Das Werk zum Wort 5/52 : Hoffnung

 

Woche 5 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 47 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Nicht Glaube oder Liebe, sondern

Hoffnung

Die wird durch einen Anker, einen Vogel oder einen Zweig symbolisiert. Was aber ist mit denen, die keine Hoffnung mehr haben? Auch für die gibt es einen Schutzpatron, den Heiligen Judas Thaddäus – dessen Gedenktag der 28. Oktober ist. 

Genauer gesagt, ist er der Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle und der Verzweifelten, und ihm gewidmet ist eine Ikone, die im Dom zu Fulda hängt. Davon konnte ich mich überzeugen, als ich Ende Februar 2013 ein Teilstück des Jakobswegs wanderte: von Fulda nach Gelnhausen.

Da ich in letzter Zeit ziemlich oft das Florence-and-the-Machine-Album „How Big How Blue How Beautiful“ höre, musste ich bei dem Song „St Jude“ genau daran denken…

 

 

 

 

… „St Jude, the patron saint of the lost causes“: Trostloser kann ich mir einen Ort nicht vorstellen – vielleicht hat hier wirklich ein Sturm gewütet, und vielleicht war es Orkan Christian/Herbststurm Simone/St.Jude’s Day Storm (27./28. Oktober 2013), der den Nordwesten Europas traf – dann fängt das Video diese Atmosphäre sehr gut ein. (Quelle: https://youtu.be/xEMSJf723BI?t=1)

 

Das nächste Wort ist Nachbarn.

 

 

 

 

Werbeanzeigen

ABC-Photograpy : E wie Enzian

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, lasse ich Blumen sprechen – und zwar

E wie Enzian

Aus Jux habe ich bei wikipedia das Blumen-Alphabet befragt; die Sprache der Blumen kam in früheren Zeiten immer dann zum Einsatz, wenn Liebende nicht wussten, wie sie ihren Gefühlen verbal Ausdruck verleihen konnten. Über den Enzian heißt es dort: „Deine Schönheit ist überwältigend“. Wow. Sollte mir also in Zukunft mal jemand eine solche Blume schenken wollen, wüßte ich, was er von mir dächte.

 

 

Allerdings wüsste ich dann auch, dass ein solcher Mensch geschützte Alpenblumen nicht respektiert, und das wäre für mich nicht akzeptabel. Ich fotografiere solche seltenen Pflanzen lieber. Über dem Herzen könnte ich eine solche Blume nicht tragen, sondern dann doch eher im Haar, denn in viktorianischen Zeiten war laut Wikipedia das Tragen von Blumen im Haar eine nonverbale Ablehnung. Be sure to wear some flowers in your hair? Wohl eher nicht.