Soundtrack of my life : essay on vocal ranges – with links to some footage – pt.2

 

footage (engl.) = Filmmaterial – das sich im speziellen Fall niemand ansehen muss

Back on Track: Nach dem Opener mit „I’ll always love you“ folgt jetzt das Vorprogramm, denn jeder anständige Haupt-Act braucht eins.

 

Vocal ranges – part II – „Drama, Baby!“

Nun, da ich mich als Fan geoutet habe, geht es nun weiter auf meiner Straße mit Umleitungen und Zeitsprüngen. Bei youtube bin ich irgendwann auf ein Video der Sendung „Carpool Karaoke“ gestoßen, in der der britische Schauspieler James Corden alle möglichen Sänger als Fahrgäste in seinem Taxi durch die Gegend fährt und zusammen mit ihnen ihre Hits singt, sozusagen als Karaoke-Version. In dem Video wird dann auch bei jedem Song die entsprechende Stimmlage, z.B. B3, D4 oder A5 eingeblendet – so wie ich es verstanden habe, also die B-Note der dritten Oktave, die D-Note der vierten oder die A-Note der fünften Oktave. Je höher die Zahl, desto höher die Oktave, und genau so hoch dann auch die Stimme. James Corden traf sogar höhere Töne als Bruno Mars, und das will schon was heißen (dabei mag ich den nicht mal – James Corden dagegen schon).

James Corden – Full vocal Range on Carpool Karaoke G2-G#5

 

So, wieder was gelernt – Stimmumfang heißt auf englisch „vocal range“, und wenn ich schon mal dabei war, konnte ich auch gleich nach weiteren Videos suchen, die sich mit „vocal ranges“ beschäftigen, u.a. auch wie man seine eigene Stimmlage herausfinden kann, was ich immer interessant finde. In einem Selbstversuch habe ich herausgefunden, dass ich zwar Probleme habe, die den ganz hohen und tiefen Töne zu treffen und zu halten, ich mich aber trotzdem noch im Altbereich bewege. Also eher Simone Simons als Tarja Turunen (Nightwish) – wobei meine Sangeskünste nur für die Dusche taugen:

Simone Simons vocal range

 

 

Oder Sharon den Adel von Within Temptation, aber diese Frau ist für mich sowieso ein Ausnahmetalent, das mühelos in mehreren Stimmlagen unterwegs sein kann. Was bei den einen als Gequietsche ankommt, empfinden die anderen als wohlklingend.

Was dahinter steckt, dem wollte einst die Pro7-Sendung „Galileo“ auf den Grund gehen. Diese Sendung bzw. diesen Sender schaue ich schon seit eineinhalb Jahren nicht mehr, aber einen Teil dieses Beitrags habe ich noch gut im Gedächtnis: Bei „Galileo“ wollte man nämlich beweisen, dass die meisten Frauen bei Männern hohe Singstimmen toll finden. Ob man dort auch die Vorlieben der Männer bei weiblichen Stimmen untersucht hat, habe ich leider vergessen. Aber eine Einsicht konnte ich dank dieser „wissenschaftlichen“ Erkenntnis gewinnen: Ich gehöre demnach nicht zu den meisten Frauen, denn es sind die tieferen Stimmen, mit denen man mich einfangen kann, also eher die Tonlage Bariton statt Tenor bei Männern und Alt statt Sopran bei Frauen.

Wenn man mir Karten für Shows wie „The Ten Tenors“ schenken würde, hätte ich wenig Lust, hinzugehen – aber wenn bei einem Festival wie dem M’Era Luna auf dem Hildesheimer Flugplatz die Band H.I.M. Einen Auftritt hat, würde ich mir genau aus diesem Grund ein Ticket für das komplette Festival leisten. Nun aber wieder zurück zu den Youtube-Videos, die ich mir angeschaut habe, weil ich einfach mal wissen wollte, in welchem Bereich meine bevorzugten Sänger so unterwegs sind und war beeindruckt, über wieviele Oktaven sich deren Stimmen so erstrecken.

Mit dem Haupt-Act geht es demnächst im dritten Teil weiter: Vocal ranges – part III – „the graph on the wall“

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Die 5 Besten am Donnerstag – Filme der 70er Jahre

 

 

Beim Filmcountdown auf Goranas Blog ergothek geht es heute weiter mit den 5 besten Filmen der 70er Jahre. Ohne lange Vorrede geht es, chronologisch geordnet, auch schon los:

 

1972 – Cabaret (Cabaret):

Einer der Musicalfilme, die ich mir immer wieder ansehen kann; nicht nur wegen der Besetzung (Liza Minelli at her best), sondern auch wegen der Handlung, die sich um die Machtergreifung der Nationalsozialisten dreht.

 

1973 – Robin Hood (Robin Hood):

Von allen Robin-Hood-Filmen ist dieser Disney-Zeichentrickfilm für mich die originellste Version; schon allein wegen der Schlange Sir Hiss, dem Berater des Königs John, der als daumenlutschender Löwe dargestellt wird.

 

1976 – Flucht ins 23. Jahrhundert (Logan’s Run):

Science-Fiction mit Michael York als Logan 5, der sich nicht damit zufriedengeben will, dass in der Wohlstandsgesellschaft, in der er lebt, das Lebensalter der Menschen auf 30 Jahre begrenzt ist.

 

1978 – Tod auf dem Nil (Death on the Nile):

Mein Lieblingskrimi mit Sir Peter Ustinov als Hercule Poirot und Maggie Smith als Gesellschaftsdame der sie schikanierenden Bette Davis. Auch wenn ich ihn schon oft gesehen habe, schaue ich ihn immer wieder gerne an.

 

1979 : Die Blechtrommel

Stimmige Verfilmung eines Teils des gleichnamigen Romans von Günter Grass.