Meine Weltreise 2018 – Vorwort

 

 

Texas – Kamerun – Südsee – Kalifornien – Brasilien – Bali …

Bis auf Australien und die Antarktis ist jeder Kontinent dabei. Wer jetzt zweifelt, ob zwei Wochen für diese Stationen reichen, der hat noch nicht mit mir und meiner Hinterhältigkeit gerechnet, denn für diese Reise brauche ich weder Schiff noch Flugzeug, die Kilometerzahl hält sich in Grenzen, und ich muss dazu noch nicht einmal Europa verlassen, denn geplant hatte ich folgende Route:

1. TEXAS (Groß Oesingen)

2. von dort über KAMERUN nach Hitzacker

3. von dort über WELT nach Flensburg

4. von dort nach Sønderborg (in der Nähe der dänischen Südsee)

5. von Sønderborg zurück nach KALIFORNIEN und BRASILIEN

Die Hinterhältigkeit bestand also darin, meine Kollegen einmal gründlich auf den Arm zu nehmen, nachdem sie sich gegenseitig von ihren tollen Kreuzfahrten vorgeschwärmt haben – die einzige Kreuzfahrten, die ich je unternommen habe, war die Fahrt an mehreren Autobahnkreuzen vorbei, auf dem Weg in den Urlaub.

Aber wie kommt man bloß auf so eine Idee?

Mit einem GEO-Magazin über Weltreisen fing alles an. Durch einen erheiternden, aber trotzdem liebevoll geschriebenen Artikel über eine Reise in das nordfriesische Dorf Welt, in der Nähe von Eiderstedt, fand ich Gefallen daran, auch einmal eine solche Reise zu unternehmen; zumal ich durch Urlaube in unterschiedlichen Gegenden Deutschlands von Ortschaften mit exotischen Namen wusste.

Eine Idee war geboren: Meine persönliche Weltreise würde mich nach Welt führen – aber eben auch an all die Orte, die man mit anderen Kontinenten verbindet: Texas, Kamerun, die Südsee, Kalifornen und Brasilien. Warum nicht die Reiseroute so legen, dass ich möglichst viele „fremde Länder“ erkunden konnte? Nach mehreren Runden Landkarten-Tetris kam ich zu einer brauchbaren Reihenfolge…

1. TEXAS (Groß Oesingen): 386 km

2. von dort über KAMERUN nach Hitzacker: ca. 80 km

3. von dort über WELT nach Flensburg: ca. 333 km

4. von dort nach Sønderborg (in der Nähe der dänischen Südsee): 45 km

5. von Sønderborg zurück nach KALIFORNIEN und BRASILIEN: 161 km

6. zurück nach Usingen: 594 km

Das sah zwar aus wie mit der Kirche ums Dorf gefahren, enthielt aber keine Schleifen oder Loops, und da bekanntlich der Weg das Ziel ist, buchte ich meine Unterkünfte in den entsprechenden Orten vier Wochen bevor es losgehen sollte.

11. bis 13. Juni: Jugendherberge in Hitzacker

13. bis 15. Juni: Gästehaus in Flensburg

15. bis 21. Juni: Hotel Garni in Sønderborg

21. bis 24. Juni: Hotel in Kalifornien (Schönberger Strand)

Mit genügend Musik, meiner Kamera und genügend aufgeladenen Akkus im Gepäck, konnte es dann am 11. Juni endlich losgehen, nachdem ich dieser Reise so lange entgegengefiebert hatte. Dass ich so einiges an Änderungen erlebte, konnte ich bei der Planung noch nicht ahnen.

Die Jugendherberge in Hitzacker kannte ich bereits von einem Besuch vor einigen Jahren. Sie hatte ich als etwas abgelegen und mit einem großen Parkplatz in Erinnerung, und dass es lebhaft werden würde, war mir schon bei der Buchung klar. Als ich dann am frühen Nachmittag ankam, sorgten drei Schulklassen auf Klassenfahrt für genug Leben in der Bude. Aber warum soll ich mich an pubertierenden Schülern auf demselben Stockwerk stören, wenn ich ein Vierbettzimmer ganz für mich alleine haben kann und mich niemand anmeckert, weil ich nachts mit weit geöffnetem Fenster schlafen möchte? Bier gab es auch, das Wetter war schön, das Städtchen Hitzacker noch schöner, das Essen prima, und was noch fehlte, konnte ich unterwegs problemlos nachkaufen. Leider sollte dieser Fall schneller eintreten, als mir lieb war, wenn auch auf ganz andere Art.

