa Glühwein und Eierpunsch oder den Leonard-Cohen-Song mit seinen x Coverversionen, sondern neben der Roratemesse um 6:30 Uhr in der Frühe auch den Titelsong der 8teiligen Serie „Victoria“, gesungen von den Mediaeval Baebes, ein britisches Ensemble von Interpretinnen mittelalterlicher Musik.

Dass Jenna Coleman (Doctor Who) die 18jährige Thronerbin spielt, die über Nacht plötzlich zur Königin von England wird, wusste ich und war darauf gespannt, wie sie die Rolle wohl ausfüllen würde. Nicht gefasst aber war ich auf Eve Myles (Torchwood und Doctor Who) als oberste Kammerzofe der Königin und Nell Hudson, die Darstellerin der Laoghaire aus „Outlander“. Damit aber nicht genug: in zwei kurzen Szenen, ganz am Anfang der Staffel, erspähte ich in der Menge ein weiteres bekanntes Gesicht, von dem ich für eine Weile gar nicht wusste, wo ich es schon einmal gesehen hatte. In Downton Abbey, in Doctor Who, in Torchwood?

Nach der letzten Folge machte es dann klick, und ich hatte den Polizisten Andy aus Torchwood vor Augen. Eine weitere kurze Szene mit Rufus Sewell als Lord Melbourne brachte mich auf eine dumme Idee: Wäre er nicht ein geeigneter Kandidat für die Rolle des James Bond? Schließlich wird seit Monaten fleißig gerätselt, wer denn Daniel Craigs Nachfolger werden könnte, und im Gespräch sind u.a. Aidan Turner, Idris Elba oder Tom Hiddleston. Die Frage ist nur: Will ich wirklich noch einen weiteren Bond-Film sehen? Vielleicht sind die Hörbücher oder Hörspiele ja spannender? Wenn ich mir so anschaue, welche Stimmen es da zu hören gibt, könnte ich glatt zum Fan werden (vom Bond Watcher zum Bond Listener)… Joanna Lumley, Bill Nighy, Hugh Bonneville, Jason Isaacs, David Tennant, Rufus Sewell, Kenneth Branagh oder Tom Hiddleston, wobei wir wieder bei möglichen Kandidaten für die Rolle des neuen Bond wären.

In einem Reisevideo über Island kam dann das Thema „Bondfilme“ erneut auf. Aber das ist eine ganz andere Geschichte *). Noch spannender finde ich die sieben Lückentexte zum Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal.

 

Media Monday # 337

 

1. Die Figur der/des James Bond wird für mich immer unweigerlich verbunden sein mit Sean Connery und Pierce Brosnan. Der ideale Nachfolger wäre für mich jemand, der eine ähnliche Ausstrahlung hat und sowohl die Guten als auch die Bösewichte mit Überzeugung spielen kann. .

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2. Mein persönlicher (medialer) Weihnachtswunschzettel besteht aus Fernseh-Weihnachtsspecials von Serien wie „Victoria“, „Call the Midwife“ und „Doctor Who“ und Musik der isländischen Sopranistin Arndis Halla und anderer stimmungsvoller Musik aus dem hohen Norden.

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3. Eine Weihnachtsgeschichte (nach Charles Dickens) ist auch einer dieser Weihnachtsfilme, die zu Tode verfilmt wurden. Dann zu Weihnachten doch lieber die x-te Wiederholung des Kleinen Lords oder der Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

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4. Im Vorfeld als Miniserie angelegte Produktionen, die dann des Erfolges wegen verlängert werden, stehen und fallen mit dem Drehbuch; wenn es so kitschüberladen wie „Hotel Sacher“ ist, brauche ich keine Fortsetzung – bei „Ku’Damm 56“ bin ich der Fortsetzung „Ku’Damm 59“ nicht abgeneigt.

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5. The Ring gefiel mir ja als amerikanisches Remake deutlich besser als das japanische Original.

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6. Einmal möchte ich erleben, dass an Weihnachten keine Tiere verschenkt werden. Wie heißt es so schön auf einem Autoaufkleber, den ein Bekannter spazierenfährt? A Dog is for life, not just for Christmas.

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7. Zuletzt habe ich mir Reisevideos über Island und eine Dokumentation über die Wikinger angeschaut und das war in Kombination mit dem Schneegestöber vor dem Fenster sehr eigenartig, weil in den Filmen Sommer war und es ur wenig Eis und Schnee zu sehen gab. Interessant fand ich Esther Schweins in ihrer Rolle als Wikingerfrau, die ihren Mann verlässt und zusammen mit dem Rest des Haushalts in See sticht, um ein freies Leben in Island zu führen. Den krönenden Abschluss bildeten Videos auf youtube, mit denen ich mich auf eine Reise, die mich schon lange reizt, einstimmen kann.

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Bilder von Eisbergen, die von einer Instrumentalversion von „A view to a kill“ durchs Bild driften, haben was. Doch zum Abschluss dieses besinnlichen Fragebogens lausche ich dann doch noch lieber den Klängen von Eurielle und begebe mich nach einer arbeitsfreien Woche in eine turbulente Zeit.

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