Die fünf Besten am Donnerstag : Serienwelten, die ich nur ungern verlassen habe

 

 

Für die 88. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog  gibt es eine Unterbrechung der Musikserie, was ich jetzt gar nicht so schlimm finde, denn heute geht es um Serienwelten, die man nur ungern verlässt, weil man mit den Charakteren darin so mitgefiebert hat. „Sons of Anarchy“ zähle ich nicht mit, weil ich gerade erst frisch in die zweite von sieben Staffeln eingestiegen bin. Also, schau’n wir mal, ob ich auch auf fünf komme.

 

Fünf abgeschlossene Serienwelten, in denen ich gerne

weiter zu Gast gewesen wäre:

 

The Paradise

Hat mir schon die Serie „Mr. Selfridge“ um die Entstehung des gleichnamigen Kaufhauses gefallen, so fand ich „The Paradise“ als nach England verlagerte Verfilmung von Emile Zolas Roman „Das Paradies der Frauen“ noch besser und war traurig, dass es nach zwei Staffeln wegen zu schwacher Zuschauerquoten keine weiteren mehr gab.

Downton Abbey

Oh, was habe ich mit dem Schicksal der englischen Adelsfamilie Crawley in ihrem wunderschönen Landsitz mitgelitten und habe dennoch am Schluss schweren Herzens einsehen müssen, dass nach sechs Staffeln die Geschichte auserzählt war. Das ganze Ambiente Anfang des Jahrhunderts bis hinein in die Zwanziger Jahre fand ich schon bei Agatha-Christie-Verfilmungen und dem Downton-Abbey-Vorläufer „Gosford Park“ so toll, dass ich mir jetzt nur noch schwer vorstellen kann, was wohl danach gekommen wäre.

Torchwood

Zwei lange Staffeln, eine fünfteilige Miniserie und ein Zehnteiler, bei dem es sich um eine Co-Produktion der BBC mit dem amerikanischen Kabelsender „starz“ handelt, bilden die Serienwelt von „Torchwood“, die als Ableger von „Dr. Who“ begonnen hat und deren Name ein Anagramm des letzteren bildet. Würfelt man die Buchstaben von „Dr. Who“ durcheinander, kommt „Torchwood“ dabei raus. Action und die Jagd nach Aliens, eine im Original teilweise sehr deftige Sprache und kontroverse Themen haben für mich den Reiz dieser Serie ausgemacht, aber wenn sich ein Darsteller nach dem anderen per Drehbuch verabschiedet, fehlt halt der Stoff für weitere Staffeln.

Pushing Daisies

Leider auch nur kurz gelaufen ist die Serie, die auf der Idee aufbaut, dass ein junger Mann mit einer Berührung Tote wieder ins Leben zurückholen kann. Der Grund für dieses abrupte Ende ist laut Wikipedia ein Autorenstreik, nach dessen Ende die Serie nicht weitergedreht wurde. Schade, denn ich habe diesen skurrilen Humor geliebt.

Star Trek – Deep Space Nine

Immer, wenn wir es uns abend gemütlich machten und die ersten Töne des Vorspanns von DS9 erklangen, hatten wir beide den gleichen Gedanken: „It’s a sort of homecoming“ – die Raumstation war wie ein zweites Zuhause, und besonders witzig fand ich, dass ich im wirklichen Leben eine Frau kennenlernte, die mit Mode zu tun hatte und fast genauso hieß wie der Cardassianer, der auf der Station den Leuten die Kleider auf den Leib schneidert.

 

Auch wenn ich dort gerne länger geblieben wäre – manchmal ist es vielleicht gut, dass es weitere Folgen dieser Serien nicht mehr gibt. Denn andere haben ihren Zenit längst überschritten und dümpeln nur noch vor sich hin, um irgenwann sang- und klanglos ihr Leben auszuhauchen anstatt mit einem Schlag von der Bühne abzutreten.

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2 Kommentare zu “Die fünf Besten am Donnerstag : Serienwelten, die ich nur ungern verlassen habe

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