Media Monday # 402: ein stürmisches Wochenende

 

Was gibt es schöneres, als dem kreischenden Wind, der den Bambus peitscht, zuzuhören und sich dabei zu fühlen wie an Silvester, wenn es überall im Viertel knallt? Faulenzen, lesen, knackige Musik hören und die sieben Lückentexte des Media Monday ausfüllen. Oder gleich die nächsten Beiträge für das fotografische ABC oder Das Werk zum Wort vorzubereiten, wenn die Themen genau die meinen sind: Der Buchstabe K und das Telefon.

 

Media Monday # 402

 

1. Helen Mirren ist ja auch mehr als vorteilhaft gealtert und in letzter Zeit noch deutlich attraktiver/charismatischer/interessanter, besonders, wenn sie in Filmen mitspielt, die das Genre „Agentenfilm“ auf die Schippe nehmen wie in RED (Retired Extremely Dangerous).

 

2. Mit ein paar Tagen Auszeit würde ich mich wohl mal endlich dem Besuch von guten Freunden, die ich länger nicht mehr gesehen habe, widmen, schließlich sind sie jetzt umgezogen, und ich bin gespannt, wie sie sich in ihrer neuen Heimat eingelebt haben.

 

3. Das Beste auf/an langen Zugfahrten ist ja dass man ganz viel Zeit zum Lesen und Musikhören hat.

 

4. Der oder die mitunter sympathischste(n) Buch-Protagonist(en) ist für mich immer noch Käpt’n Blaubär, obwohl ich inzwischen so viele Bücher gelesen habe, dass mir mit Sicherheit noch mehr einfallen – was vom Genre abhängt. Bei Fantasyromanen wäre es dann Delilah d’Artigo, die Werkatze aus „Schwestern des Mondes“ und bei Krimis Miss Marple.

 

5. Die Entwicklung, dass man mittlerweile auch „große Kinostars“ in Serienproduktionen bestaunen darf finde ich gar nicht so übel, weil ich so oft gar nicht ins Kino gehe und so eher eine Chance habe, den ein oder anderen, den ich gerne sehe, auch mal auf dem Bildschirm zu sehen. Außerdem gibt das den Schauspielern mehr Zeit für die Darstellung einer charakterlichen Entwicklung ihrer Serienrolle, sofern vom Drehbuch vorgesehen.

 

6. Dass sich immer noch so viele junge Mädchen und Frauen auf eine Chance bei Germany’s Next Topmodel hoffen, wird auch eine Begeisterung bleiben, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, denn nach der x-ten Staffel müssten die meisten doch verstanden haben, dass viele hier einfach nur als Quotenfutter vorgeführt werden.

 

7. Zuletzt habe ich unsere städtische Bücherei besucht, und das war längst überfällig, weil ich mein Ausweis verlängert werden musste. Dabei habe ich eine Neuerung entdeckt: Erziehungsratgeber sind nun in der Kinderbibliothek, CDs dagegen praktischerweise in der Erwachsenenbibliothek. Und weil’s so schön war, bin ich bei Stöbern auch gleich fündig geworden: „Switch“ von INXS (von 2005), das mich stellenweise an den Sound von Garbage erinnert und „Strut“ von Lenny Kravitz (von 2014). In zwei Wochen werde ich wissen, ob ich mir die Alben für die eigene Sammlung zulegen werde.