Media Monday # 355 : ein Stapel Filme

 

 


 

Freitag der Dreizehnte … gibt es einen besseren Tag für einen Zahnarztbesuch, stürmisches Regenwetter, einen U- und Straßenbahnstreik und einen Feueralarm? Okay, den Feueralarm hatte nicht ich, sondern mein Zahnarzt. Und da ich nicht sonderlich abergläubisch bin aber darauf gebaut habe, dass sich abergläubische Patienten an diesem Tag nicht in seine Praxis getraut haben, ist das, was ich insgeheim gehofft hatte, auch tatsächlich eingetreten: Ich kam schneller dran. Dadurch war ich dann auch schneller fertig und früher zu Hause, so dass ich mir mit „Final Destination“ auf der Couch gemütlich machen konnte. Was für ein gelungener Ausklang eines ätzend verlaufenden Tages. Eigentlich war die ganze Woche nicht sonderlich prickelnd gewesen, aber so nach und nach sind die Bestellungen eingetrudelt. Wenigstens ein kleiner Trost.

Was auch noch ein schöner Trost ist – die sieben Lückentexte auf dem Blog medienjournal :

Media Monday # 355

1. Jüngst habe ich mich für die Musik von Pink begeistern können und dabei festgestellt, dass jemand aus meiner Verwandtschaft einen ähnlichen Geschmack hat wie ich – ich finde, sie hat einfach eine Wahnsinnsstimme, und an manchen Tagen ist mir einfach danach:

 

 

2. Geht es um das Thema „Literaturverfilmungen“, so hat mir zuletzt der Film „Ein ganzes halbes Jahr“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Jojo Moyes sehr gut gefallen, und das lag nicht nur an Emilia Clarke in der Hauptrolle, sondern auch an der hervorragenden Besetzung der Nebenrollen: Charles Dance (bekannt als Tywin Lennister aus Game of Thrones), Jenna Coleman (Clara Oswald aus Dr. Who), Brendan Coyle (Diener Bates aus Downton Abbey) und Joanna Lumley. Dabei ist es Jahre her, dass ich das Buch regelrecht im Urlaub verschlungen habe, doch ich habe die Handlung noch sehr gut im Gedächtnis, schon allein wegen der Thematik, die mir sehr nahegegangen ist. Aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse – da kann mir keiner sagen, er hätte mich nicht davor gewarnt, dass ich Rotz und Wasser heulen musste.

 

3. Spiele-Verfilmungen sind bis jetzt fast immer an mir vorbeigegangen, aber wie ich neulich beim Media Monday schon schrieb, kenne ich nur „Prince of Persia“ mit Jake Gyllenhaal, und den finde ich richtig spannend.

 

4. Manche Filme muss man auch echt in der richtigen Stimmung „entdecken“, denn wenn sie sich um bestimmte Themen drehen, die nicht leicht zu verdauen sind, kann man ein wahres Wechselbad der Gefühle erleben. Zur Zeit habe ich außer „Ein ganzes halbes Jahr“ noch „Der große Trip – Wild“ mit Reese Witherspoon und „Prozac Nation – mein Leben mit der Psychopille“ mit Christina Ricci hier liegen, und gerade bei „Der große Trip“ weiß ich noch nicht, was mich erwartet. Ich könnte es mir auch einfach machen und mir „Cube“ oder „Die Welle“ ansehen, die ich beide schon kenne, aber habe ich gesagt, dass ich es immer bequem haben möchte?

5. Wenn bei mir/uns mal ein Spiel auf den Tisch/in die Konsole kommt, dann ist es inzwischen meistens ein Brettspiel wie „Die Siedler von Catan“, „Der Herr der Ringe“ oder „Die Säulen der Erde“ – im Gegensatz zu früher, als wir mit vier Leuten Bowling, Golf oder Frisbee-Golf mit der Wii-Sports gespielt haben.

 

6. Diese ganze Euphorie bezüglich des nächsten Marvel- und des nächsten Star Wars-Films können wohl nur Fans nachvollziehen: Mich interessiert weder der eine noch der andere; bei mir sind es andere Genres, die mich faszinieren.

 

7. Zuletzt habe ich eine Dokumentation über den Bürgerkrieg in Nordirland gesehen, und das war erhellend und gleichzeitig erschreckend, aber auch irgendwie passend, weil ich gerade mitten in der dritten Staffel von „Sons of Anarchy“ an der Stelle feststecke, die sich in Belfast abspielt. Sich etwas Hintergrundwissen zu verschaffen, kann nie schaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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7 Kommentare zu “Media Monday # 355 : ein Stapel Filme

      • Viel Spaß beim Lesen! Ich habe mich noch nicht wieder ran getraut, aber irgendwann werde ich sicher wieder darauf zurückkommen, weil ich natürlich wissen möchte, wie es mit der jungen Dame weitergeht

      • Es lohnt sich auf jeden Fall. Was in ihr vorgeht, ist so herzerfrischend geschrieben – und obwohl es mich an das erinnert, was ich oft fühle, zieht es mich nicht runter, sondern hat aufmunternde Wirkung.

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