Nachkaufen kann man jedoch nicht die Bilder, die unwiederbringlich verschwunden sind, wenn man die Kamera verliert. Diese Erfahrung schon zu Beginn der Reise zu machen, war zwar bitter; aber als mir klar wurde, dass die Erinnerungen in meinem Kopf und meinem Herzen für immer mir gehören, so lange ich noch alle meine Sinne beisammen habe, und dass sie mir auch keiner nehmen kann, fiel mir der Verlust schon leichter. Aber diese Episode gehört zu einem anderen Kapitel, das noch folgt.

Fürs erste belasse ich es mit diesem Vorwort, denn die Erinnerungen, die ich auf die alte Art handschriftlich in einem Tagebuch festgehalten habe, fasse ich in gekürzter Form in sechs Kapiteln zusammen: Hitzacker – Flensburg – Dänemark – Ostsee – Rückkehr – Nachwort.

Wer auf Texas in dieser Aufstellung hofft, der wartet vergeblich, denn Texas habe ich nicht gefunden. Dafür aber Bali – und das bedarf einer gesonderten Erwähnung. Aber auch hier gilt, frei nach Michael Ende: Das ist eine andere Geschichte, und die soll ein andermal erzählt werden.

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Ankündigung – Reiseberichte mit Bildern : Meine Weltreise oder Schnitzeljagd für Anfänger

 

Als meine Kollegen mich fragten, wo ich dieses Jahr denn meinen Urlaub verbringen würde, musste ich ihnen gestehen, dass ich leider nicht an der geplanten Kreuzfahrt mit einem Expeditionsschiff rund um Island teilnehmen würde, sondern das gesparte Geld in vierstelliger Höhe lieber für eine zweiwöchige Weltreise ausgeben würde. Meine Kollegen zweifelten schon an der Machbarkeit dieses Vorhabens, doch da kennen sie mich und mein Organisationstalent aber schlecht!

Was daraus geworden ist, inclusive Fotos, veröffentliche ich demnächst nach und nach in einzelnen Abschnitten. Die Reise habe ich während meiner Blogpause unternommen und die Bilder anschließend in einem Album auf pinterest gesammelt. Meine Erlebnisse habe ich von Hand in einem Tagebuch festgehalten und nach der Reise auf dem Laptop zusammengefasst. Die Texte über die einzelnen Etappen der Reise werden daher manchen relativ kurz erscheinen, im Verhältnis zu dem, was ich erlebt habe.

Ein Wort vorab – für mich war es die beste Zeit seit langem. Reisen individuell zu planen und ohne Unterstützung eines großen Reiseveranstalters nach eigenem Gusto zu gestalten, hat mir schon immer großen Spaß gemacht – ein Vergnügen, das ich nun wiederentdeckt habe. Die Spannung, das Fiebern, ob die Puzzleteile passen werden und am Schluss die Freude, wenn der Plan aufgeht – das hatte ich zuletzt 2008, als ich unsere Reise durch Schottland und England organisiert habe. In den Jahren danach ist dies leider verloren gegangen.

Und nachdem ich meinen Mann im Oktober 2016 nach knapp 15 Jahren Ehe verloren hatte, musste ich mich völlig neu orientieren, was mir zu Beginn unheimlich schwer gefallen ist; niemals hätte ich gedacht, dass es mir eines Tages möglich sein würde, mich wieder frei, leicht und unbeschwert zu fühlen und vor allem den Blick wieder nach vorne zu richten und nicht alles schwarz oder wie in einem diffusen Nebel zu sehen.

Nur für kurze Zeit – und eigens für den Media Monday # 377 : ein kurzes Lebenszeichen – I’m not dead ;-)

I’m not dead“.

Mit diesem Zitat eines Albums von Pink melde ich mich zurück, denn seit Mai hat sich mein Blog im Privatstatus befunden; teils weil ich keine Ahnung hatte, wie ich das Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf meinem Blog umsetzen kann, und teilweise hatte ich zum Bloggen keine Lust.

Erst ein Urlaub (Berichte darüber sind in Planung), dann eine schwierige Phase mit beruflichen und privaten Themen, die mich immer noch auf Trab halten… aber eins habe ich mir nicht nehmen lassen, nämlich mein Privatvergnügen, zu dem ich jeden Montag für mich die sieben Lückentexte zum Media Monday (auf Wulfs Blog medienjournal) für mich außer Konkurrenz ausgefüllt habe. Aus purem Spaß an der Freud.

