Das Werk zum Wort 7/52 : Rosen

 

Woche 7 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 45 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Nach dem Thema „Nachbarn“ geht es heute um meine Lieblingsblumen…

Rosen

aber nicht, weil ich so wild auf den Valentinstag wäre – der war nie ein Thema für mich und die, die mir am Herzen lagen. Dann schon eher Halloween. Und dennoch; Rosen waren auch die Lieblingsblumen meines Mannes, und so haben wir vor ein paar Jahren Rosenbüsche gepflanzt, die nun groß und stark geworden sind. Daher läge es jetzt für mich nahe, diesen Beitrag einem Gemälde zu widmen, aber ich bleibe erneut bei der Musik, und da ist die Auswahl riesig.

Entweder im Songtitel („The Rose“, „Everything’s coming up roses“ oder „Für mich soll’s rote Rosen regnen“) oder versteckt im Text („the walls of my memory divide the thorns from the roses. It’s you and the roses“). Da mir aber eher morbide Geschichten liegen als romantische, schlage ich mit Kylie Minogue einen Bogen von den Nachbarn zu den Rosen (Quelle: https://youtu.be/lDpnjE1LUvE)

 

Where the wild roses grow

 

 

 

Bekannt wurde sie durch ihre Rolle in der australischen Soap Opera „Neighbours“; in diesem Video mit Nick Cave & The Bad Seeds endet sie als vermutlich hübscheste Wasserleiche in der Geschichte des Musikvideos.

 

Das nächste Wort ist Browser.

ABC-Photography : G wie Geschichte

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, mache ich einen Ausflug in die Geschichte, denn das Motto lautet

 

G wie Geschichte

Schon seit Jahren steht auf dem Wohnzimmerschrank eine Zigarrenkiste, in der sich Familienfotos meines verstorbenen Mannes befinden. Da sich darin auch alte Postkarten, Negative und Bilder von mir unbekannten Personen befinden, habe ich an Weihnachten mit seinen Geschwistern ausgemacht, dass wir uns die Fotos zusammen ansehen würden und ich dann die gewünschten Aufnahmen für sie digitalisieren lassen würde. Mit Passfotos und Bildern aus den Sechziger Jahren ist es relativ einfach, sie einzuscannen und auf DVD zu brennen. Aber was tun mit Fotos, die 1898 in einem belgischen Fotostudio angefertigt wurden? Auf Glasplatten aufgenommen, auf stabilen Karton aufgebracht und mit einem Goldrand versehen… wie soll man solche Kunstwerke einscannen, ohne dass die Qualität leidet? Et Voilà – meine Galerie:

Gruppenfoto mit gewagter Pose: Neckisch zeigt die Dame links außen ihren Fuß.

 

 

Grande Dame & Gentleman:

 

 

Andere Zeitdokumente:

 

Selbst die Rückseite der Fotos aus diesem französischen Studio ist optisch ein echtes Highlight der Belle Epoque. Und auch wenn ich niemanden auf diesen Aufnahmen kenne, sind sie für mich kostbare Zeitdokumente, denen ich hier einen Ehrenplatz gebe, bevor sie wieder in ihrer Behausung aus Holz zur Ruhe kommen dürfen.