Das Werk zum Wort 6/52 : Nachbarn

Woche 6 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 46 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Wie passend, dass ich erst kürzlich den Film „Die Tür“ mit Mads Mikkelsen, Heike Makatsch und Jessica Schwarz gesehen habe, denn heute geht es um

Nachbarn

Verfilmungen, die sich um wie auch immer geartete Nachbarschaften drehen, habe ich schon einige gesehen. Zuletzt „Die Tür“, vor ein paar Jahren „The Glow“ oder „Flodder – eine Familie zum Knutschen“ Und wieviele Fernsehserien sich sonst noch mit diesem Thema beschäftigen, möchte ich gar nicht erst wissen.

Interessanter wird’s mit Musik. Man kann es machen wie Udo Jürgens, der 1974 in dem Lied „Ein ehrenwertes Haus“ mit der ganzen verlogenen Mischpoke abrechnet. Man kann aber auch eine LMAA-Attitüde wie die Ärzte in „Lasse reden“ pflegen. Gräßliche Nachbarn, die über einen lästern, gibt es wie Sand am Meer, denn Klatsch und Tratsch werden nie aussterben.

 

 

 

 

 

 

… Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen, Ohne vorher deine Nachbarn um Erlaubnis zu fragen? Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung gestraft. Bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft. Du weißt noch nicht einmal genau, wie sie heißen, während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreißen… “ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AaQcnnM2a70) – Gut, dass ich in einer solchen Hölle nicht leben muss. Oder es ist mir schlichtweg egal.

Bleib höflich und sag nichts, das ärgert sie am meisten. Das nächste Wort lautet: Rosen.

 

 

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ABC-Photography : F wie Flaggenalphabet

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, mache ich einen Ausflug zur Royal Yacht Britannia, die ich vor sechs Jahren besichtigt habe und auf der ich mein F gefunden habe, nämlich

 

F wie Flaggenalphabet

 

Whisky Tango Foxtrot: WTF – Immer diese Abkürzungen. Das internationale Flaggenalphabet kann man im Internet finden. Oder man stößt während des Urlaubs auf ein richtiges, hinter Glastüren.

 

 

Dieses Exemplar habe ich auf der HMS Britannia im Oktober 2013 entdeckt, als das Schiff am Ocean Terminal nördlich von Edinburgh vor Anker lag. Da liegt die Staatsyacht übrigens noch immer.

 

 

Der Stapellauf war am 16. April 1953, am 11. Januar 1954 wurde sie in Dienst gestellt und seit dem 11. Dezember 1997 ist sie außer Dienst. Jährliche Betriebskosten von 30 Millionen Pfund waren dann vielleicht doch etwas viel für die Steuerzahler.

Heute ist die königliche Yacht ein Museumsschiff, dessen Besichtigung mir sehr gut gefallen hat. Wo bekommt man sonst Einblick in die königlichen Kajüten, die Whiskybar und vor allem die Wirtschaftsräume? Wer weiß, ob ich dieses Jahr in Kanada etwas ähnliches zu sehen bekomme.