Media Monday # 359 : Mörderisch gut

 

Sich aufs Faulenzen zu freuen, um dann nach dem Mittagsschläfchen einen Thriller mit über 400 Seiten an einem Samstagnachmittag runterzureißen, kann dazu führen, dass man am Abend keinen Schlaf findet und ausgerechnet dann ein Programm einschaltet, auf dem die Filme „Final Destination 3“ und „Final Destination 4“ hintereinander laufen. Man will eigentlich wegsehen, ist aber von der Katastrophe so gebannt, dass man beide Filme, dessen Handlung man auswendig kennt, trotzdem zu Ende schaut. Trotz gruseliger ElitePartner-, Parship- und Ruf-mich-an-Stöhn-Werbung. Wenigstens weiß ich jetzt, warum „Final Destination 4“ von Pro7 Schweiz erst ab 18 freigegeben wurde. Bestimmt nicht wegen der blutigen Art, die Darsteller einen nach dem anderen ins Jenseits zu schicken.

Wer die Final-Destination-Reihe noch nicht kennt: Die Handlung ist bei den vier Filmen, die ich bisher gesehen habe, immer die gleiche, nur mit unterschiedlichen Ausgangssituationen. Den Thriller „Atemnot“ (nicht „Atemlos“) fand ich übrigens sehr unterhaltsam, schon allein wegen des Namens, den das englische Dörfchen trägt: Morden. Ich glaube nicht, dass der Schriftstellerin bewusst war, dass der Name in der deutschen Übersetzung ein sinnvolles und auf ironische Art dazu passendes Wort ist.

Meine Destination am Sonntagabend sind die sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal in der aktuellen Ausgabe des Media Monday:

 

Media Monday # 359

1. Der Song “Elegantly Wasted“ geht mir ja seit ich das Video dazu auf youtube gesehen habe, nicht mehr aus dem Kopf, und wenn die CD beim Autofahren läuft, muss ich an das Autorennen in „Final Destination 4“ denken.

2. webfail.de funktioniert als Stimmungs-Aufheller bei mir eigentlich immer, denn da gibt es für mich immer etwas witziges zum Anschauen, egal ob es sich um dumme Sprüche handelt oder um zum Brüllen komische Hunde- und Katzenfotos bzw. -videos.

3. Wenn ich schon höre, dass meine Lieblingsserie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann frage ich, was das soll – schließlich sollte der Cliffhanger doch dazu da sein, die Spannung auf die Fortsetzung zu steigern, und wenn dann nichts kommt, ist das m.E. nicht nur mehr als ärgerlich, sondern auch ein Widerspruch in sich.

 

4. “Rendez-vous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery aus dem mare-Verlag ist eines dieser Bücher, das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich erfährt man hier auf liebevoll geschilderte Art und Weise, was für sensible und hochintelligente Tiere die achtarmigen Meeresbewohner sind.

 

5. Für den irischen Schauspieler Aidan Turner schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil er mir schon als Titelfigur der Neuverfilmung des Period Dramas „Poldark“ gut gefallen hat. Interessant fand ich, dass er auch in dem Film „Der Hobbit“ mitgespielt hat. Leider bedeutete das auch, dass mit seiner Rolle als Vampir in „Being Human“ nach der dritten Staffel Schluss war. Jetzt bin ich als Krimifan auf die Agatha-Christie-Verfilmung von „And then there were none“ gespannt, wo er zur Abwechslung mal einen fiesen Charakter spielt.

6. John Nettles ist als Nebendarsteller in dem Period Drama „Poldark“ ja so gar nicht mein Fall, wohingegen als/in Inspector Barnaby mit seiner unnachahmlich trockenen Art.

7. Zuletzt habe ich versucht, drei Sudokus am Stück zu lösen, und das war ganz schön knifflig, weil es die letzten in diesem Sudokublock mit der höchsten Schwierigkeitsstufe sind. Hier muss man nämlich die Kästchen mit Zahlen von 1 bis 12 füllen, und da wird’s für mich schnell unübersichtlich. Dennoch wollte ich die Rätsel zu Ende bringen, damit ich diesen Block abschließen kann. Ob ich so schnell nochmal welche lösen werde, weiß ich jetzt noch nicht.