Media Monday # 351 : Über sieben Brücken mußt Du geh’n

 

Das Wochenende habe ich mal wieder zum Aufräumen genutzt, denn ich war auf der Suche nach ein paar CDs, die ich schon lange wieder hören wollte. Wieviel Staub sich in manchen Ecken so angesammelt hat, wollte ich gar nicht glauben. Ist aber so. Am Ende habe ich dann im zweiten Anlauf die CDs von Midnight Oil, INXS, Within Temptation und Kosheen wiedergefunden, die ich im ersten Versuch mangels ausreichendem Licht im Zimmer glatt übersehen hatte.

Licht in diesen düsteren Tag bringen auch wieder die sieben Lückentexte zum aktuellen Media Monday auf dem Blog medienjournal:

 

Media Monday # 351

1. Was mich im noch jungen Filmjahr 2018 bisher begeistert hat ist die Nachricht, dass es im Sommer eine neue Variante von „Ocean’s …“ gibt: Ocean’s Eight, in dem es um Juwelendiebstahl geht und der in den Hauptrollen mit Frauen besetzt worden ist.

 

 

2. Wenn im Internet dann plötzlich wieder alle von beispielsweise der Leipziger Buchmesse erzählen fehlt mir ein wirkliches Interesse, denn die Luminale, die in Frankfurt am Main jetzt anläuft, finde ich viel spannender.

 

3. David Guetta ist in meinen Augen schon reichlich überschätzt, denn beispielsweise die Coverversion des Songs „Titanium“ von der niederländischen Metalband Within Temptation finde ich um Längen besser (https://youtu.be/K1njYUrHkww).

 

 

4. Wohingegen die irische Band „The Script“ inzwischen von sämtlichen Radiostationen im Vergleich zu Leuten wie Mark Forster, Vincent Weisss oder anderen angesagten Sängern dann eher unterschätzt wird und nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekommt, denn immerhin schaffen sie es, das Publikum zu bewegen (The Script: https://youtu.be/-UAz0vt8-IQ).

Zwar war ich noch nie auf einem Konzert von ihnen, aber auf YouTube gibt’s jede Menge Konzertmitschnitte, die mich richtig mitreißen konnten. Das schaffen nicht viele. Die letzte, die ich live erleben durfte, war Zola Jesus mit ihrer charismatischen Bühnenpräsenz und eindringlichen Stimme.

 

 

5. Als ich letztens mal wieder meine Schallplattensammlung zur Hand nahm versetzte mich dies zurück in die 80er Jahre, deren Musik mich durch meine Teenagerzeit begleitete. Ich muss gestehen, dass sich darunter auch das Album „Revanche“ von Peter Maffay befindet und ich den Text von „Über sieben Brücken musst du geh’n“ seit letztem Samstagnachmittag mit anderen Ohren höre. Ich glaube, dieser Klassiker bekommt einen Platz in meiner Liste „Soundtrack of my life“.

 

 

6. Wenn die Laune mal im Keller ist und ich sonst zu nichts Lust habe, eine Session auf webfaild.de geht eigentlich immer, denn dort habe ich schon die kuriosesten Dinge gefunden, angefangen bei lustigen Sprüchen, über seltsame Videos, bis hin zu Mitschnitten aus Facebook-Diskussionen, die zeigen, dass manche nun wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte sind. Eins meiner Favoriten ist das Video, in dem ein schlafendes Häschen mit einer Drucklufthupe geweckt wird – aber bevor jetzt gleich der große Shitstorm losbricht: Kein Hase kam in diesem Video zu Schaden oder hat sein Gehör verloren (no bunny was harmed in this video). Waking a sleeping rabbit with an air horn (https://youtu.be/ap81xXoGG4U).

 

 

7. Zuletzt habe ich mir auf YouTube haufenweise Musikvideos und Interviews mit Bono, Michael Hutchence und Joan Jett*) angeschaut, und das war stellenweise schon ziemlich anstrengend, weil manche Interviewer bzw. Interviewerinnen meiner Meinung nach völlig banale oder gar dumme Fragen gestellt haben, bei denen ich den Künstlern ansehehen konnte, wie unwohl sie sich in dieser Situation gefühlt haben mussten. Als besonders unangenehm empfand ich Rosie O’Donnell.

Außerdem bin ich noch in den Genuß der beiden Staffeln von „The Paradise“ gekommen, die ich gleich regelrecht verschlungen habe. Aber ich glaube, darüber schreibe ich demnächst noch mal separat etwas.

 

 

*) Back to the roots, äh, Joan Jett: Auf der Seitenleiste erschienen dann auch alte Musikvideos von ihr, die mir zeigten, was für eine tolle Musik diese Dame außer „I love Rock’n’Roll“ noch so draufhatte und wie hübsch sie damals war. Danke, YouTube für dieses seltene, bisher von mir noch unentdeckte Material. Auch für Konzertmitschnitte und Alben in voller Länge. Und im Gegensatz zu den sonst häufig dummen Kommentaren auf dieser Plattform, hielten sich die User zur Abwechslung dezent zurück. Wenn es für mich schon herzergreifend wird, dann möchte ich mich nicht auch noch über solche Respektlosigkeiten ärgern müssen.