Jetzt habe ich den Passus mit der DSGVO unter der Überschrift „Datenschutz und Impressum“ in dem Bild mit dem gezeichneten Männchen untergebracht – der Weg dort hin führt über folgenden Link:

https://blaupause7.wordpress.com/2015/05/01/under-construction-besser-spat-als-nie-impressum-disclaimer/

Hinweise auf Cookies, Spamfilter, Kommentarfunktion und vieles mehr gibt’s jetzt dort, und ich hoffe, den minimalen Anforderungen damit erst einmal Genüge getan zu haben – eventuell werde ich mein Blog nochmals zwischendurch in den Privatmodus umstellen, bis zur endgültigen Erleuchtungen. Auf Einbindungen von youtube-Videos werde ich erst mal bis auf weiteres verzichten, denn auf Ärger und Stress habe ich keine Lust. Lieber beschäftige ich mich mit angenehmeren Dingen, wie zum Beispiel der aktuellen Ausgabe des Media Monday – bei dem vierten Text hatte ich gleich mehrere Ideen, einmal in musikalischer und einmal in filmischer Hinsicht.

Here you are: https://medienjournal-blog.de/2018/09/media-monday-377

Media Monday # 377

1. Wenn demnächst der Horroctober startet, bleibe ich außen vor, weil ich keine ausgeprägte Vorliebe für Horrorfilme habe. Ab und an schon, aber es gibt andere Genres, die mir auch gefallen.


2. Nachdem sich das dritte Quartal nun auch langsam dem Ende neigt, lässt sich wohl sagen, dass mein bisheriges Film- oder Serien-Highlight dieses Jahr von mir auf drei Serien verteilt wird: „Orange is the new black“, „Sons of Anarchy“ und „Being Human“ (UK Version).


3. Spiele(n) mit Freunden: Lange schon nicht mehr gehabt, ist ein Abend mit Wii-Sports, wahlweise Bowling, Golf oder Frisbee-Golf. Vielleicht fangen wir damit wieder an, denn Lust dazu hätte ich jetzt echt mal wieder – immerhin ist meine Wii schon seit 2 Jahren eingemottet. Wird Zeit für eine Auferstehung.


4. Ich mag die Musik von INXS ja wirklich sehr, aber in den Mails, die ich von Amazon erhalte, gehen mir die vielen Angebote für immer neue Greatest-Hits-CDs von dieser Band gewaltig auf den Zeiger. Zumal auf den CDs immer dieselben Hits drauf sind, die ich nicht in mehrfacher Ausfertigung haben möchte. Ein Original langt mir völlig. Ich mag mich zwar zu den Fans zählen, aber so weit geht dann meine Begeisterung doch nicht. Außerdem mag ich Leonardo di Caprio ja wirklich sehr, aber in „The Wolf of Wall Street“ hat er sich selbst übertroffen.

 

4 - INXS

PS: Klicken auf das Bild bringt nichts – die Bildquelle dazu gibt’s hier:

https://i.pinimg.com/564x/2d/cc/af/2dccaf62781f4ecf42705a1545a274e8.jpg


5. Ein zweiter Teil, der weitaus besser ist als sein Vorgänger? Klar, zum Beispiel Spiderman 2.


6. Star Wars und das ganze Drumherum mag ja gehypt werden wie sonst etwas, aber mich interessiert dieses Universum ganz und gar nicht.


7. Zuletzt habe ich den Film „The Wolf of Wall Street“ auf DVD geschaut, und das war besser als ich dachte, weil ich mit längeren Filmen generell meine Schwierigkeiten habe, aber mich hat der Film angenehm überrascht. Außerdem habe ich – wie oben beschrieben – in mein Blog das Thema „Datenschutz“ integriert. Wenn das Banner mit dem Hinweis auf Cookies auf der Startseite erscheint, gut – falls nicht, der Hinweis ist zusätzlich unter dem entsprechenden Link abgespeichert. Kommentieren ist möglich, aber eine Checkbox findet hier auch noch niemand. Mal sehen, wann die Erleuchtung durch sachdienliche Hinweise folgt.

 

Fürs erste war’s das erst einmal. Wenn ich später nochmal auf Tauchstation gehe, ist das dem ständigen Auf und Ab im realen Leben geschuldet. Bei Blogaktionen werde ich auch weiterhin noch mit von der Partie sein.