Media Monday # 388 : Advent, Advent, ein Kerzlein brennt…

 

 

so habe ich am Sonntagnachmittag meine beste Freundin begrüßt (und ihr eine LED-Kerze mitgebracht), die seit mehreren Wochen wegen Komplikationen nach einer OP an der Achillessehne im Krankenhaus liegt. Konnte ja keiner ahnen, dass sich das so lange hinziehen würde. Nach diesem Besuch habe ich dann endlich mal die Fotos zusammengestellt und bearbeitet, die ich für ein Weihnachtsgeschenk brauche. Wie schnell doch die Zeit dabei rumgeht – schwupps ist es 18 Uhr und damit Zeit für die sieben Lückentexte der neuesten Ausgabe des media monday auf Wulfs Blog medienjournal – die Füllsel sind diesmal in fetter lila Schrift:

 

Media Monday # 388

 

1. Jetzt, wo dann offiziell die Vorweihnachtszeit gestartet hat waren eine Nachbarin meiner Freundin und ich uns einig, dass wir auf Weihnachten eigentlich noch gar keine Lust haben und ich für meinen Teil gerne gleich in der Zeit zum nächsten Osterfest vorspringen würde.

 

2. Ich glaube dieses Jahr wird es auch nichts mehr werden, dass ich meine neue Museumsufercard einweihe. Dabei hat sie dieses Jahr so ein hübsches Design.

 

3. Mein letzter Besuch bei REWE hat mich ja doch wieder überrascht, schließlich war das letzte, was ich dort kaufen wollte, ein Liebesroman. Aber ab und zu sollte man auch mal ein Genre ausprobieren, das man normalerweise nicht bevorzugt. Leider habe ich jetzt erst festgestellt, dass es sich bei diesem Werk um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, und so spannend, dass ich den nächsten Band lesen muss, ist es dann auch wieder nicht.

 

4. Gemessen daran, wie viele Schallplatten und CDs sich bei mir im Laufe der Jahre angesammelt haben, könnte man meinen, dass ich die auch alle höre oder auch als Playlist auf Smartphone und Laptop habe. Der Menüpunkt „am häufigsten wiedergegeben“ sagt etwas völlig anderes.

 

5. „Sextant – die Vermessung der Meere“ von David Barrie ist schon allein dahingehend ein empfehlenswertes Buch, dass man darin leicht verständlich erfährt, wie Navigation auch ohne Funk und GPS funktioniert; angesichts der Tatsache, dass der nächste Sonnensturm unweigerlich kommen wird, ein sehr wertvolles Wissen.

 

6. Von all den neuen und alten Serien gibt es für mich zur Zeit nur zwei, die ich mir wirklich gerne anschaue: „Orange is the new black“ und „White collar“. Die erste spielt in einem amerikanischen Frauengefängnis, die andere in New York beim FBI. Leider komme ich im Moment nicht in die Bücherei, wo ich mir die Staffeln bisher immer ausgeliehen habe. Doctor Who plätschert dagegen so mehr oder weniger vor sich hin, auf einem ziemlich dämlich gelegten Sendeplatz. Sonntagabends um 19:30 Uhr? Es gab mal eine Zeit, da hatte BBC die Sendung Samstagabends um 20 Uhr im Programm, mit anschließendem „Making of“ auf einem anderen Sender der BBC. Als Pro7 damals die Staffeln mit David Tennant auf immer unmöglichere Sendeplätze verschoben hat, ging es damit nur noch bergab, was damit endete, dass der Sender die Serie komplett absetzte. Mich beschleicht das dumpfe Gefühl, dass BBC auch so langsam das Interesse an dem Dauerbrenner verloren hat.

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7. Zuletzt habe ich mich mit dem Zusammenstellen von Fotos für einen Fotokalender beschäftigt, den ich meiner Schwester zu Weihnachten schenken will, und das war mehr Arbeit als gedacht, weil ich den Copyright-Hinweis auf meine eigenen Aufnahmen verschwinden lassen wollte, damit das Ergebnis an der Wand nicht so häßlich aussieht.

 

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4 Kommentare zu “Media Monday # 388 : Advent, Advent, ein Kerzlein brennt…

  1. Zu 6. Doctor Who und der BBC-Sendeplatz. Man könnte es aber auch anders herum sehen. Ich denke, die BBC weiß ganz genau, dass die wahren Fans auch zu den unmöglichsten Zeiten einschalten würden. Die BBC muss nicht auf die Prime Time gehen, gerade weil die Show eine massive Fanbase hat. Auch eine, die im Ausland sitzt und sich überhaupt nicht um Sendetermine kümmert.

    Ich glaube nicht, dass die BBC plötzlich DOCTOR WHO fallen lässt (da kämen nämlich sofort Netflix und Amazon und würden es weiterproduzieren), aber die BBC hat einfach ein Luxusproblem: Sie hat zu viel guten Content. Und der braucht halt Platz. Nachdem im Internet unbegrenzt Platz ist, verschieben sich Making ofs o.ä. dann eben auch dorthin. Aus Sicht der BBC macht das schon Sinn.

    Davon abgesehen hat die BBC auch einen Bildungsauftrag und steht immer wieder von Seiten der Politik in der Kritik. [Mehr dazu hier: https://www.youtube.com/watch?v=hSsjSGuHIPg ] Da ist es schwierig eine gute Balance zu finden, die allen gefällt.

    • da könnte was dran sein, wahrscheinlich habe ich nur einen Anfall von Paranoia, weil ich schon öfters so was bei anderen Sendern erlebt habe. Erst hin und her geschoben und dann abgesetzt, weil es angeblich keiner mehr sehen will.

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