Serienmittwoch bei Corly # 121 : Serien mit speziellen Effekten

 

 

Heute geht es beim Serienmittwoch auf Corlys Blog um „in irgendeiner Form auffällig gestaltete Serien (Effekte, Einblendungen von irgendwas oder so was in der Art)“

 

Das erste, was mir bei Serien sofort ins Auge fällt, ist der Vorspann. Wenn er eine super Musik und außergewönliche Effekte aufweisen kann, bin ich neugierig, wie es weitergeht. Hier ein paar Beispiele:

Game of Thrones: Schon wie über die Karte von Westeros und teilweise auch Essos gezoomt wird, inclusive der detailliert nachgebauten Städte, in der sich so einiges mit Hilfe von Zahnrädern bewegt, ist für mich ein Genuss. Hinzu kommt noch, dass der Vorspann nie gleich bleibt und der Fokus auch mal auf andere Gegenden in diesem riesigen Reich gelegt wird

Grey’s Anatomy: OP-Besteck contra Wimpernzange, eine OP-Schwester verlässt von links nach rechts den OP und verwandelt sich in der nächsten Einstellung in einen Kellner, der Getränke serviert, und als Klassiker läuft im oberen Teil des Bildes eine Flüssigkeit durch den Tropf, um im unteren Teil des Bildes im Cocktailglas anzukommen.

Desperate Housewives: Zur Musik von Danny Elfman reihen sich von berühmten Gemälden inspirierte Szenenbilder aneinander.

Sons of Anarchy: die Tattoos, die sich von der Haut der eingeblendeten Personen wegbewegen und in den Namen der betreffenden Person verwandeln

 

Interessante Effekte in der Handlung habe ich in folgenden Serien entdeckt:

Ally McBeal: Wie es bildlich aussieht, wenn man jemanden durch den Telefonhörer zieht, und andere nette visualisierte Redensarten, konnte ich früher bei dieser inzwischen nicht mehr existierenden Anwaltsserie entdeckt.

Fringe: Besonders beeindruckend fand ich die Namen der Orte, die dreidimensional in der Luft hingen, und unter denen die Darsteller durchlaufen konnten.

Being Human: Wenn Annie bzw. Sally als Geist unsichtbar werden bzw. sich materialisieren, finde ich das viel interessanter als die Verwandlung von George bzw. Josh in einen Werwolf oder von John bzw. Aidan in einen Vampir. Und wenn scheinbar aus dem Nichts eine Tür auftaucht, das ist für mich auch ein ganz neuer Ansatz.

American Horror Story: Bühnenbild und Kostüme in den Staffeln „Hotel“ und „Freak Show“ finde ich einfach traumhaft.

 

Und wenn ich schon mal bei Figuren in diversen Serien bin – wegen dieser Charaktere liebe ich einzelne Staffeln oder gar einzelne Folgen:

American Horror Story – Staffel „Hotel“: Lady Gaga. Die ist für mich ein einziger Knalleffekt.

Dr. Who–Folge „Blink“: Die sogenannten Weeping Angels (Weinende Engel). Die sind so gespenstisch, dass ich immer wieder erschrecke, wenn sie unvermittelt im Bild auftauchen, um ihre Opfer in die Vergangenheit zurückzuschicken, aber immer innerhalb deren Lebenszeit.

Dr. Who-Folge „Partners in Crime“: Machen Sie bloß nicht jede Diät mit, die wahre Wunder verspricht, und schon gar nicht so eine, die mit dem Spruch „The fat just walks away“ protzt. Hier spaziert das „Fett“ tatsächlich von dannen, und zwar in Gestalt der unglaublich niedlich aussehenden Adipose, aber die sind so richtig tückisch und lassen ihren Wirt nach spontaner Fettreduktion als Leiche zurück, obwohl sie eigentlich nichts dafür können und auch noch nett zum Abschied winken.

 

Mit diesen 11 Beispielen lasse ich es dann auch wieder gut sein.

Werbeanzeigen