Das Werk zum Wort 11/52 : Telefon

 

Woche 11 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 41 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Hello from the outside“, singt Adele in ihrem Video am

Telefon

und wirkt dabei wie aus der Zeit gefallen, wie alles in diesem kurzen Film von 6 Minuten und 6 Sekunden: Gasherd und Wasserkocher, verlassene Telefonzelle mitten im Wald – und natürlich das Wählscheibentelefon, zu dem sie greift, nachdem sie mit ihrem Klapphandy nicht zu dem durchdringt, an dem immer noch ihr Herz hängt.

 

 

 

 

Woran die Liebe zerbrochen ist, kann ich mir nur zusammenreimen, aber so wie es aussieht, hat es einen heftigen Streit gegeben, und nun bereut sie ihren Anteil daran sehr. Ein einziger Anruf nur… Manchmal jedoch kommen alle Worte des Bedauerns zu spät, und die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Aber wenigstens kann sie sich später nicht vorwerfen, es nicht doch ein letztes Mal versucht zu haben. Eine ergreifende Geschichte, die zeigt, dass es nicht immer das große Drama made in Hollywood sein muss, um mich zu packen.

A propos Hollywood: Als ganz heiße Anwärter für diesen Beitrag hatte ich noch „Bei Anruf Mord“ von Alfred Hitcock mit Grace Kelly oder „Nicht auflegen!“ von Joel Schumacher mit Colin Farrell in Betracht gezogen. Laut Wikipedia geht das Drehbuch auf eine Idee von Alfred Hitchcock zurück, den Film komplett in einer Telefonzelle spielen zu lassen. „Bei Anruf Mord“ findet größtenteils ebenfalls in einem Raum statt. Da sich die beiden Werke damit m.E. zu ähnlich sind, bin ich bei „Hello“ von Adele geblieben.       

Das nächste Wort: Verlangen.

 

 

 


(Videoquelle: https://www.youtube.com/watch?v=YQHsXMglC9A)


 

 

 

 

ABC Photography : K wie Kalender

 

Die heutige Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, ist dem Beschäftigen mit der Zeit gewidmet, denn das Motto lautet

K wie Kalender

Jedes Jahr kommt bei mir einiges an Kalendern zusammen, denn für mich sind sie häufig mehr ein dekorativer Wandschmuck denn ein nützliches Medium, Termine zu notieren. Dabei variiert mein Geschmack von Zeit zu Zeit. Diesen Monat schmückt die Wand meines Schlafzimmers ein Portrait von Elizabeth Taylor in edlem Schwarz-Weiß, während ich den für mein Wohnzimmer bestimmten Bastelkalender mit Landschaftsaufnahmen gefüllt habe.

 

 

Oft kommt es jedoch immer noch vor, dass ich einem schön gestalteten Kalender nicht widerstehen kann, auch wenn ich ihn streng genommen gar nicht brauche. Viele Kalender hingen auch einfach nur so herum und wurden von mir gar nicht weitergeblättert, nachdem die ersten Wochen des Jahres vergangen waren.

 

Aber wegwerfen kann ich sie dann auch nicht, dazu sind sie mir zu lieb und zu teuer (vor allem letzteres *hust*).

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Mit diesem Beitrag konnte ich sie noch einmal ins Rampenlicht rücken, in der Hoffnung, dass ich doch noch die zündende Idee dafür bekomme, was man damit alles anstellen kann.