Me Made Mittwoch : Oktober 2018 – wenn der Sommer vorbei ist …

 

und der Löwenzahn verblüht – dann gibt es Pusteblumen. Weiße Pusteblumen auf grünem Grund. Dieser einseitig bedruckten Jersey, den ich mir im Sommer in Flensburg gekauft habe, wanderte mit mir zusammen nach Würzburg zur AnNäherung Süd (organisiert von mamamachtsachen.de), um von mir in ein Kleid verwandelt zu werden. Hier ist das Ergebnis in bescheidener Aufnahmequalität, weil es schon spät war und die Fotografin nur gestern Abend verfügbar war:

 

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Vorlage war das Etuikleid Nr. 113 aus der Burda style 10/2018, das zwei Brustabnäher, Abnäher an den Ärmeln, am Rücken und an der hinteren Rockbahn hat; außerdem schräg verlaufende Falten am Hals und an der vorderen Rockbahn.

 

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Bis auf einen einzigen Halsbeleg werden Teile zur Abwechslung mal nicht im Stoffbruch zugeschnitten – die vordere Rockbahn und das vordere Oberteil werden nur einmal benötigt. Daher hält sich der Stoffverbrauch auch stark in Grenzen, weil der Stoff ja nur für die Ärmel, das hintere Oberteil, die Halsbelege und die hinteren Rockteile doppelt gelegt werden muss. Leider habe ich das nicht beachtet und zwei zusätzliche Teile, die ich nicht benötige, wieder mit nach Hause genommen.

 

Vielleicht wird ja noch ein Shirt draus. Egal. Viel spannender finde ich die Frage, wer alles noch beim memademittwoch dabei ist. Das letzte Mal war ich Anfang des Jahres hier, seitdem ist viel Zeit vergangen. Hier geht’s lang zur Galerie. Ich freu‘ mich drauf.

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 142: herausragende Schauspieler

 

 

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Beim aktuellen Serienmittwoch fragt Corly nach Serienschauspielern, die wir für besonders talentiert halten: „Das muss nicht unbedingt der Lieblingsschauspieler sein, aber herausstechen sollte er, auch wenn man ihn (oder sie) eigentlich nicht so mag“. Das klingt nach einer harten Nuß, weil mir dazu in erster Linie Filmschauspieler wie Christopher Walken oder Judi Dench einfallen. Bei Serien habe ich oft das Gefühl, dass die darin auftretenden Darsteller für andere Serien nicht gecastet werden oder man sie nur auf einen Typ festlegt. Aber da schwierige Aufgaben für mich spannend sind, versuche ich es trotzdem gerne.

Serienschauspieler halte ich dann für besonders talentiert, wenn sie unterschiedliche Charaktere, sowohl gute als auch böse, glaubhaft darstellen können. Die von mir ausgewählten männlichen und weiblichen Schauspieler sind mir nicht nur aus Serien und Filmen bekannt, sondern können auch auf der Theaterbühne überzeugen. Meine Top Eleven der Talente habe ich übrigens nach Fernsehserien gegliedert, da einige von ihnen teilweise in den gleichen Serien mitgespielt haben.

Doctor Who

David Tennant: Wer die Serie kennt, wird sich nicht wundern, dass mir als erstes David Tennant eingefallen ist. Nebenbei ist er auch von allen, die den Doktor bereits gespielt haben, gleich vor Christopher Eccleston und Peter Capaldi (exakt in dieser Reihenfolge) mir der liebste. Aber er kann auch anders, und zwar in einer von der BBC mitgefilmten Aufführung von Hamlet. Für diese Rolle war er einfach die vollkommene Wahl, weil ich ihm sein Abdriften in den Wahnsinn mühelos abgenommen habe. Aber auch in dem Film „The Escape Artist“ (Der Anwalt des Teufels) spielt er einen Anwalt, der sich auf einen Rachefeldzug begibt und dabei einen äußerst perfiden Plan schmiedet.

 

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John Simm: Der Gegenspieler des Doktors darf hier natürlich nicht fehlen. Als völlig gestörter Master in „Doctor Who“ war er ja schon großartig, aber in der Miniserie „State of Play“ (Mord auf Seite Eins) durfte er als Journalist eine andere Facette zeigen.

 

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Bill Nighy: Er spielte zwar in „Doctor Who“ und „State of Play“ mit, aber diesen sympathischen Schauspieler durfte ich auch schon in Kinofilmen wie „Best Exotic Marigold Hotel“, „Tatsächlich Liebe“, „Underworld“ und „Per Anhalter durch die Galaxis“ erleben.

