15 Tage 15 Tassen – eine Aktion von wortman und aequitasetveritas

Zeigt her eure Tassen! Ich habe nicht mehr alle Tassen im Schrank, denn ich habe sie alle zum Fotografieren herausgeholt. Ab dem 9. September gab es 15 Tage lang eine andere Tasse von mir zu sehen. Da ich mein Blog als nichtöffentlich weitergeführt hatte, musste ich den jeweiligen Tag zum entsprechenden Foto auf meiner Pinnwand bei pinterest verlinken. Und das ist dabei herausekommen, denn zu den zu Hause aufgetauchten Tassen sind noch welche aus dem Büro dazugekommen:

 

01 – Erbschaftstasse — 02 – Werner — 03 – Zillotasse „Dance with the dead“ — 04 – Orange: Espressionist – passend zur Serie „Orange is the new black“ — 05 – Zillotasse „Mors Certa Hora Incerta“

06 – Kölner Weihnachtsmärkte: Hafentassse — 07 – Dartmoor Cup 1: Indian Tea — 08 – Dartmoor Cup 2: Coffee — 09 – Matchatasse mit Vogelmotiv — 10 – Londoner U-Bahn: The Tube — 11 – Bürotasse: Wir bringen eure Mäuse so richtig in Fahrt

 

Leider sind drei davon inzwischen verschwunden. Die Nosferatutasse habe ich verschlampt, die Espressionistentasse wurde erfolgreich von mir geschrottet, und die Tasse mit den Mäusen hat entweder jemand mitgenommen oder die Mäuse haben sich auf große Fahrt begeben.

Ab jetzt geht es auch auf meinem Blog damit wieder weiter. Und nicht mehr nur auf Pinterest. Hier kommt Tasse Nr. 12 – ein Geschenk aus einem Chinarestaurant, das 2016 neu eröffnet hat.

 

12 – Chinesische Tasse

 

12 - 20 sep 18 - China

 

Die Tasse hat einen Teefilter aus Porzellan und erinnert mich mit ihrem Deckel an eine Pagode. Verlinkt habe ich meinen Blogbeitrag bei Wortman und Aequitasetveritas unter dem entsprechenden Tag.

 

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~Die 5 besten Albumtitel am Donnerstag~

 

Nachdem ich jetzt so lange ausgesetzt habe, bin ich bei Goranas Mitmachaktion „Die fünf Besten am Donnerstag“ mit dem richtigen Thema dabei, denn musikalische Themen gehen bei mir immer – und zwar bei der Frage nach den

5 besten Albumtiteln

 

Nicht die Künstler, die ich am liebsten höre oder die schönsten Albumcover (da hätte ich andere gewählt), sondern die besten Albumtitel. Wie bei den Songtiteln, die in meinen Ohren reine Poesie sind, bin ich hier auf ähnliche Weise fündig geworden.

Leider bekam ich zu Beginn des Jahres ziemlich die Krise, weil beim Aufräumen immer mehr Schallplatten auftauchten, von denen ich nicht wusste, dass sie überhaupt noch existieren – manche Alben waren gleich mehrfach vorhanden, und manches, von dem ich nicht behaupten kann, dass es zu meiner bevorzugten Musikrichtung passt, hat meinem verstorbenen Mann gehört – davon konnte ich mich dann wiederum auch nicht trennen. Aber auch wenn sie noch so sensationell sind: Brauche ich Schallplatten wirklich doppelt?

Teilweise kam ich mir vor wie in dem Film „Shaun of the dead“, wo die zwei Jungs beim Zombieangriff entscheiden müssen, welche Platte sie als Wurfgeschoss gegen die nahende Apokalypse einsetzen und welche nicht. Da aber in nächster Zeit keine Zombies vor meiner Tür stehen werden, habe ich versucht, aus der riesigen Sammlung fünf geeignete Kandidaten für meine persönlichen Best-of auszuwählen.

Entschieden habe ich mich für Alben aus den 80er Jahren, die ich tatsächlich als richtige Schallplatte in Vinyl habe, abzuspielen mit 33 Umdrehungen pro Minute, und geordnet in chronologischer Reihenfolge:

 

1983 – Construction Time Again – Depeche Mode

Ach ja, damals, als die noch junge Sampling-Technik noch neu und aufregend war und für einen tollen Maschinensound erzeugte… da wurde Depeche Mode für mich erst so richtig interessant, denn zu dieser Zeit mochte ich düsterere Klänge lieber als die leichte und fluffige Popmusik, die ich bis dato von ihnen gekannt hatte. „Everything counts“ ist bis heute einer der wenigen ganz alten Stücke, die ich von ihnen immer noch gerne höre.

 

1984 – The unforgettable fire – U2

Nicht nur der Titel hat Symbolkraft (er bezieht sich auf Bilder, die Überlebende der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki gemalt haben), auch das Bild auf dem Cover hat für mich eine ungeheure Kraft: Die Ruine eines irischen Schlosses wurde von Anton Corbijn fotografiert und die Kopie einer Aufnahme des Fotokünstlers Simon Marsden. Dieser Spaß kam die Band teuer zu stehen. Auch auf diesem Album ist ein Song, den ich bis heute immer noch hören kann, ohne mich zu langweilen: „Pride – in the name of love“.

 

1986 – Count three and pray – Berlin

Berlin auf den einen im Radio zu Tode gedudelten Hit „Take my breath away“, den ich im übrigen nicht ausstehen kann, zu reduzieren, wird diesem tollen Album einfach nicht gerecht. „Count three and pray“ könnte ich mir auch gut als Titel für einen Thriller, Horrorstreifen oder Spaghettiwestern vorstellen – die Musik würde jedoch zu keinem der Filme passen.

 

1986 – Brighter than a thousand suns – Killing Joke

Und aus dem gleichen Jahr eine ganz andere stilistische Ausprägung: „Heller als tausend Sonnen“ als Titel für ein rabenschwarzes, düsteres Album von einer Band mit einem Namen, der nicht gerade für das Versprühen von Heiterkeit sorgt. So stelle ich mir die Vertonung der Apokalypse vor, denn bei dem Titel muss ich immer an das gleichnamige Buch von Robert Jungk über das Schicksal der Atomforscher denken.

 

1987 – The people who grinned themselves to death – The Housemartins

Gewisse Indie-Pop-Bands mochte ich neben Wave, Rockabilly, Gothic, Punk und Rock auch noch. Die Housemartins gehörten mit dazu. Leider gab es sie nicht sehr lange – aber nach der Auflösung der Band verschwanden die Bandmitglieder nicht in der Versenkung, sondern gründeten andere Bands oder Projekte wie z.B. „The Beautiful South“ oder „Fatboy Slim“.

 

Mit diesen fünf Highlights der 80er Jahre ist meine Blogparade auch schon wieder beendet. Da bin ich mal gespannt, was die anderen, die auch mit dabei sind, heute in ihren Player gelegt haben.