Media Monday # 354 : the supernatural edition

 

Eine kurze Arbeitswoche und steigende Temperaturen mit Sonnenschein haben meine Laune merklich angehoben. Und trotzdem habe ich mich abends mit einem Glas Rotwein auf die Couch verzogen, um „Sons of Anarchy“ zu gucken.

Ich muss sagen, dieser Tip, der von mehreren Seiten kam, war in letzter Zeit einer der besten. Und weil ich weiß, dass hier nach sieben Staffeln Schluss ist und die Zeit bis Juni, wenn die BBC die vierte Staffel von „Poldark“ ausstrahlen wird, noch so wahnsinnig lang ist, war ich so verwegen, mir eine Serie als Import aus Großbritannien zu bestellen, von der ich auch schon sehr viel Gutes gehört habe: „Being Human“ – eine WG in Bristol, die sich aus einem Geist (Lenora Crichlow), einem Werwolf (Russell Tovey) und einem Vampir (Aidan Turner) zusammensetzt. Gleich zwei Schauspieler, die mir schon in anderen Serien gefallen haben – was will ich mehr? Auch wenn ich mir geschworen habe, mir nie wieder irgendwas mit Vampiren, Werwölfen oder Zombies anzuschauen, so wie letzte Woche beim Media Monday, unter Frage Nummer Zwei. Man soll eben niemals nie sagen.

Nun aber zum Media Monday – hier kommen die sieben Lückentexte auf dem Blog medienjournal:

Media Monday # 354

1. Über Musik zu schreiben, hat mir jüngst enorme Freude bereitet, denn das ist meine momentane große Leidenschaft.

2. Regelmäßig am häufigsten gelesen werden bei mir auf dem Blog ja die Beiträge zum Media Monday und zu den 5 Besten am Donnerstag. Jedenfalls glaube ich das, aber um ganz sicherzugehen, müsste ich mich durch die Statistik graben.
3. „The straight story“ von David Lynch ist ein großartiges Road-Movie, in dem ein alter Mann seinen sterbenskranken Bruder besuchen will und Hunderte von Meilen quer durch die USA mit einem Aufsitzrasenmäher zurücklegt, weil er selbst keinen Führerschein hat und nicht gefahren werden möchte.
4. Gelegentlich bereue ich es ja, meine sogenannte Bucket-List nicht weiter abgearbeitet zu haben. Ich glaube, inzwischen liegen meine Prioritäten woanders.

5. Bücher, die eine Kombination aus Sachbuch und Roman sind, könnte man ja beinahe als Genre für sich bezeichnen, schließlich halte ich eine Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie für schwierig. Als letztes Beispiel in diesem Zusammenhang habe ich „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elizabeth Tova Bailey zuerst bei den Romanen gesucht, um dann von der Bibliothekarin darüber aufgeklärt zu werden, dass ich bei den Sachbüchern suchen muss.
6. Bei dem Wetter könnte man ja beinahe schon wieder über Open Air-Kino nachdenken. Ich für meinen Teil habe am Samstag mit dem neuesten Thriller von Sebastian Fitzek im Eiscafé gesessen und einen großen Eiskaffee dazu gelöffelt. Open-Air-Kino finde ich zwar ganz toll, aber leider fällt mir momentan kein Film ein, den ich an der frischen Luft mal wieder sehen möchte. Den letzten, den ich vor Jahre im Open-Air-Kino gesehen habe, war „L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr“.

7. Zuletzt habe ich eine ZDF-Reportage über Flohmärkte, Jäger und Sammler gesehen, und das war wie ein Blick in eine mir fremde Welt, weil zwar in mir auch ein kleiner Jäger und Sammler steckt, aber ich mir unmöglich vorstellen kann, zehntausend Schallplatten zu besitzen und davon auch noch jede einzelne zu kennen. Andererseits wäre so eine Jukebox im Haus auch cool, aber ich kenne mich: Selbst die Musiktruhe in unserem Keller, mit deren Plattenspieler man auch alte Schellackplatten abspielen kann, schweigt seit mindestens zwei Jahren stoisch vor sich hin.

 

 

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7 Kommentare zu “Media Monday # 354 : the supernatural edition

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