 

 

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Game of Thrones (GoT)

Natalie Dormer: Als Margaery Tyrell hat sie mir in Game of Thrones zwar gut gefallen, aber als Schulleiterin mit zwielichtiger Vergangenheit in der australischen Miniserie „Picnic at Hanging Rock“ fand ich sie um einiges spannender, und ihr Auftritt in „Die Tribute von Panem – Mockingjay I & II“ war eine echte Überraschung für mich. Interessante Nebeninformation: Ihre GoT-Kollegin Gwendoline Christie (Brienne von Tarth) hat ebenfalls eine Rolle in Mockingjay II.

 

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Charles Dance: Lord Tywin Lennister zählt in „Game of Thrones“ nicht gerade zu meinen Lieblingen, aber dennoch zählt er für mich zu Schauspielern, die ich trotzdem gerne sehe. Zuletzt gesehen habe ich ihn in dem Dreiteiler „And then there were none“, der Neuverfilmung eines Agatha-Christie-Klassikers. Gesehen habe ich ihn aber auch schon in den Filmen „Ein ganzes halbes Jahr“, „Gosford Park“ und „Underworld: Awakening“. Interessanterweise war in „Ein ganzes halbes Jahr“ seine GoT-Kollegin Emilia Clarke (Daenerys Targaryen) in der Hauptrolle zu sehen.

 

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And then there were none (Und dann gab es keines mehr)

Aidan Turner: Neben Charles Dance und Burn Gorman (Torchwood und Game of Thrones) darf die Erwähnung des irischen Schauspielers Aidan Turner in der Christie-Neuverfilmung nicht fehlen. In dem Klassiker um zehn Personen, die von einem unbekannten Gastgeber auf ein abgelegenes Anwesen eingeladen werden, um dort einer nach dem anderen ins Jenseits befördert zu werden, spielt er Philip Lombard, der den Tod einer ganzen Kompanie auf dem Gewissen hat. Bis dahin kannte ich ihn nur durch seine Hauptrolle in der BBC-Period-Drama-Serie „Poldark“ und als Zwerg Kili in der Filmtrilogie „Der Hobbit“. Mit Abstand am besten aber fand ich seine Darstellung als mit sich selbst und seiner Sucht hadernden Vampir John Mitchell in den ersten drei Staffeln der britischen Serie „Being Human“.

 

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Star Trek

Kate Mulgrew: Ich habe nicht schlecht gestaunt, als Kate Mulgrew, die ich bisher nur als Captain Janeway in „Star Trek Voyager“ kannte, als Red in der amerikanischen Gefängnisserie „Orange is the new black“ auftauchte – hier als russische Gastronomin, die im Lichfield-Frauengefängnis das Kommando über die Küche hat. Okay, wieder eine Kommandantenrolle und ein ähnlicher Typ, aber hier darf sie ihre verletzliche Seite zeigen.

 

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Patrick Stewart: Captain Jean-Luc Picard von der USS Enterprise in „Star Trek – The next generation“ wird von einem Darsteller der Royal-Shakespeare-Company gespielt. Anderen wird er vielleicht durch die „X-Men“-Filme bekannt sein, aber als Ebenezer Scrooge in einer der unzähligen Verfilmungen von Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte ist er mir auf angenehme Weise in Erinnerung geblieben.

 

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American Horror Story (AHS)

Sarah Paulson: Hier war sie in mehreren Staffeln in unterschiedlichen Rollen zu sehen, was ein wesentliches Merkmal dieser als Anthologie konzipierten Serie ist. Wer AHS nicht kennt, wird sie eventuell in den Filmen „Happy New Year“ oder „Ocean’s 8“ gesehen haben.

 

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Evan Peters: Komplett gegensätzliche Charaktere, z.B. Psychopath oder sympathischer Typ, in verschiedenen Staffeln darzustellen, ist genau der Grund, warum ich AHS so gerne sehe. Jessica Lange mag zwar eine tolle Schauspielerin sein, aber da sie meistens den gleichen Typus darstellt, gebe ich Evan Peters bei AHS mit seiner größeren schauspielerischen Bandbreite den Vorzug. Interessante Nebeninformation: Er hat auch in den „X-Men“-Filmen mitgespielt und war somit ein Kollege von Patrick Stewart.

 

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Orphan Black

Tatiana Maslany: Dass ich Tatiana Maslany erwähne, liegt daran, dass ich ihre Darstellung von mehreren Klonen in „Orphan Black“ herausragend finde. Klon mag zunächst nicht sonderlich spannend klingen. Jede „Klonschwester“ ist aber eine indivduelle Persönlichkeit; und wenn mehrere von ihnen immer öfter miteinander in Aktion treten, vergisst man sehr schnell, dass man hier dieselbe Schauspielerin vor sich hat. Und das ist nicht der Kunst der Maskenbildner geschuldet, sondern dem Talent von Tatiana Maslany.

 

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