Media Monday # 360 : Long Weekend

 

Der Titel ist irreführend. Es geht hier nicht um den australischen Spielfilm von 2008, sondern darum, dass ich ein langes Wochenende genieße, an dem ich mich um zwei Dinge kümmere:

Die anstehende Planung meines vor der Tür stehenden Sommerurlaubs und die Umbaumaßnahmen meines Blogs, weil am kommenden Freitag die Datenschutz-Grundverordnung (DGSV) endgültig in Kraft treten soll. Aus diesem Grund werde ich mein Blog in Kürze erst einmal auf privat umstellen, damit ich in Ruhe die nötigen Änderungen vornehmen kann.

Gartenarbeiten bieten sich bei dieser Gelegenheit dann auch gleich mit an. Nachdem ich am Samstag im Schweiße meines Angesichts dem kniehohen und teilweise auch schon hüfthohen Gras und anderen nervigen Gewächsen mit dem Rasenmäher zu Leibe gerückt bin, kann meine Gartenfee das Areal endlich betreten, ohne über den nachgewachsenen Bambus (die Pest!) zu stolpern oder, so wie ich gestern, mit einem Bein im Gartenteich zu landen. Wie meine Hose und Schuhe nach der Aktion aussahen, muss ich wohl niemandem verraten. Aber das passiert halt, wenn man beim Rasenmähen nicht darauf achtet, wohin man tritt.

Nicht baden gegangen bin ich bisher beim Ausfüllen der sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal zum Media Monday. Ob ich es aber auch weiterhin schaffe, so regelmäßig wie bisher dabei zu sein, kann ich heute noch nicht versprechen; am besten abwarten und Tee trinken.

 

 

Media Monday # 360

1. Wenn am Donnerstag der neue Star Wars-Film anläuft, bleibe ich hübsch daheim, weil mich Star Wars mit seinen diversen Ablegern nicht interessiert.

2. Die Pfingst-Feiertage nutze ich zur Überarbeitung meines Blogs.

3. David Tennant sieht man leider kaum noch in etwas anderem als in Produktionen, die ich entweder nicht sehen kann oder von denen ich immer erst weit hinterher erfahre.

4. Ich hätte ja mal richtig Bock, eine extravagante bzw. ausgefallene Eiskreation zu essen, wo ich jetzt weiß, dass ich nicht nach Bornholm fahren werde, wo es angeblich das größte Eis der Welt gibt: eine riesige Eiswaffel (30 oder 40 cm) mit sechs großen Kugeln und Streuseln drauf, gekrönt von einer kleinen Eiswaffel und einer dänischen Flagge.

5. Nightmare on Elm Street ist schon ein ziemlich heftiger Film, denn schon allein die Vorstellung, niemals einschlafen zu dürfen, weil man sonst im Traum von Freddy Krueger dahingemetzelt wird, ist für mich schon Horror genug. Und irgendwann kann auch Schlafmangel zum Tod führen. Die betreffende Person hat also die A****karte gezogen, wenn ihr Mr.Krueger im Traum begegnet. So richtig schauderhaft finde ich aber dagegen die Neuverfilmung, bei der ich zwar einige Schockmomente hatte, aber ich fürchte, an die Originalfassung reicht das Remake nicht heran.

6. Wenn ich nur daran denke, wie viel Arbeit ich in der nächsten Zeit im Hintergrund in mein Blog investieren darf, während es im Vordergrund erst einmal still liegt, bin ich nicht gerade fröhlich gestimmt.

7. Zuletzt habe ich viel Zeit mit dem Buchen von diversen Unterkünften in Norddeutschland und Dänemark verbracht, und das war teilweise sehr erheiternd, was die Kommunikation betrifft, weil ich meine Anfrage auf englisch gestellt habe und eine Antwort auf dänisch bekommen habe.

Den Sonntagabend habe ich dann mit einer Entdeckung auf BBC One beschlossen: der Beginn der dreiteiligen Miniserie „A very english scandal“ (Regie: Stephen Frears / Drehbuch: Russell T Davies), die die sogenannte „Thorpe Affair“ beleuchtet. Der Parlamentsabgeordnete und Oberhaupt der Liberal Party, Jeremy Thorpe (Hugh Grant), wird angeklagt, seinen früheren Liebhaber Norman Scott (Ben Whishaw) ermordet zu haben. Im ersten Teil des Dreiteilers wird das Mordkomplott beschlossen. Echt fies. Fast hätte ich Hugh Grant gar nicht wiedererkannt, aber die Rolle als aalglatter, eiskalt berechnender Politiker passt gar nicht übel zu ihm. Just my five cents. Die nächsten beiden Sonntagabende sind gerettet.